ARD




Logo der ARD

Die ARD („Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“) ist ein 1950 gegründeter Verbund öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten in Deutschland, der über den Rundfunkbeitrag finanziert wird.


Derzeit besteht der Verbund aus neun Landesrundfunkanstalten, die die Gemeinschaftsfernsehprogramme Das Erste, One und tagesschau24 sowie jeweils eigene regionale Fernseh- und Hörfunkprogramme bereitstellen und verbreiten. Außerdem ist der deutsche Auslandsnachrichtensender Deutsche Welle Mitglied der ARD. Die ARD ist Träger des Deutschen Rundfunkarchivs. Zusammen mit dem ZDF und dem Deutschlandradio bildet die ARD den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland. Die ARD und das ZDF betreiben zusammen die Spartensender Phoenix und KiKA sowie mit weiteren nationalen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Fernsehsender 3sat (Österreich, Schweiz) und Arte (Frankreich).


Die Bezeichnung „ARD“ wird häufig als Synonym für deren Hauptfernsehprogramm verwendet, was aber eine Ungenauigkeit darstellt; dieses hieß zunächst Deutsches Fernsehen, dann Erstes Deutsches Fernsehen und heute Das Erste.


Die neun Landesrundfunkanstalten der ARD haben insgesamt rund 23.000 fest angestellte Mitarbeiter, sie veranstalten elf Fernsehprogramme, 55 Hörfunkprogramme und verfügen über 16 Orchester und acht Chöre. Das Gesamtbudget der neun Anstalten beträgt pro Jahr rund 6,3 Milliarden Euro.[1] Davon entfallen 366 Millionen Euro auf Sportrechte.[2] Die Mitglieder der ARD sind mit etwa 100 eigenen Hörfunk- und Fernsehkorrespondenten an 30 Orten der Welt ständig präsent.




Inhaltsverzeichnis





  • 1 Geschichte


  • 2 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

    • 2.1 Aktuelle Anstalten


    • 2.2 Ehemalige Anstalten



  • 3 Organisation

    • 3.1 Vorsitzende der ARD


    • 3.2 Generalsekretariat


    • 3.3 Programmdirektor


    • 3.4 Tochterunternehmen



  • 4 Gemeinsame Programme

    • 4.1 Das Erste


    • 4.2 Weitere Sendeangebote der ARD


    • 4.3 Hörfunk


    • 4.4 Internet



  • 5 Gemeinsame Institutionen


  • 6 Gemeinsame technische Einrichtungen


  • 7 Spendenakquise


  • 8 Rezeption, Medienkritik und Kontroversen

    • 8.1 Vorwurf parteipolitischer Einflussnahme


    • 8.2 Sprache und Niveau


    • 8.3 Berichterstattung zum Euromaidan (Dezember 2013 bis Februar 2014)


    • 8.4 Kritik des Programmbeirats an der Ukraine-Berichterstattung (Dezember 2013 bis Juni 2014)


    • 8.5 Berichterstattung und Kommentierung zur Finanzkrise 1999–2009


    • 8.6 Berichterstattung zur Flüchtlingskrise 2015


    • 8.7 Einfluss der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft


    • 8.8 Vorwurf der einseitigen Berichterstattung über die Staatsschuldenkrise in Griechenland


    • 8.9 Negative Auszeichnungen



  • 9 Siehe auch


  • 10 Literatur


  • 11 Weblinks


  • 12 Einzelnachweise




Geschichte |




ARD-Logo der 1970er Jahre




Die neun Landesrundfunkanstalten der ARD


Der ARD liegt die föderale Struktur der Bundesrepublik Deutschland zugrunde: Jedem Bundesland steht ein Sender zu. Historisch geht die föderale Rundfunkstruktur auf die Frühzeit des Rundfunks in den 1920er Jahren in Deutschland zurück, als sich in Preußen, Sachsen, Bayern und Württemberg einzelne Rundfunkanstalten etablierten und lose in der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft organisiert waren. Die Nationalsozialisten zentralisierten den Rundfunk ab 1933 und zerbrachen die föderale Struktur weitgehend. Die ARD wurde am 9. Juni 1950 von den damaligen sechs Landesrundfunkanstalten Bayerischer Rundfunk (BR), Hessischer Rundfunk (HR), Radio Bremen, Süddeutscher Rundfunk (SDR), Südwestfunk (SWF) und Nordwestdeutscher Rundfunk (NWDR) sowie – mit beratender Stimme – RIAS Berlin gegründet.[3] Sie diente der Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten und sollte die Vorbereitung eines Zusammenschlusses ausschließen. Die Form der Arbeitsgemeinschaft beließ den Mitgliedern ihre volle Unabhängigkeit.


Auch in der Deutschen Demokratischen Republik konnte das Programm der ARD empfangen werden, was von der ARD auch beabsichtigt war. Lediglich in bestimmten Regionen, wie im Elbtal, in der Sächsischen Schweiz und in der Oberlausitz, war der Empfang nicht möglich, deswegen wurde die Abkürzung „ARD“ scherzhaft als „Außer Raum Dresden“ oder auch „Außer Reichweite Dresdens“ interpretiert und die Region auch „Tal der Ahnungslosen“ genannt. In diesen Gebieten konnten die über Lang-, Mittel- und Kurzwelle verbreiteten Hörfunkprogramme der ARD empfangen werden. Das über den Langwellensender Donebach ausgestrahlte Programm des Deutschlandfunks war im gesamten Gebiet der DDR sehr leicht zu empfangen.


