Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine
Farben:
keine, im Wappen schwarz-rot-gold
Gründung:
29. November 1853 in Berlin bzw. 1865 in Würzburg[1]
Vertreten in:
Deutschland Deutschland Osterreich Österreich Schweiz Schweiz Italien Italien (Rom)
Prinzipien:
Religion, Wissenschaft, Freundschaft
Wahlspruch:
kein Wahlspruch, von 1921 bis 1949 „Mit Gott für deutsche Ehre“
Waffenst. Prinzip:
Nichtschlagend
Couleur:
Farbenführend[2]
Verbandszeichen:
Mitgliederzahl :
1566 Aktive in 66 Aktivitates
Ca. 15.000 Alte Herren in 117 Altherrenvereinen
Vorort 2018/2019:
Askania-Burgundia Berlin, Cheruskia Braunschweig
Verbandsorgan:
Akademische Monatsblätter
Geschäftsstelle:
Hülsstr. 23
45772 Marl-Hüls
Website:
[1]
Der Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (KV) ist ein deutscher Korporationsverband von etwa 65 aktiven Studentenverbindungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. In Deutschland gehören dem KV etwa 16.000 Mitglieder an.
Inhaltsverzeichnis
1Geschichte
1.1Entstehung
1.2Der Verband in der Weimarer Zeit
1.3Die Zeit des Nationalsozialismus
1.4Nachkriegszeit
2Prinzipien
3Georg-von-Hertling-Medaille
4Mitgliedsverbindungen
5Verhältnisverträge
5.1Der Weiße Ring
5.2Das Rhein-Neckar-Kartell
5.3Der Heidelberger Ring
6Bekannte Mitglieder
7Siehe auch
8Literatur
9Weblinks
10Einzelnachweise
Geschichte |
Entstehung |
Die Ursprünge des Verbandes liegen in einem 1863 gegründeten Kartell katholischer Studentenverbindungen, welches bereits im selben Jahr wieder auseinanderbrach. In der Folge gründeten die farbentragenden Verbindungen den Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV), die nichtfarbentragenden Vereine 1865 den Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (KV). Der Verband selbst führt sein Gründungsdatum jedoch auf die älteste Mitgliedskorporation, den KStV Askania-Burgundia zurück, der 1853 als Katholischer Leseverein in Berlin gegründet wurde.[3]
Der Verband sieht folgende fünf Katholischen Studentenvereine als seine Gründungsvereine in ihrer verbandsinternen Reihenfolge an:
K.St.V. Askania-Burgundia im KV zu Berlin, gegründet 1853 aus dem Berliner Leseverein, im Jahr 1981 aus der Fusion von K.St.V. Askania Berlin und dem K.St.V. Burgundia-Stuttgart Berlin entstanden.
K.St.V. Unitas-Breslau im KV zu Köln, gegründet in Breslau
K.St.V. Arminia im KV zu Bonn
K.St.V. Germania im KV zu Münster
K.St.V. Walhalla im KV zu Würzburg
Daneben werden auch
K.St.V. Normannia im KV zu Würzburg und
K.S.St.V. Alemannia im KV zu München als Gründungsvereine gezählt. Diese hatten zu Beginn der 1890er Jahre die Gründung des Kartellverbands der katholischen süddeutschen Studentenvereine (SKV) initiiert, der am 1. April 1920 mit dem KV verschmolz.[4]
In den Jahren nach der Gründung wuchs der Verband zunächst nur langsam, erwarb jedoch bald, auch aufgrund seiner Arbeit auf geistigen, religiösen und kulturellen Gebieten weiteres Ansehen. Diese unterschied ihn (wenn auch nicht in seinen grundsätzlichen Zielen) vom CV, der neben der Verfolgung geistiger und religiöser Belange, vor allem auch die Pflege des studentischen Brauchtums betonte.
Während dieser Jahre kam es im Verband zu einer ersten Belastungsprobe. Streit entzündete sich an der Frage der Infallibilität des Papstes. Auch der Kulturkampf stellte eine schwere Belastung der Vereine und des Verbandes dar, aus dem sie bzw. er jedoch gestärkt hervorgingen. Um die Jahrhundertwende führte die gestiegene Anerkennung unter den Studierenden zu einem steilen Anstieg der Mitgliedszahlen. Dies war jedoch auch auf die massiv steigenden Studentenzahlen zurückzuführen. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges bestand der KV aus 51 ordentlichen und drei befreundeten Vereinen.
