Milton Slocum Latham (* 23. Mai 1827 in Columbus, Ohio; † 4. März 1882 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Politiker. Er vertrat seinen Staat in beiden Kammern des Kongresses und war der sechste Gouverneur von Kalifornien.
Inhaltsverzeichnis
1Jugend und frühe Jahre
2Politik
3Lebensabend und Tod
4Weblinks
Jugend und frühe Jahre |
Latham absolvierte 1845 das Jefferson College in Washington (Pennsylvania). Nach einem Umzug nach Alabama studierte er Jura und wurde 1848 als Anwalt zugelassen. Nachdem er zwei Jahre am Berufungsgericht im Russell County tätig war, beschloss er 1850 nach San Francisco umzuziehen. Dort war er zunächst Protokollführer am lokalen Gericht; bereits 1851 wurde er Bezirksstaatsanwalt in Sacramento.
Politik |
Nur ein Jahr später beschloss er in die Politik zu gehen. Er wurde als Abgeordneter der Demokratischen Partei ins Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten gewählt und absolvierte dort zwischen dem 4. März 1853 und dem 3. März 1855 eine Legislaturperiode, verzichtete dann aber auf eine erneute Kandidatur. Nach seiner Rückkehr nach Kalifornien wurde er von Präsident Franklin Pierce zum Zollinspektor im Hafen von San Francisco ernannt − ein Amt, das er nur widerwillig annahm, aber bis 1857 behielt. Ende der 1850er Jahre war aufgrund der allgemeinen politischen Lage in den Vereinigten Staaten am Vorabend des Bürgerkrieges auch die Demokratische Partei Kaliforniens in zwei gegnerische Lager gespalten. Der Südflügel der Demokraten nominierte 1859 Latham als Kandidat für die anstehenden Gouverneurswahlen. Nach einem turbulenten Wahlkampf gewann er schließlich mit einer Mehrheit von 60 Prozent der Stimmen. Am 9. Januar 1860 wurde er in sein neues Amt eingeführt. Inzwischen hatte Latham aber bereits beschlossen, dieses nicht lange zu behalten. Während des Wahlkampfs war US-Senator David C. Broderick bei einem Duell erschossen worden und Latham beschloss, nun dessen Sitz im Senat zu übernehmen. Das Repräsentantenhaus von Kalifornien stimmte zu und Latham trat bereits am 14. Januar 1860 als Gouverneur zurück. Damit war er genau fünf Tage im Amt, die kürzeste Amtszeit eines kalifornischen Gouverneurs überhaupt. Latham nahm nun seinen Sitz im US-Senat ein und beendete zwischen dem 5. März 1860 und dem 3. März 1863 die von Broderick begonnene Legislaturperiode. Eine Wiederwahl gelang ihm dann 1862 nicht mehr.
Lebensabend und Tod |
Nach dem Ende seiner politischen Tätigkeit in Washington, D.C. bereiste er Europa und stieg in San Francisco in das Bankgeschäft ein. In den späten 1860er und 1870er Jahren half er bei der Finanzierung der California Pacific und der North Pacific Coast Eisenbahn und stieg somit zu einem Eisenbahnbaron auf. 1879 zog er nach New York City und wurde Präsident der New York Mining and Stock Exchange. Dort starb er im Jahr 1882 im Alter von 54 Jahren.
Weblinks |
Milton Latham im Biographical Directory of the United States Congress (englisch)
Biografie Milton Lathams bei der California State Library (englisch)
National Governors Association (englisch)
Milton Latham in der Datenbank von Find a Grave (englisch)Vorlage:Findagrave/Wartung/Gleiche Kenner im Quelltext und in Wikidata
Diese Tabelle zeigt den Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 1968 . Die Platzierungen sind nach der Anzahl der gewonnenen Goldmedaillen sortiert, gefolgt von der Anzahl der Silber- und Bronzemedaillen. Weisen zwei oder mehr Länder eine identische Medaillenbilanz auf, werden sie alphabetisch geordnet auf dem gleichen Rang geführt. Dies entspricht dem System, das vom IOC verwendet wird. Medaillenspiegel Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt 1 Norwegen Norwegen 6 6 2 14 2 Sowjetunion 1955 Sowjetunion 5 5 3 13 3 Frankreich Frankreich 4 3 2 9 4 Italien Italien 4 – – 4 5 Osterreich Österreich 3 4 4 11 6 Niederlande Niederlande 3 3 3 9 7 Schweden Schweden 3 2 3 8 8 Deutschland BR BR Deutschland 2 2 3 7 9 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1 5 1 7 10 Deutschland Demokratische Republik 1968 DDR 1 2 2 5 Finnland Finnland 1 2 2 5 12 Tschechoslowakei Tschechoslowakei 1 2 1 4 13 Kanada ...
Diese Tabelle zeigt den Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 2004 von Athen. Die Platzierungen sind nach der Anzahl der gewonnenen Goldmedaillen sortiert, gefolgt von der Anzahl der Silber- und Bronzemedaillen. Weisen zwei oder mehr Länder eine identische Medaillenbilanz auf, werden sie alphabetisch geordnet auf dem gleichen Rang geführt. Dies entspricht dem System, das vom IOC verwendet wird. Medaillenspiegel (301 Wettbewerbe) Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt 1 Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 36 39 27 102 2 China Volksrepublik Volksrepublik China 32 17 14 63 3 Russland Russland 28 26 36 90 4 Australien Australien 17 16 17 50 5 Japan Japan 16 9 12 37 6 Deutschland Deutschland 13 16 20 49 7 Frankreich Frankreich 11 9 13 33 8 Italien Italien 10 11 11 32 9 Korea Sud Südkorea 9 12 9 30 10 Vereinigtes Konigreich Großbritannien 9 9 12 30 11 Kuba Kuba 9 7 11 27 12 Ungarn Ungarn 8 6 ...
Diese Tabelle zeigt den Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2014 . Die Platzierungen sind nach der Anzahl der gewonnenen Goldmedaillen sortiert, gefolgt von der Anzahl der Silber- und Bronzemedaillen. Dies entspricht dem System, das vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verwendet wird. Inhaltsverzeichnis 1 Medaillenspiegel 2 Aberkennung von Medaillen durch Doping-Affäre 3 Siehe auch 4 Einzelnachweise Medaillenspiegel | Die Tabelle zeigt den Stand 29. März 2019 nach der nachträglichen Aberkennung von Medaillen und nachfolgender Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs. Ursprünglich war Russland mit 13 Gold-, elf Silber- und neun Bronzemedaillen auf Platz 1, nach Aberkennung von drei Gold-, fünf Silber- und einer Bronzemedaillen jedoch zwischenzeitlich auf dem dritten Platz. Ein Großteil der Russland aberkannten Medaillen sind den Sportlern nach Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs vom 1. Februar 2018 wieder zuer...