Im Laufe der 1950er Jahre wurde mit der Vorbereitung und Ausstrahlung eines ersten gemeinschaftlichen Fernsehprogramms in der Bundesrepublik Deutschland begonnen. Nach Gründung des Sender Freies Berlin (SFB) und Teilung des NWDR in Westdeutscher Rundfunk Köln (WDR) und Norddeutscher Rundfunk (NDR) sowie Gründung des Saarländischen Rundfunks (SR) gehörten der ARD 1959 neun Mitglieder an. Sie betrieben das unter dem Namen „Deutsches Fernsehen“ bundesweit ausgestrahlte Fernsehgemeinschaftsprogramm. Es folgten weitere Änderungen in der Mitgliederstruktur der ARD: 1962 kamen die neugegründeten Anstalten des Bundesrechts Deutschlandwelle (DW) und Deutschlandfunk hinzu, 1992 – nach der deutschen Wiedervereinigung – die neuen Landesrundfunkanstalten Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) und Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg (ORB). 1994 gingen der Deutschlandfunk und RIAS im Deutschlandradio auf, das gemeinsam von der ARD und dem ZDF getragen wird, und schieden aus dem ARD-Verbund aus. Zuletzt fusionierten 1998 SDR und SWF zum Südwestrundfunk (SWR) sowie 2003 ORB und SFB zu Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).


Die neun gegenwärtig zur ARD zusammengeschlossenen Rundfunkanstalten betreiben seither als Fernsehgemeinschaftsprogramm Das Erste sowie anstaltseigene Fernseh- und Hörfunkprogramme. Zehntes Mitglied der ARD ist die Deutsche Welle, die deutsche Auslandsrundfunkanstalt.



Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft |



Aktuelle Anstalten |


Neben dem Auslandsrundfunk der Deutschen Welle die neun Landesrundfunkanstalten:
















































































































Rundfunkanstalt
Kürzel
Logo
Sitz
Einnahmen 2009 (Mio. EUR)
Gebühren-
einnahmen 2009 (Mio. EUR)
Planstellen
Gründung
Sendegebiet
Einwohner im
Sendegebiet (Mio.)

Bayerischer Rundfunk
BR

BR-Logo

München
1000

0879
2.893
1949

Bayern
12,9

Hessischer Rundfunk
hr

HR-Logo

Frankfurt am Main

0481

0407
1.900
1948

Hessen

06,2

Mitteldeutscher Rundfunk
MDR

MDR-Logo

Leipzig

0636

0556
2.023
1991

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

08,5

Norddeutscher Rundfunk
NDR

NDR-Logo

Hamburg
1083

0956
3.447
1956

Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein (alle seit 1956), Mecklenburg-Vorpommern (seit 1992)
14,2

Radio Bremen


Radio-Bremen-Logo

Bremen

0097 (2008)

0041 (2008)

0300
1945

Bremen

00,7

Rundfunk Berlin-Brandenburg
rbb

RBB-Logo

Berlin, Potsdam

0395 (2008)

0344 (2008)
1.650
2003

Berlin, Brandenburg

06,0

Saarländischer Rundfunk
SR

SR-Logo

Saarbrücken

0116 (2008)

0064 (2008)

0635
1957

Saarland

01,0

Südwestrundfunk
SWR

SWR-Logo

Stuttgart
1190 (2008)

0959 (2008)
3.648
1998

Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz
15,0

Westdeutscher Rundfunk Köln
WDR

WDR-Logo

Köln
1350
1140
4.210
1956

Nordrhein-Westfalen
17,9

Deutsche Welle
DW

DW-Logo

Bonn
Finanzierung aus Steuermitteln

1.444
1953
Ausland

0




Ehemalige Anstalten |


















































Rundfunkanstalt
Kürzel
Logo
Sitz
Gründung
Auflösung
Nachfolge-
anstalt
Sendegebiet

Nordwestdeutscher Rundfunk
NWDR

NWDR-Logo

Hamburg
1945
1955
NDR, WDR, SFB

Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, West-Berlin (bis 1954)

Süddeutscher Rundfunk
SDR

SDR-Logo

Stuttgart
1949
1998
SWR

Württemberg-Baden (Sendegebiet blieb nach Gründung Baden-Württembergs unverändert)

Südwestfunk
SWF

SWF-Logo

Baden-Baden
1946
1998
SWR

Baden, Württemberg-Hohenzollern, Rheinland-Pfalz (Sendegebiet blieb nach Gründung Baden-Württembergs unverändert)

Sender Freies Berlin
SFB

SFB-Logo

Berlin
1954
2003
RBB

Berlin (bis 1990 nur West-Berlin)

Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg
ORB

ORB-Logo

Potsdam
1991
2003
RBB

Brandenburg


Organisation |


Die ARD ist ein freiwilliger Verbund von zehn deutschen Rundfunkanstalten. Die Arbeitsgemeinschaft gab sich 1950 eine Satzung,[4] die durch den Rundfunkstaatsvertrag ergänzt wird. In dieser Satzung ist die Arbeit und Organisation der ARD geregelt. Danach hat die ARD als Hauptorgan eine Mitgliederversammlung (keinen Fernsehrat wie die Sendeanstalt ZDF). Diese findet entweder in Form von Arbeitssitzungen der Intendanten der Mitglieder statt oder dreimal im Jahr als sogenannte große Hauptversammlung, an der neben den Intendanten auch die Rundfunk- und Verwaltungsratsvorsitzenden der Landesrundfunkanstalten teilnehmen. Diese ARD-Hauptversammlung wird von den teilnehmenden Anstalten alternierend ausgerichtet.[5][6]


Die etwa zehn Treffen pro Jahr der Rundfunk- und Verwaltungsratsvorsitzenden ohne die Intendanten werden hingegen als Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) bezeichnet.[7]


Die Mitgliederversammlung betraut jeweils für ein Jahr eine ihrer Rundfunkanstalten mit der Geschäftsführung der ARD. Der Intendant dieser geschäftsführenden Rundfunkanstalt ist in diesem Zeitraum Vorsitzender der ARD. Die Wiederwahl für ein weiteres Jahr ist möglich und inzwischen auch üblich.



Vorsitzende der ARD |






































































































































































Amtszeit
Beginn
Amtszeit
Ende
Name
Rundfunkanstalt
5. August 19502. Februar 1951

Rudolf von Scholtz
BR
3. Februar 19512. August 1951

Eberhard Beckmann
HR
3. August 19513. Februar 1952

Adolf Grimme
NWDR
4. Februar 195230. September 1952

Walter Geerdes
RB
1. Oktober 195231. März 1953

Fritz Eberhard
SDR
1. April 195330. September 1953

Friedrich Bischoff
SWF
1. Oktober 195330. September 1954
Rudolf von Scholtz
BR
1. Oktober 195431. Dezember 1955
Eberhard Beckmann
HR
1. Januar 1956
31. Dezember 1956
Fritz Eberhard
SDR
1. Januar 1957
31. Dezember 1957

Walter Hilpert
NDR
1. Januar 1958
31. Dezember 1958

Franz Stadelmayer
BR
1. Januar 1959
31. Dezember 1960
Friedrich Bischoff
SWF
1. Januar 1961
31. Dezember 1962

Hans Bausch
SDR
1. Januar 1963
31. Dezember 1964

Klaus von Bismarck
WDR
1. Januar 1965
31. Dezember 1966

Werner Hess
HR
1. Januar 1967
31. Dezember 1969

Christian Wallenreiter
BR
1. Januar 1970
31. Dezember 1971

Gerhard Schröder
NDR
1. Januar 1972
31. Dezember 1973

Helmut Hammerschmidt
SWF
1. Januar 1974
31. Dezember 1975
Hans Bausch
SDR
1. Januar 1976
31. Dezember 1977
Werner Hess
HR
1. Januar 1978
31. Dezember 1979

Friedrich-Wilhelm von Sell
WDR
1. Januar 1980
31. Dezember 1983

Reinhold Vöth
BR
1. Januar 1984
31. Dezember 1985

Friedrich Wilhelm Räuker
NDR
1. Januar 1986
31. Dezember 1987

Willibald Hilf
SWF
1. Januar 1988
31. Dezember 1988
Hans Bausch
SDR
1. Januar 1989
31. Dezember 1990

Hartwig Kelm
HR
1. Januar 1991
31. Dezember 1992

Friedrich Nowottny
WDR
1. Januar 1993
31. Dezember 1994

Jobst Plog
NDR
1. Januar 1995
31. Dezember 1996

Albert Scharf
BR
1. Januar 1997
31. Dezember 1998

Udo Reiter
MDR
1. Januar 1999
31. Dezember 2000

Peter Voß
SWR
1. Januar 2001
31. Dezember 2002

Fritz Pleitgen
WDR
1. Januar 2003
31. Dezember 2004
Jobst Plog
NDR
1. Januar 2005
31. Dezember 2006

Thomas Gruber
BR
1. Januar 2007
31. Dezember 2008

Fritz Raff
SR
1. Januar 2009
31. Dezember 2010

Peter Boudgoust
SWR
1. Januar 2011
31. Dezember 2012

Monika Piel
WDR
1. Januar 2013
31. Dezember 2015

Lutz Marmor
NDR
1. Januar 2016
31. Dezember 2017

Karola Wille
MDR
seit 1. Januar 2018


Ulrich Wilhelm
BR


Generalsekretariat |


Das Generalsekretariat wurde 2006 gegründet.[8] ARD-Generalsekretärin ist seit 1. Januar 2015 die Juristin Susanne Pfab.[9]


Der Generalsekretär ist dem jeweiligen, alle zwei Jahre wechselnden ARD-Vorsitzenden unterstellt und mitverantwortlich für


  1. die strategische Positionierung der ARD,

  2. die Interessenvertretung nach außen und

  3. die Öffentlichkeitsarbeit.[10]

Der Dienstort des Generalsekretärs ist Berlin, verwaltungstechnisch zuständig ist der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.