Der Verband in der Weimarer Zeit |
Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu einem außerordentlichen Hochschnellen der Studentenzahlen aufgrund der Rückkehr der Kriegsteilnehmer. Auch die katholischen Korporationen erhielten so einen starken Zustrom von Studenten. Es kam zur Gründung zahlreicher neuer Vereine.
Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges beschränkte sich der Verband auf das Gebiet des damaligen Deutschen Reiches. Nun wurden weitere österreichische Vereine in Wien und Graz aufgenommen.
1921 erfolgte erstmals die Wahl eines eigenständigen Philisterausschusses, nachdem diese Frage bereits seit Jahrzehnte diskutiert worden war. Seit 1913 sind die Kartellvereine zur Gründung eines Philistervereines verpflichtet. Das Prinzip des Lebensbundes fand damit auch in der Organisationsform seinen Niederschlag. Ab 1930 wurde infolge der Weltwirtschaftskrise eine Stagnation der Mitgliederzahlen festgestellt.
In der politischen Weimarer Republik ist der KVer Wilhelm Marx hervorzuheben, der mit insgesamt 37 Monaten Amtszeit als Reichskanzler der Längstamtierende in dieser Funktion war.
Die Zeit des Nationalsozialismus |
Verbot der Korporationsverbände vom 6. Juli 1938
„Was weder der Kulturkampf nach 1879 noch der akademische Kulturkampf um 1905 fertiggebracht hatten, gelang 1933 den nationalsozialistischen Machthabern“ urteilte 1955 M. Luible, der ehemalige Schriftleiter der Akademischen Monatsblätter (AM), dem seit 1888 erscheinenden Verbandsorgan des KV. Fehleinschätzung einer totalitären Herrschaft, Fehlinformationen und bewusste Täuschung führten den Verband wie das ganze Land ins Verhängnis. Als die katholischen Bischöfe im März 1933 ihren Widerstand gegen die nationalsozialistische „Machtergreifung“ aufgaben, erlahmte bei vielen KVern der Willen zum Widerstand. Der Abschluss des Reichskonkordats tat sein Übriges.
Es gab vor allem unter den jüngeren studentischen Mitgliedern zeitweise eine große Bereitschaft, sich dem Nationalsozialismus zuzuwenden. Im Mai 1933 berichtete der Jurist Karl Bachem über eine Wochenendtagung des KV in Köln: "Die Aussprache ergab, daß auch im KV eine ganz überwältigende Strömung dahingeht, in den Nationalsozialismus unterzutauchen. Es scheint kein Halten mehr zu sein. Aus einer ganzen Reihe von Vereinen wurde berichtet, daß sie schon fast geschlossen oder zum überwiegenden Teil zu den SA übergegangen sind."[5]
Aber auch diese Bereitschaft zur Selbstgleichschaltung konnte den erzwungenen Untergang des KV nicht aufhalten. Zu Beginn der nationalsozialistischen Zeit, als die Korporationen noch nicht verboten waren, wurden diese von den Machthabern dazu angehalten, größere Verbände zu bilden. Nach dementsprechenden Gesprächen wurde am 1. September 1933 in Frankfurt am Main ein Abkommen über den Zusammenschluss des Ring Katholischer Deutscher Burschenschaften (RKDB) und des KV geschlossen. Als gemeinsamer Name aller Verbandsverbindungen wurde „Katholische Burschenschaft“ festgelegt. Dieser Zusammenschluss blieb nicht ohne Kritik. Von Innen heraus wurde kritisiert, dass sich ein farbentragender und ein nicht-farbentragender Verband zusammengeschlossen hatten. Von außen kamen Angriffe vor allem gegen den Namen, insbesondere von Seiten der Deutschen Burschenschaft (DB). Der Zusammenschluss blieb jedoch nicht von langer Dauer. Bereits kurze Zeit später wurde von zahlreichen ehemaligen RKDB-Verbindungen der Austritt versucht.
