Bethlehem (Pennsylvania)
| Bethlehem | |||
|---|---|---|---|
Siegel | |||
| Lage in Pennsylvania | |||
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| Basisdaten | |||
Gründung: | 1741 | ||
Staat: | Vereinigte Staaten | ||
Bundesstaat: | Pennsylvania | ||
Countys: | Lehigh County Northampton County | ||
Koordinaten: | 40° 38′ N, 75° 23′ W40.626111111111-75.375555555556109 | ||
Zeitzone: | Eastern (UTC−5/−4) | ||
Einwohner: | 74.982 (Stand: 2010) | ||
Bevölkerungsdichte: | 1.502,6 Einwohner je km2 | ||
Fläche: | 50,3 km2 (ca. 19 mi2) davon 49,9 km2 (ca. 19 mi2) Land | ||
Höhe: | 109 m | ||
Postleitzahlen: | 18015-18018, 18020, 18025 | ||
Vorwahl: | +1 610 | ||
FIPS: | 42-06088 | ||
GNIS-ID: | 1169426 | ||
Website: | www.bethlehem-pa.gov | ||
Bürgermeister: | Robert J. Donchez (seit 2014) | ||
Bethlehem ist eine Stadt im Osten Pennsylvanias, Vereinigte Staaten. Sie liegt in den Countys Northampton und Lehigh. Bethlehem grenzt an die benachbarten Städte Allentown und Easton und ist Teil der Lehigh Valley Community. Im Norden sind die Poconos, Ausläufer der Appalachen-Gebirge. Durch Bethlehem fließt der Lehigh River. Die Stadt hatte laut der Volkszählung 2010 74.982 Einwohner.[1]
Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Bildung
3 Partnerstädte
4 Persönlichkeiten
4.1 In Bethlehem geboren
4.2 Mit Bethlehem verbunden
5 Weblinks
6 Einzelnachweise
Geschichte |
Bethlehem wurde am Heiligen Abend des Jahres 1741 von Nikolaus Ludwig von Zinzendorf benannt. Der Ort wurde als Hauptort der Herrnhuter Brüdergemeine in Nordamerika gegründet. Der Brüderbischof David Nitschmann gilt als Ortsgründer, sein gleichnamiger Onkel hatte ebenfalls eine bedeutende Rolle. Bis in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts führten die Einwohner Bethlehems einen gemeinsamen Haushalt, um die „Boten“ bzw. Missionare unter den deutschen Einwanderern und Indianern zu unterstützen. Der Ort war bis 1848 eine geschlossene Siedlung der Herrnhuter und wurde von der Kirchenleitung verwaltet. Es durften nur Mitglieder der Herrnhuter Brüdergemeine dort wohnen. Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg (1861–1865) wurde im benachbarten Ort South Bethlehem die Stahlindustrie aufgebaut, sie gelangte unter dem Namen Bethlehem Steel zu weltweitem Ruf.
Im April 2017 wurde der Siedlungskern der Herrnhuter Brüdergemeine, Moravian Bethlehem district, durch das Innenministerium der Vereinigten Staaten als Vorschlag zur Aufnahme in das UNESCO-Welterbe auf die Tentativliste gesetzt.[2]
Bildung |
Bereits 1742 entstand das Moravian College. Es ist das sechstälteste College der USA. Außerdem ist Bethlehem Sitz der Lehigh University.
Partnerstädte |
Partnerstädte Bethlehems sind[3]
Griechenland
Korfu, Griechenland, seit 2013
Slowenien
Murska Sobota, Slowenien, seit 1996
Deutschland
Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg, seit 1991
Japan
Tondabayashi, Japan, seit 1972
Persönlichkeiten |
In Bethlehem geboren |
Lewis David von Schweinitz (1780–1834), Botaniker
H. D. (1886–1961), Schriftstellerin
Stephen Vincent Benét (1898–1943), Schriftsteller
Chuck Bednarik (1925–2015), American-Football-Spieler
James Rumbaugh (* 1947), Informatiker
Gelsey Kirkland (* 1952), Balletttänzerin
Carol Guzy (* 1956), Pressefotografin
Michael Andretti (* 1962), Rennstallbesitzer und Automobilrennfahrer
John Andretti (* 1963), Automobilrennfahrer
Jeff Andretti (* 1964), Automobilrennfahrer
Donald Johnson (* 1968), Tennisspieler
Jonathan Taylor Thomas (* 1981), Schauspieler
Lauren Tamayo (* 1983), Radrennfahrerin
Gina Lewandowski (* 1985), Fußballspielerin
Sage Karam (* 1995), Automobilrennfahrer
Sabrina Carpenter (* 1999), Schauspielerin und Sängerin
Mit Bethlehem verbunden |
Johann Gustav Grunewald (1805–1878), deutsch-amerikanischer Maler
Clayton P. Alderfer (1940–2015), Psychologe
Jonathan Frakes (* 1952), Schauspieler
Weblinks |
Einzelnachweise |
↑ Quickfacts: Bethlehem (Memento des Originals vom 29. Dezember 2015 im Internet Archive)
Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/quickfacts.census.gov
↑ Eintrag Moravian Church Settlements auf Webpräsenz UNESCO
↑ Website Betlehem – Sister Cities, abgerufen am 3. Mai 2017