Der Generalsekretär ist zugleich der stellvertretende Vorsitzende der ARD-Strategiegruppe. Er hat ein Zutritts- und Mitwirkungsrecht in allen Kommissionen und Arbeitsgruppen, auch bei den Tochterunternehmen, in der Fernsehprogrammkonferenz und den ARD-politisch relevanten Gremien. Generalsekretärin war vom 1. Juli 2006 bis zum 30. Juni 2011 Verena Wiedemann, die zuvor beim Westdeutschen Rundfunk angestellt war und dort das ARD-Verbindungsbüro in Brüssel leitete.[11] 2014 sollte die Juristin Susanne Pfab neue ARD-Generalsekretärin werden. Bis dahin bleibt der Posten unbesetzt und Michael Kühn nahm als Bevollmächtigter des ARD-Vorsitzes die Aufgaben wahr.[12]



Programmdirektor |


Die Aufgaben des Programmdirektors der ARD sind im ARD-Staatsvertrag festgelegt (§ 6 ARD-StV). Er wird für mindestens zwei Jahre mit Zweidrittelmehrheit der in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten gewählt (§ 5 ARD-StV). Die Aufgabe des Programmdirektors besteht darin, gemeinsam mit den Intendanten der Landesrundfunkanstalten das Programmangebot der ARD zu erarbeiten und die Programmzulieferung der einzelnen Landesrundfunkanstalten zu koordinieren.


  • bis 1973: Nach Staatssekretär Mohr als Koordinator folgte Lothar Hartmann als erster Programmdirektor

  • 1973–1978: Hans Abich

  • 1978–1992: Dietrich Schwarzkopf

  • 1992–2008: Günter Struve

  • seit 2008: Volker Herres

Dem Programmdirektor ist der ARD-Programmbeirat als beratende Instanz zur Seite gestellt. Paul Siebertz ist seit April 2013 Vorsitzender des Programmbeirats.[13][14]


Die Programmdirektion der ARD befindet sich im Hochhaus des Bayerischen Rundfunks in München.




Tochterunternehmen |




  • ARD-Werbung Sales & Services GmbH (AS&S), hervorgegangen aus den Arbeitsgemeinschaften für Werbefernsehen und Werbefunk, die sich 1974 zur Arbeitsgemeinschaft Rundfunkwerbung (ARW) zusammenschlossen.[15][16]

  • Degeto Film


Gemeinsame Programme |


Inhaltliche Gemeinschaftseinrichtungen der ARD sind beispielsweise ARD-Aktuell beim NDR in Hamburg, das ARD-Hauptstadtstudio in Berlin und das ARD Play-Out-Center beim RBB in Potsdam, das sämtliche Fernsehprogramme und Hörfunkkanäle der ARD Digital verbreitet. Zudem besitzt die ARD ein eigenes weltweites Korrespondentennetz (ARD-Auslandsstudios).



Das Erste |




Das Erste



Seit dem 31. Oktober 1954 sendet die ARD das später als Erstes Deutsches Fernsehen und heute offiziell als Das Erste bezeichnete Fernsehprogramm als Gemeinschaftsproduktion der einzelnen Landesrundfunkanstalten. Im ARD-Sendezentrum (ARD-Stern) in Frankfurt am Main wird das Programm zentral organisatorisch (Zentrale Sendeleitung, ZSL) und technisch (vollständig digital) produziert und wieder in die Bundesländer über digitale Leitungswege und Rundfunksatelliten verteilt.




Weitere Sendeangebote der ARD |


Die Landesrundfunkanstalten der ARD betreiben gemeinsam die Fernsehkanäle 3sat zusammen mit dem ZDF, SRF und dem ORF. KiKA und Phoenix, beide in Zusammenarbeit mit dem ZDF. Arte in Kooperation mit dem ZDF und Arte France. Über das ARD-Digital-Bouquet werden die Programme Tagesschau24, One und ARD-alpha ausgestrahlt. Darüber hinaus betreiben ARD und ZDF des funk Medienangebot auf diversen Digitalen Verbreitungswegen wie zum Beispiel YouTube.


Das deutsche Fernsehprogramm für das Ausland wird von DW-TV der Deutschen Welle gesendet. Bis Ende 2005 betrieb die ARD gemeinsam mit dem ZDF und der Deutschen Welle für Nordamerika zusätzlich den Bezahlsender German TV.



Hörfunk |


Im Hörfunkbereich bestehen fünf gemeinsame ARD-Nachtprogramme: die ARD-Hitnacht, das ARD-Nachtkonzert, die ARD-Popnacht, die ARD-Infonacht sowie Die junge Nacht der ARD. Daneben kooperieren einige Landesrundfunkanstalten für die Nachtversorgung im Hörfunk auch davon abweichend. So wird zwischen 0 und 5 Uhr auf Radio Bremen 1 das Live-Programm von SWR1 ausgestrahlt, Bayern plus und MDR Schlagerwelt die Schlagernacht und sieben Jugendradios senden von 23 Uhr bis 1 Uhr die Call-in-Sendung Lateline.


