James Herbert Budd (* 18. Mai 1851 in Janesville, Wisconsin; † 30. Juli 1908 in Stockton, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Politiker und der 19. Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien sowie Abgeordneter im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten.
Inhaltsverzeichnis
1Jugend
2Politik
3Lebensabend und Tod
4Weblinks
Jugend |
Als Budd sieben Jahre alt war, zog seine Familie nach Kalifornien und ließ sich in Stockton nieder. Dort besuchte der junge James auch die Grund- und Hauptschule, ehe er an der University of California studierte. Nach seinem Abschluss 1873 schloss sich ein Jurastudium an. Ein Jahr später wurde er als Anwalt zugelassen. woraufhin er in Stockton zu praktizieren begann. Schließlich wurde er stellvertretender Bezirksstaatsanwalt im San Joaquin County.
Politik |
Im Jahre 1884 wurde er von der Demokratischen Partei als Kandidat für das US-Repräsentantenhaus aufgestellt. Er führte einen harten Wahlkampf, in dem er vor allem die Korruption bei den Eisenbahngesellschaften anprangerte. Das ging so weit, dass er es ablehnte, selber mit der Bahn zufahren. Dies machte ihn bei den Wählern populär und verhalf ihm zum Wahlsieg. Seit dem Ende des Bürgerkriegs war er der erste Abgeordnete der Demokraten in seinem Wahlbezirk, der den Sprung in den Kongress nach Washington schaffte. Dort setzte er sich für die Finanzierung des Stockton-Kanals und den Ausbau der Schifffahrt nach Stockton ein. Budd verblieb nur eine Legislaturperiode im Kongress; er lehnte eine erneute Kandidatur im Jahr 1886 ab.
1894 wurde er von seiner Partei als Kandidat für die Gouverneurswahl nominiert. Schwerpunkt seines Wahlkampfs war erneut sein Kampf gegen die Eisenbahngesellschaften im Allgemeinen und gegen die Southern Pacific Railroad im Besonderen. Er setzte sich für eine teilweise Verstaatlichung der Eisenbahnen ein und forderte eine 25-prozentige Reduzierung der Fracht- und Fahrgebühren. Außerdem forderte er eine Obergrenze des Spitzensteuersatzes für Eigentum auf 45 %. Der Wahlkampf wurde vor allem von seinen Gegnern hart und teilweise schmutzig geführt. So tauchten in einigen Zeitungen Meldungen auf, Budd habe 1876 eine damals Minderjährige namens Nancy Neff vergewaltigt und geschwängert. Budd wies diesen Vorwurf als falsch zurück. All diesen Widrigkeiten zum Trotz gewann Budd die Wahl mit 1200 Stimmen Vorsprung vor seinem Republikanischen Herausforderer und einem dritten Kandidaten. Aufgrund des knappen Wahlausgangs setzte sich der Wahlkampf weiter fort. Der unterlegene Kandidat der Republikaner, Morris Estee, witterte Wahlbetrug und ließ das Ergebnis anfechten. Ein Parlamentsausschuss kam allerdings zu dem Schluss, dass keine Unregelmäßigkeiten vorlägen und die Wahl somit gültig sei.
Am 11. Januar 1895 trat James Budd sein Amt als 19. Gouverneur von Kalifornien an. Aufgrund des knappen und umstrittenen Wahlausgangs war seine Position von Anfang an schwierig, da sich die Opposition seinen Reformplänen, vor allem auf dem Gebiet der Kontrolle der Eisenbahnen, widersetzte. Immerhin konnte er sich erfolgreich für den Ausbau des Straßennetzes in Kalifornien einsetzen und die Staatsausgaben senken. Da die Opposition im Parlament immer feindseliger wurde und seine Gesundheit darunter litt, entschloss sich Budd, für die Wahlen von 1898 auf eine erneute Kandidatur zu verzichten. Er sollte bis 1939 der letzte kalifornische Gouverneur der Demokratischen Partei bleiben.