Wegen der herrschenden Spannungen zwischen Deutschland und Österreich kam es 1933 auch zum Bruch zwischen den Österreichischen Kartellvereinen und dem Verband; nach der Gründung des ÖCV kam es am 24. Juli 1933 zur Gründung des ÖKV, nachdem die bodenständig österreichischen Verbindungen durch die reichsdeutsche Verbandsleitung gehindert wurden, im österreichischen, vaterländischen Sinne zu arbeiten. Man verlieh jedoch der Hoffnung Ausdruck, nach der Entspannung der politischen Gegensätze (gemeint war das Ende des Nationalsozialismus) eine Wiedervereinigung der Verbände herbeiführen zu können.
Der Einmarsch Hitlers in Österreich setzte diesem Vorhaben ein schnelles Ende. Der „Stillhaltekommissar für Organisationen, Vereine und Verbände“ verfügte am 20. Juni 1938 das Verbot des ÖKV, die endgültige Auflösung zog sich allerdings bis 1939 hin. Der Verband wurde nach dem Krieg sofort wiederbegründet. Organisation und Zielsetzung entsprechen weitgehend dem KV, doch tritt eine betont österreichische Grundkonzeption hinzu. Der ÖKV ist heute mit dem KV über ein Freundschafts- und Arbeitsabkommen verbunden und wie dieser Mitglied im Europäischen Kartellverband.
Nachkriegszeit |
Der Verband wurde nach dem Krieg ab 1945 wieder allmählich aufgebaut. Viele KVer dienten direkt in politischen Gremien der neu entstehenden Bundesrepublik als Kanzler, Ministerpräsidenten und Minister. Die bekanntesten unter ihnen waren Konrad Adenauer und Joseph Aloisius Ratzinger alias Benedikt XVI.
Auch im Bundesverfassungsgericht setzten sich KVer für die freiheitliche demokratische Grundordnung ein, Gebhard Müller als Präsident, Ernst-Wolfgang Böckenförde und Paul Kirchhof als Richter in teilweise richtungsweisenden Entscheidungen.
Nach den 68er Jahren des 20. Jahrhunderts reformierte sich der Kartellverband von Grund auf. Wesentliche Neuerung ist die Möglichkeit der Mitgliedskorporationen, in Sonderfällen nichtkatholische Christen aufzunehmen.
Der KV ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände, in der Katholischen Akademikerarbeit Deutschlands sowie in der Arbeitsgemeinschaft akademischer Verbände.
Das Tragen von Farben in Form von Bändern und Mützen ist im Verband umstritten. Nachdem einige Verbindungen bereits seit längerem bei internen Veranstaltungen und vereinzelt auch externen Veranstaltungen Band trugen, was im Widerspruch zu den Statuten des Verbandes stand, wurde im Frühjahr 2013 eine Regelung verabschiedet, die das Tragen von Couleur nicht mehr kompromisslos unterbindet. Diese Regelung wurde im Oktober 2015 für satzungswidrig erklärt und damit wieder abgeschafft. Der KV ist somit wieder nur farbenführend.
Prinzipien |
Die Prinzipien des KV und seiner Kartellvereine sind „Religion, Wissenschaft und Freundschaft“.[6] Der österreichische Schwesterverband Kartellverband katholischer nichtfarbentragender akademischer Vereinigungen Österreichs (ÖKV) fügt diesen noch das Prinzip Patria (Vaterland) an.
Im Sinne des Grundsatzes Religion versteht sich der Kartellverband als eine auf katholischem Glaubensverständnis gegründete und aus katholischer Glaubensinitiative hervorgehende Gemeinschaft von in Kartellvereinen zusammengeschlossenen Kartellangehörigen, die bestrebt sind, miteinander aus dem Glauben an Christus zu leben und sich diesem Glauben entsprechend in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zu engagieren.[6]
Im Sinne des Grundsatzes Wissenschaft erstrebt der Kartellverband in Offenheit für die vielfältigen weltanschaulichen Positionen eine über das Fachwissen hinausgehende Bildung der Kartellangehörigen, die vom Bewusstsein der sozialen Verpflichtung getragen und mit dem Bemühen um die Bewältigung für die Gesellschaft bedeutsamer Aufgaben und Funktionen verbunden ist.[6]
Im Sinne des Grundsatzes Freundschaft bietet der Kartellverband den Kartellangehörigen die Möglichkeit, eine über sachbezogene Zusammenarbeit hinausgehende Zuwendung zum anderen zu verwirklichen und dadurch ein höheres Maß an Verständnis und Toleranz auch für die Überzeugungen Andersdenkender zu erreichen; daraus erwächst kartellbrüderliche Verbundenheit.[6]
Georg-von-Hertling-Medaille |
Mit der Georg-von-Hertling-Medaille[7] ehrt der Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine Persönlichkeiten, die in herausragendem Maße die christliche Glaubensüberzeugung durch ihr wissenschaftliches, politisches, literarisches oder künstlerisches Lebenswerk haben wirksam werden lassen. Der Preis ist benannt nach dem Historiker und Politiker Georg von Hertling, der maßgeblich an der Gründung des KV beteiligt war.