Mitglied in der ARD ist das Auslandsradio Deutsche Welle.


Die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten und das ZDF kooperieren mit der öffentlich-rechtlichen Körperschaft Deutschlandradio (DLR) mit den drei nationalen Hörfunkprogrammen Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, und Deutschlandfunk Nova.



Internet |


Im Internet betreibt die ARD unter ARD.de ein eigenes Onlineangebot unter anderem mit den Schwerpunkten Nachrichten, Sport, Börse, Ratgeber, Wissen und Kultur.[17] Während für die Rubriken „Nachrichten“, „Sport“ und „Börse“ die Inhalte der Redaktionen von tagesschau.de in Hamburg, sportschau.de in Köln und der ARD-Börsenredaktion in Frankfurt am Main übernommen werden, werden die Inhalte für die Rubriken „Ratgeber“, „Wissen“ und „Kultur“ von der ARD.de-Redaktion in Mainz zusammengestellt.


In ihrem Audio- und Videoportal ARD Mediathek bietet die ARD in begrenztem Umfang einen Zugriff auf Inhalte der ARD-Landesrundfunkanstalten und Gemeinschaftseinrichtungen. Hier werden die Sendungen und Beiträge des Ersten, der dritten Fernsehprogramme und der Radiowellen thematisch gebündelt. Außerdem betreibt die ARD einen eigenen Kanal bei YouTube.



Gemeinsame Institutionen |


Als Gemeinschaftseinrichtung der ARD wurde 1952 das „Deutsche Lautarchiv“, heute Deutsches Rundfunkarchiv (DRA), eingerichtet. Das Archiv hat die beiden Standorte Frankfurt am Main und Potsdam-Babelsberg (früher Berlin-Adlershof). Von 1994 bis 2002 vergab es im Auftrag der ARD das „DRA-Stipendium“, einen Förderpreis zur Erforschung der Rundfunk- und Mediengeschichte der DDR.



Gemeinsame technische Einrichtungen |


Das Programm von Das Erste und gemeinsame Programmteile des Hörfunks (etwa beim ARD-Nachtexpress) werden technisch im Sendezentrum der ARD im ARD-Stern in Frankfurt am Main (auf dem Gelände des Hessischen Rundfunks) zusammengeführt. Über das eigene Glasfasernetz HYBNET werden diese Signale an die einzelnen Rundfunkanstalten verteilt.


Seit Februar 2005 wird Das Erste von der Zentralen Sendeabwicklung (ZSAW) im ARD-Sendezentrum ausgespielt. Zuvor schaltete jeweils die ARD-Anstalt, die eine Sendung ins Gemeinschaftsprogramm (egal ob „live“ oder aufgezeichnet), eine Leitung zum ARD-Stern, von wo aus das Signal an alle anderen ARD-Sender zur terrestrischen Verteilung weitergegeben wurde. Mit der Inbetriebnahme der ZSAW wurden erstmals alle Sendungen, die nicht „live“ sind (Filme, Soaps, Dokumentationen etc.) direkt von den Servern in Frankfurt ausgespielt. Die ZSAW ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Landesrundfunkanstalten und soll im Sendebetrieb deutliche Einsparungen bringen. Die Sendeabwicklung ist gleichwohl in der Lage, gleichzeitig bis zu zehn Programme auszuspielen. Dies ist notwendig für eine regionalisierte Werbungsausstrahlung im Vorabend.



Spendenakquise |


Die ARD ruft im Zusammenhang mit Naturkatastrophen regelmäßig in den unterschiedlichen Programmformaten der angeschlossenen Sender zu Spenden auf. Im März 2011 wurde bekannt, dass sie dabei vertraglich mit dem Bündnis Entwicklung Hilft verbunden ist.[18]


Vor dem Hintergrund der Nuklearkatastrophe von Fukushima und des vom Tōhoku-Erdbeben 2011 ausgelösten Tsunami weigerte sich die ARD auf Empfehlung ihres Kooperationspartners Bündnis Entwicklung Hilft gegenüber der Aktion Deutschland Hilft, Spendenaufrufe für die Opfer dieser Katastrophen zu verbreiten. Auch Spendenaufrufe der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten wurden nicht mit Hinweisen in den Nachrichtensendungen unterstützt. Die Begründung: Japan sei ein reiches Land und benötige daher keine Spenden. Die Aktion Deutschland Hilft, unter der Schirmherrschaft von Richard von Weizsäcker und Mitgliedern wie den Hilfsverbänden Malteser, Johanniter, AWO und World Vision, beschwerte sich über diese Entscheidung bei der ARD-Leitung.[18]



