Doroschnoje (Kaliningrad, Gurjewsk)
| Siedlung Doroschnoje/Altenberg Дорожное
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Doroschnoje (russisch Дорожное, deutsch Altenberg (Ostpreußen), litauisch Altenbergas) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad (Gebiet Königsberg (Preußen)) und gehört zur Nowomoskowskoje selskoje posselenije (Landgemeinde Nowomoskowskoje) im Rajon Gurjewsk (Kreis Neuhausen).
Inhaltsverzeichnis
1 Geographische Lage
2 Geschichte
3 Kirche
4 Einzelnachweise
5 Weblinks
Geographische Lage |
Doroschnoje liegt acht Kilometer südlich der Stadt Kaliningrad (Königsberg) an einer Straße, die die Oblasthauptstadt mit Swetloje (Kobbelbude) und Kornewo (Zinten) verbindet (ehemalige deutsche Reichsstraße 126). Die nächste Bahnstation ist Dserschinskaja-Nowaja an der Bahnstrecke von Kaliningrad nach Bagrationowsk (Preußisch Eylau), Teilstück der ehemaligen Ostpreußischen Südbahn.
Geschichte |
Das einst Altenberg[2] genannte Dorf (mit Gut) wurde 1874 in den damals neu errichteten Amtsbezirk Aweiden[3] (heute russisch: Juschny, im Stadtgebiet Kaliningrads) eingegliedert. Er gehörte zum Landkreis Königsberg (Preußen) (ab 1939 Landkreis Samland) im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen. Im Jahre 1910 lebten hier 214 Menschen[4].
Als der Amtsbezirk Aweiden aufgelöst wurde, kam Altenberg am 14. Mai 1930 zum Amtsbezirk Gollau (heute russisch: Poddubnoje), verblieb jedoch im gleichen Landkreis. Die Einwohnerzahl belief sich 1939 auf 253[5].
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Altenberg mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion und erhielt 1950 die russische Bezeichnung „Doroschnoje“.[6] Seit dem Jahre 2009 ist der Ort aufgrund einer Struktur- und Verwaltungsreform[7] eine als „Siedlung“ (russisch: possjolok) deklarierte Ortschaft innerhalb der Nowomoskowskoje selskoje posselenije (Landgemeinde Nowomoskowskoje) im Rajon Gurjewsk.
Kirche |
Die überwiegend evangelische Bevölkerung Altenbergs gehörte bis 1945 zum Kirchspiel Ludwigswalde (heute russisch: Lesnoje). Es war Teil des Kirchenkreises Königsberg-Land I in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.
Heute liegt Doroschnoje im Einzugsbereich der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) innerhalb der Propstei Kaliningrad[8] der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER).
Einzelnachweise |
↑ Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Kaliningradskaja oblastʹ. (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Oblast Kaliningrad.) Band 1, Tabelle 4 (Download von der Website des Territorialorgans Oblast Kaliningrad des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
↑ Ortsinformationen Bildarchiv Ostpreußen: Altenberg
↑ Rolf Jehke, Amtsbezirk Aweiden/Gollau
↑ Uli Schubert, Gemeindeverzeichnis, Landkreis Königsberg
↑ Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Samland. Abgerufen im September 2018 (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
↑ Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 5 июля 1950 г., №745/3, «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung 745/3 des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte des Gebiets Kaliningrad" vom 5. Juli 1950)
↑ Nach dem Gesetz über die Zusammensetzung und Territorien der munizipalen Gebilde der Oblast Kaliningrad vom 25. Juni/1. Juli 2009, in Verbindung mit dem Gesetz Nr. 254 vom 30. Juni 2008, präzisiert durch das Gesetz Nr. 370 vom 1. Juli 2009
↑ Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad (Memento des Originals vom 29. August 2011 im Internet Archive)
Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.propstei-kaliningrad.info
Weblinks |
- Ortslage Doroschnojes/Altenbergs bei wikimapia
- Doroschnoje bei bankgorodov.ru
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