Die bisherigen Preisträger sind:
1987: Alfons Goppel, Ministerpräsident von Bayern
1991: Benedikt XVI., Pontifex emeritus, bei Verleihung Präfekt der Glaubenskongregation
1996: Sigitas Tamkevičius, litauischer Erzbischof
2001: Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a. D.
2003: Wilhelm Schreckenberg, Historiker und Pädagoge
2007: Józef Mirosław Życiński, Erzbischof von Lublin (Polen)
2010: Ernst-Wolfgang Böckenförde, Bundesverfassungsrichter a. D.
2011: Wolfgang Löhr, Stadtarchivdirektor a. D.
Mitgliedsverbindungen |
Aachen (5)
Augsburg
Bamberg
Bayreuth
Berlin
Bochum
Bonn (5)
Braunschweig
Clausthal
Darmstadt
Dresden
Düsseldorf
Erlangen
Frankfurt (2)
Freiburg i. Br. (4)
Freising
Gießen
Göttingen (2)
Hamburg
Hannover (4)
Heidelberg
Karlsruhe (2)
Kiel
Köln (5)
Mannheim
Mainz
Marburg
München (5)
Münster (6)
Nürnberg
Paderborn
Bielefeld
Osnabrück
Passau
Regensburg
Saarbrücken
Stuttgart
Trier
Tübingen (2)
Würzburg (3)
Graz (4)
Innsbruck (2)
Linz
Wien
Freiburg
Verteilung der Vereine (bei mehr als einem Verein: Anzahl der aktiven Vereine in Klammern)
Eine aktuelle Liste aller Mitgliedsvereine, nach Städten gegliedert, ist hier zu finden: Liste der Mitgliedsvereine des KV.
Verhältnisverträge |
Der Weiße Ring |
Mitglieder waren: Arminia Bonn, Bavaria Freiburg, Palatia Heidelberg, Rheno-Bavaria München und Winfridia Göttingen.
Das Rhein-Neckar-Kartell |
Mit Rhein-Neckar-Kartell wird der Zusammenschluss der KV-Verbindungen in Heidelberg und Mannheim bezeichnet. Es wurde aufgrund der geografischen Nähe geschlossen. Man versucht auch, damit stärker auf die Verbandspolitik des KV Einfluss nehmen zu können. Mitglieder sind Palatia Heidelberg, Ripuaria Heidelberg und Eckart Mannheim et Ludwigshafen.
Der Heidelberger Ring |
Der Heidelberger Ring wurde im Rahmen des Heidelberger Schlosskommerses 2009 gegründet. Mitglieder sind Cimbria Münster, Frankonia-Straßburg, Palatia Heidelberg und Winfridia Göttingen.
Bekannte Mitglieder |
Eine Aufzählung bekannter Kartellbrüder mit eigenem Wikipedia-Eintrag findet sich in der Kategorie:Korporierter im KV.
Siehe auch |
Liste der Korporationsverbände
Literatur |
Paulgerhard Gladen: Die deutschsprachigen Korporationsverbände. WJK, Hilden 2014, ISBN 3-933892-28-7, S. 386–403.
Robert Jauch OFM: Das Prinzip „Religion“ katholischer Studenten- und Akademikerverbände unter besonderer Berücksichtigung der nachkonziliaren Entwicklung beim Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (KV). Archivverein d. Markomannia, Würzburg 1986, ISBN 3-923-621-14-0.
Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine (Hrsg.): Satzung des KV (KVS). Würzburg 2006. Siehe auch: http://www.markomannenwiki.de/index.php?title=Satzung%28KV%29#.C2.A7_2_.5BPrinzipien_des_Verbandes.5D (Stand: 11. November 2011, 20:00 Uhr).