Rezeption, Medienkritik und Kontroversen |



Vorwurf parteipolitischer Einflussnahme |


Cordt Schnibben kritisierte 1989, die ARD sei „Dilettanten und Dunkelmännern“ ausgeliefert. Eine Befragung der Rundfunkräte der ARD habe ergeben, dass diese schlechter über die zu kontrollierenden Programme informiert seien als die Fernsehzuschauer und dass die Räte den Grund für ihre mangelhafte Arbeit zu 76 Prozent in „anderweitigen beruflichen Verpflichtungen“ sehen, zu 39 Prozent in „mangelnder Sachkenntnis“ und zu 16 Prozent in „mangelndem Interesse“. In den Aufsichtsgremien der ARD würde dieser Dilettantismus gezüchtet, „um die öffentlich-rechtlichen Anstalten zu Reichssendern der Parteien zu machen“. Die ursprünglich liberalen Rundfunkgesetze seien so lange novelliert worden, bis der Zugriff der Parteien zum Gesetz wurde. Im ganzen Gremium sitze höchstens einer ohne Parteibuch, von jedem könne man das Abstimmungsverhalten voraussagen.[19] Die Nazis hätten den Rundfunk missbraucht, dann hätten die Alliierten demokratische Strukturen verordnet, „und dann ist alles wieder degeneriert“, klagte der frühere ARD-Vorsitzende Hartwig Kelm. In einem Interview stellte er dar, wie er personalpolitisch und haushaltspolitisch unter Druck gesetzt wurde. Diesem Druck könnte nicht jeder widerstehen, da es schon bei Hauptabteilungsleitern schlichtweg um die Existenz gehe. Er forderte, die Parteienvertreter müssten aus den Aufsichtsgremien entfernt werden, die ARD müsse grundlegend neu organisiert werden.[20] Auch nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil von 2014 sah Richter Andreas Paulus keine entscheidende Verbesserung: Faktisch dominierten auch weiterhin parteipolitische Maßstäbe, das Versprechen eines „staatsfernen Rundfunks und Fernsehens“ bleibe auch nach der nunmehr 14. Rundfunkentscheidung des Bundesverfassungsgerichts unerfüllt.[21]



Sprache und Niveau |


Ulrich Wickert kritisierte 2009 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), in Nachrichtensendungen der ARD wie des ZDF werde „bruchstückhaft informiert und schlampig formuliert, die Unterhaltung scheint das Wichtigste zu sein“.


Besonders an Tagesschau und Tagesthemen stellte er eine sprachliche Verlotterung fest, die Autoren beherrschten „zum großen Teil nicht einmal mehr den korrekten Satzbau“. Die „Floskelsprache der Politik“ und das „Kurzsprech der Nachrichtenagenturen“ würden übernommen.


Wegen der inhaltlichen Mängel kommt er zu dem Schluss: „Den Machern scheint das Bewusstsein für ihren öffentlich-rechtlichen Auftrag, für eine Grundversorgung politischer Information zu sorgen, abhandengekommen zu sein.“ Über die Wahlberichterstattung urteilte er: „Es fehlt offenbar an einem Verständnis für die politische Grundversorgung.“ Es fehle aber nicht nur an einem Sinn für die Verbreitung wichtiger aktueller politischer Inhalte, sondern erst recht an der Einordnung.[22]


Kai Gniffke wies die Kritik zurück: Die Nachrichtensendungen seien sprachlich „außerordentlich akkurat“. Der übliche Vorwurf sei eher, sie seien zu staatstragend. „Besonders unterhaltsame Elemente hat man der 20-Uhr-‚Tagesschau‘ noch nie nachgesagt.“[23]



Berichterstattung zum Euromaidan (Dezember 2013 bis Februar 2014) |


Das Medienmagazin Zapp des Norddeutschen Rundfunks kommt nach Analysen von ARD-Sendungen von November 2013 bis Februar 2014 zum Euromaidan zu dem Schluss, dass „fast 80 Prozent der Interviewpartner Regierungsgegner (waren)“. „Ein beliebter Gesprächspartner: Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko, der zu einer Art Galionsfigur stilisiert wird. Dabei ist er einer von mehreren Oppositionsführern.“[24]



Kritik des Programmbeirats an der Ukraine-Berichterstattung (Dezember 2013 bis Juni 2014) |


Im Juni 2014 kritisierte der achtköpfige Programmbeirat der ARD einstimmig die Berichterstattung der ARD über den Ukraine-Konflikt im Zeitraum Dezember 2013 bis Juni 2014 als einseitig, undifferenziert und lückenhaft. Die Sendungen der ARD erweckten teilweise den „Eindruck der Voreingenommenheit“ und seien „tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen“ gerichtet.[25]Sahra Wagenknecht (Die Linke) beurteilte den Bericht des Programmbeirats als „vernichtend“. Er bestätige, dass die ARD „unausgewogen und tendenziös“ berichte und sich „einseitig gegen Russland“ positioniere. Auch der AfD-Vizevorsitzende Alexander Gauland schloss sich der Kritik an.[25][26]


Der Chefredakteur der ARD, Thomas Baumann, wies die Kritik des Programmbeirats energisch zurück.[26]Ulrich Clauß von der Zeitung Die Welt bezeichnete den Beirat als „einfältig“, da Putins Propagandalohnkolonnen die negativen Zuschauerkritiken lancierten und vervielfältigten und daher kein wirkliches Motiv zur Untersuchung der Sendequalität existiere. Er verglich das Vorgehen des Programmbeirats mit „stalinistischen Geheimprozessen“, da Protokolle nicht öffentlich seien und die Programmrichter schwiegen. Putins „langer Arm“ würde bis in Gremien der ARD reichen.[27]