Lebensabend und Tod |
Nach dem Ende seiner Amtszeit ließ er sich in San Francisco nieder. Im Jahre 1900 ernannte ihn der neue Gouverneur Henry Gage zum Mitglied des Universitätsverwaltungsrats der University of California. Budd starb 1908 in Stockton. Er war mit Inez A. Merrill verheiratet.
Weblinks |
James Budd im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)
National Governors Association (englisch)
Biografien der Gouverneure von Kalifornien, Library of California (englisch)
James Budd in der Datenbank von Find a Grave (englisch)Vorlage:Findagrave/Wartung/Gleiche Kenner im Quelltext und in Wikidata
Diese Tabelle zeigt den Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1968 . Die Platzierungen sind nach der Anzahl der gewonnenen Goldmedaillen sortiert, gefolgt von der Anzahl der Silber- und Bronzemedaillen. Weisen zwei oder mehr Länder eine identische Medaillenbilanz auf, werden sie alphabetisch geordnet auf dem gleichen Rang geführt. Dies entspricht dem System, das vom IOC verwendet wird. Medaillenspiegel Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt 1 Norwegen Norwegen 6 6 2 14 2 Sowjetunion 1955 Sowjetunion 5 5 3 13 3 Frankreich Frankreich 4 3 2 9 4 Italien Italien 4 – – 4 5 Osterreich Österreich 3 4 4 11 6 Niederlande Niederlande 3 3 3 9 7 Schweden Schweden 3 2 3 8 8 Deutschland BR BR Deutschland 2 2 3 7 9 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 5 1 7 10 Deutschland Demokratische Republik 1968 DDR 1 2 2 5 Finnland Finnland 1 2 2 5 12 Tschechoslowakei Tschechoslowakei 1 2 1 4 13 Kanada ...
Diese Tabelle zeigt den Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 2004 von Athen. Die Platzierungen sind nach der Anzahl der gewonnenen Goldmedaillen sortiert, gefolgt von der Anzahl der Silber- und Bronzemedaillen. Weisen zwei oder mehr Länder eine identische Medaillenbilanz auf, werden sie alphabetisch geordnet auf dem gleichen Rang geführt. Dies entspricht dem System, das vom IOC verwendet wird. Medaillenspiegel (301 Wettbewerbe) Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt 1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 36 39 27 102 2 China Volksrepublik Volksrepublik China 32 17 14 63 3 Russland Russland 28 26 36 90 4 Australien Australien 17 16 17 50 5 Japan Japan 16 9 12 37 6 Deutschland Deutschland 13 16 20 49 7 Frankreich Frankreich 11 9 13 33 8 Italien Italien 10 11 11 32 9 Korea Sud Südkorea 9 12 9 30 10 Vereinigtes Konigreich Großbritannien 9 9 12 30 11 Kuba Kuba 9 7 11 27 12 Ungarn Ungarn 8 6 ...
Kleinkühnau Stadt Dessau-Roßlau 51.839444444444 12.184444444444 57 Koordinaten: 51° 50′ 22″ N , 12° 11′ 4″ O Höhe: 57 m Fläche: 9,93 km² Einwohner: 1649 (31. Dez. 2011) Bevölkerungsdichte: 166 Einwohner/km² Eingemeindung: 1. Oktober 1923 Eingemeindet nach: Dessau Postleitzahl: 06846 Vorwahl: 0340 Rathaus (Amtshaus Kühnau e. V.) Ev. Kirche Kleinkühnau Kleinkühnau ist ein Stadtteil von Dessau-Roßlau, einer kreisfreien Stadt im Bundesland Sachsen-Anhalt. Er liegt ungefähr vier Kilometer westlich des Stadtzentrums. Südlich der Kühnauer Straße befinden sich der Flugplatz Dessau, das Technikmuseum Hugo Junkers sowie der Standort der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost. Kleinkühnau hat 1649 Einwohner (Stand 31. Dezember 2011). Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1.1 Bevölkerungsentwicklung 2 Siehe auch 3 Weblinks 4 E...