Weblinks |
Offizielle Website
Einzelnachweise |
↑Die eigentliche Gründung des KV fand 1865 in Berlin statt. Der Verband beruft sich jedoch auf die Gründung des katholischen Lesevereins, der späteren Askania und Burgundia in Berlin.
↑Mittlerweile tragen zahlreiche Mitgliedskorporationen des KV Bänder. So beispielsweise Alemannia München, Frankonia-Straßburg zu Frankfurt am Main oder Palatia Heidelberg.
↑https://www.kartellverband.de/index.php?id=89
↑Kartellverband der katholischen süddeutschen Kartellvereine – MarkomannenWiki. Abgerufen am 5. Mai 2018.
↑Zit. in: Michael Grüttner: Studenten im Dritten Reich, Paderborn 1995, S. 290.
↑ abcdVgl.: Satzung des Kartellverbandes, § 2, einzusehen auf: http://www.markomannenwiki.de/index.php?title=Satzung%28KV%29#.C2.A7_2_.5BPrinzipien_des_Verbandes.5D (Stand 11. November 2011, 20:00 Uhr.)
Kleinkühnau Stadt Dessau-Roßlau 51.839444444444 12.184444444444 57 Koordinaten: 51° 50′ 22″ N , 12° 11′ 4″ O Höhe: 57 m Fläche: 9,93 km² Einwohner: 1649 (31. Dez. 2011) Bevölkerungsdichte: 166 Einwohner/km² Eingemeindung: 1. Oktober 1923 Eingemeindet nach: Dessau Postleitzahl: 06846 Vorwahl: 0340 Rathaus (Amtshaus Kühnau e. V.) Ev. Kirche Kleinkühnau Kleinkühnau ist ein Stadtteil von Dessau-Roßlau, einer kreisfreien Stadt im Bundesland Sachsen-Anhalt. Er liegt ungefähr vier Kilometer westlich des Stadtzentrums. Südlich der Kühnauer Straße befinden sich der Flugplatz Dessau, das Technikmuseum Hugo Junkers sowie der Standort der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost. Kleinkühnau hat 1649 Einwohner (Stand 31. Dezember 2011). Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 1.1 Bevölkerungsentwicklung 2 Siehe auch 3 Weblinks 4 E...
Makov Wappen Karte Makov Basisdaten Staat: Slowakei Kraj: Žilinský kraj Okres: Čadca Region: Kysuce Fläche: 46,052 km² Einwohner: 1.720 (31. Dez. 2017) Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km² Höhe: 583 m n.m. Postleitzahl: 023 56 Telefonvorwahl: 0 41 Geographische Lage: 49° 22′ N , 18° 29′ O 49.366666666667 18.483333333333 583 Koordinaten: 49° 22′ 0″ N , 18° 29′ 0″ O Kfz-Kennzeichen: CA Kód obce: 509299 Struktur Gemeindeart: Gemeinde Verwaltung (Stand: November 2014) Bürgermeister: Martin Pavlík Adresse: Obecný úrad Makov 60 02356 Makov Webpräsenz: www.makov.sk Statistikinformation auf statistics.sk Makov (ungarisch Trencsénmakó – älter auch Makó , polnisch Maków ) ist eine Gemeinde in der Nordwestslowakei. Inhaltsverzeichnis 1 Geographie 1.1 Bevölkerung 2 Ge...
Deutsches Schauspielhaus Hamburg Aktie über 1000 Mark der Deutsche Schauspielhaus AG vom 20. Juni 1899 Das Deutsche Schauspielhaus im Hamburger Stadtteil St. Georg ist mit 1200 Plätzen das größte Sprechtheater Deutschlands. Entstanden ist es durch eine private Initiative von Bürgern und der 1899 gegründeten „Aktiengesellschaft Deutsches Schauspielhaus“. Die Pläne stammen von dem Wiener Architekturbüro Fellner und Helmer, die das neobarocke Gebäude nach dem Vorbild des Wiener Volkstheaters gestalteten. Am 15. September 1900 wurde das Theater mit einer Aufführung der Iphigenie auf Tauris feierlich eröffnet. Der Name Deutsches Schauspielhaus knüpft an die Tradition des Hamburger Nationaltheaters an, das Mitte des 18. Jahrhunderts durch Hamburger Bürger betrieben wurde und an dem Gotthold Ephraim Lessing als Dramaturg tätig war. Das Schauspielhaus hat die Theatergeschichte der Stadt im 20. Jahrhundert entsc...