Der Spiegel urteilte, sowohl Form und Schärfe der Kritik und die Art und Weise, wie sie öffentlich wurde, seien ohne Beispiel in der Geschichte der ARD.[28][29]



Berichterstattung und Kommentierung zur Finanzkrise 1999–2009 |


Die groß angelegte Studie der Otto Brenner Stiftung von Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz von März 2010 zum Thema „Wirtschaftsjournalismus in der Krise – Zum massenmedialen Umgang mit Finanzmarktpolitik“ betrachtete unter anderem eingehend die Arbeitsweise der ARD von Frühjahr 1999 bis Herbst 2009. Untersucht wurden besonders die Formate die ARD-Formate „Tagesschau“ und „Tagesthemen“.


Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die ARD-Nachrichtensendungen „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ – im Gegensatz zu den Print-Leitmedien – nicht nur handwerklich wie in den Jahren zuvor, sondern auch vor den inhaltlichen Herausforderungen der Berichterstattung über die Krise selbst versagt hätten. Die Redaktion arbeite „perspektiven-arm“, im Mittelpunkt stünden die jeweils offiziell wichtigsten Akteure: Vertreter der deutschen Regierung zuallererst, Bankenvertreter, wenige Wissenschaftler und deren Sichtweisen. „Hier handelt es sich um eine Perspektivenverengung mit enormen Wirklichkeitsverlusten, die als schwere journalistische Verfehlung einzustufen ist.“[30]



Berichterstattung zur Flüchtlingskrise 2015 |


Im Oktober 2015 räumte „ARD aktuell“-Chefredakteur Kai Gniffke eine verzerrende visuelle Darstellung der Flüchtlingsströme nach Europa durch die Tagesschau und die Tagesthemen ein: „Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus“, obgleich „80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute alleinstehende Männer sind“.[31]



Einfluss der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft |


Der ARD wurde vorgeworfen, die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) übe zu großen und verdeckten Einfluss auf Sendungen der ARD aus. Im September 2005 wurde bekannt, dass die INSM 2002 für 58.670 Euro Dialoge in der ARD-Serie Marienhof gekauft hatte. Die eingeflochtene Schleichwerbung wurde von Lobbycontrol im Detail analysiert.[32] Die TAZ monierte 2009 die häufige Anwesenheit und überproportionale Repräsentanz von Beratern und Botschaftern der INSM in Talkshows von Sabine Christiansen und Anne Will wie zum Beispiel des INSM-Botschafters Arnulf Baring.[33] Anne Will moderierte den „Kongress 2002“ der INSM und interviewte dabei den damaligen BDI-Präsidenten Michael Rogowski. Die Frage nach dem Honorar wurde von der Will Media GmbH grundsätzlich zurückgewiesen.[33]



Vorwurf der einseitigen Berichterstattung über die Staatsschuldenkrise in Griechenland |


Sowohl der ARD als auch dem ZDF legt eine wissenschaftliche Studie der Otto-Brenner-Stiftung zur Last
im Rahmen ihrer Programme zur griechischen Staatsschuldenkrise einseitig und unausgewogen berichtet zu haben.
Persönliche Meinungen von Journalisten und objektive Tatsachen waren gegenüber den Zuschauern nicht eindeutig voneinander zu trennen, allgemeine Themen und die Reformbemühungen der griechischen Regierung wurden oberflächlich widergespiegelt, die griechische Regierung konnte ferner seltener zu Wort kommen als die deutsche, die Titel waren oft plakativ. Die Studie kam in einer Dauer von mehreren Monaten zu ihren Schlüssen. Wenige Stunden nach ihrer Veröffentlichung kritisierte die ARD die Studie vollständig.[34][35]



Negative Auszeichnungen |


  • 1990: Preis der beleidigten Zuschauer (zusammen mit dem ZDF) für ihr Motto „Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe.“


Siehe auch |



  • ARD 2 (Vorläufer des ZDF)

  • Liste der Standorte der ARD

  • ARD-Themenwoche


Literatur |


  • Manfred Buchwald, Wilhelm von Sternburg: Tagesthema ARD: der Streit um das Erste Programm. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1995, ISBN 978-3-596-13026-9. 

  • Petra Flaischlen: Die ARD – Aufgaben, Struktur, Organe. 3. Auflage. GRIN, München 2007, ISBN 978-3-638-74823-0. 


  • Hans-Bredow-Institut Hamburg und herausgegeben von der ARD: ARD Jahrbuch. Nomos Verlagsgesellschaft, seit 1969


Weblinks |



 Commons: ARD – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


 Wiktionary: ARD – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen


 Wikinews: Kategorie:ARD – in den Nachrichten

  • Webpräsenz der ARD

  • ARD Mediathek


  • ARD Live Stream des Gemeinschaftsprogramms


  • Chronik der ARD auf ard.de


  • Historische Bilder zur ARD auf tab-multimedia.de


  • Konzernporträt auf mediadb.eu


  • Aus Politik und Zeitgeschichte 20/2010: 60 Jahre ARD auf bpb.de (PDF; 3,7 MB)


Einzelnachweise |



  1. Organisation. ARD.de, archiviert vom Original am 2. November 2013; abgerufen am 17. April 2009. 


  2. Markus Brauck, Hauke Goos, Isabell Hülsen, Alexander Kühn: Bildstörung. In: Der Spiegel. Nr. 41, 2017, S. 10–16 (online – 7. Oktober 2017). 


  3. Chronik der ARD – ARD gegründet. Südwestrundfunk, abgerufen am 13. November 2012. 


  4. ARD-Satzung. In: ard.de. Abgerufen am 15. November 2018. 


  5. Sitzungen und Ausschüsse. In: ard.de. Abgerufen am 15. November 2018. 


  6. Joachim Huber: "Kostenbewusste" Hauptversammlung: RBB lädt die ARD ins „Waldorf Astoria“. In: Der Tagesspiegel. 10. September 2018, abgerufen am 15. November 2018. 


  7. Gremien. In: ard.de. Abgerufen am 15. November 2018. 


  8. http://www.ard.de/home/intern/fakten/abc-der-ard/ARD_Generalsekretariat/564006/index.html


  9. www.ard.de ARD-Generalsekretariat. Aufgerufen am 31. Juli 2015.


  10. www.ard.de Intern > Fakten > ARD-Generalsekretariat. Aufgerufen am 31. Juli 2015.


  11. ARD-Generalsekretariat. Südwestrundfunk, 12. September 2012, archiviert vom Original am 11. November 2012; abgerufen am 13. November 2012. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ard.de 


  12. David Hein: Susanne Pfab wird Generalsekretärin der ARD – in zwei Jahren. horizont.net, 21. September 2012


  13. daserste.de


  14. Dr. Paul Siebertz: Neuer Vorsitzender des ARD-Programmbeirats. br.de. 9. April 2013. Abgerufen am 11. Januar 2014.


  15. Chronik der ARD | ARW gegründet. Abgerufen am 6. August 2017. 


  16. Chronik der ARD | ARW unter neuem Namen und neuer Leitung. Abgerufen am 6. August 2017. 


  17. ARD.de. Südwestrundfunk, 17. November 2011, archiviert vom Original am 25. Oktober 2012; abgerufen am 13. November 2012. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ard.de 


  18. ab ARD verärgert Japan-Helfer. Spiegel Online, 26. März 2011, abgerufen am 28. März 2011. 


  19. Cordt Schnibben: „Die ARD ist wie die DDR“. In: Der Spiegel. Nr. 46, 1989 (online). 


  20. http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/13497237


  21. http://www.tagesspiegel.de/medien/urteil-zum-zdf-staatsvertrag-verfassungsgericht-politik-hat-zu-viel-einfluss-auf-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk/9663170.html


  22. Ulrich Wickert: Warum sind die Kritiker so milde? In: FAZ.net. 19. November 2009, abgerufen am 12. Dezember 2014. 


  23. "Tagesschau"-Chef weist Wickert-Kritik zurück. In: Spiegel Online. 20. November 2009, abgerufen am 28. November 2014. 


  24. www.dw.de


  25. ab Joachim Huber: Ukraine-Konflikt: ARD kritisiert ARD. In: tagesspiegel.de. 18. September 2014, abgerufen am 24. Februar 2017. 


  26. ab Dietmar Neuerer: Berichtet die ARD zu russlandkritisch? In: handelsblatt.com. 18. September 2014, abgerufen am 28. November 2014. 


  27. Ulrich Clauß: Putins langer Arm reicht bis in Gremien der ARD. In: welt.de. 24. September 2014, archiviert vom Original am 25. September 2014; abgerufen am 28. November 2014. 


  28. Benjamin Bidder: Programmbeirat wirft ARD „antirussische Tendenzen“ vor. In: Spiegel Online. 23. September 2014, abgerufen am 28. November 2014. 


  29. Benjamin Bidder: Internetaktivisten werfen ARD und ZDF antirussische Propaganda vor. In: Spiegel Online. 27. September 2014, abgerufen am 28. November 2014. 


  30. www.otto-brenner-stiftung.de


  31. Focus: „Tagesschau“ und „Tagesthemen“: ARD räumt falsches Flüchtlingsbild ein, 19. Oktober 2015, abgerufen am 21. Oktober 2015. Allerdings ist die Aussage des Focus, dass 80% junge Männer wären kritisch zu bewerten, siehe Bildblog[1]


  32. www.lobbycontrol.de


  33. ab Marvin Oppong: Lobbyisten auf Sendung. In: taz.de. 24. Juli 2009, abgerufen am 28. November 2014. 


  34. „Die Griechen provozieren!“, abgerufen am 9. September 2016


  35. Griechenland-Berichterstattung im Ersten (Memento des Originals vom 11. September 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blog.tagesschau.de, abgerufen am 9. September 2016


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