Tscherkassy
Tscherkassy | |||
Черкаси | |||
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| Basisdaten | |||
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Oblast: | Oblast Tscherkassy | ||
Rajon: | Kreisfreie Stadt | ||
Höhe: | 110 m | ||
Fläche: | 69,08 km² | ||
Einwohner: | 286.452 (2012) | ||
Bevölkerungsdichte: | 4.147 Einwohner je km² | ||
Postleitzahlen: | 18000–18499 | ||
Vorwahl: | +380 472 | ||
Geographische Lage: | 49° 25′ N, 32° 4′ O49.41666666666732.066666666667 | ||
KOATUU: | 7110100000 | ||
Verwaltungsgliederung: | 2 Stadtrajone, 1 Siedlung | ||
Bürgermeister: | Serhij Odarytsch | ||
Adresse: | вул. Байди Вишневецького 36 18000 м. Черкаси | ||
Website: | http://www.cherkassy.ua/ | ||
Statistische Informationen | |||
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Tscherkassy (ukrainisch Черкаси; russisch Черкассы) ist eine Stadt mit 286.000 Einwohnern im Zentrum der Ukraine.
Der Schewtschenko-Boulevard
Die Stadt verfügt über eine staatliche und eine technische Universität.
Inhaltsverzeichnis
1 Geografie
2 Geschichte
3 Verkehr
4 Söhne und Töchter der Stadt
5 Städtepartnerschaften
6 Weblinks
7 Einzelnachweise
Geografie |
Tscherkassy liegt südöstlich des Tscherkassy-Waldes etwa 160 km südöstlich von Kiew am Südufer des Krementschukschen Stausees, der hier vom Dnepr gebildet wird. Tscherkassy ist administratives, ökonomisches und kulturelles Zentrum der Oblast Tscherkassy, daneben auch Rajonszentrum, aber nicht administrativer Teil, des Rajons Tscherkassy.
Geschichte |
Tscherkassy wurde erstmals 1394 urkundlich als Stadt erwähnt. Im Zweiten Weltkrieg tobte um Tscherkassy im Winter 1943–1944 im Rahmen der Dnepr-Karpaten-Operation der Roten Armee schwere Kämpfe. Die Stadt wurde am 14. Dezember 1943 von Einheiten der sowjetischen 52. Armee befreit. Ende Januar bis Mitte Februar 1944 tobte westlich der Stadt im Raum Korsun die Kesselschlacht von Tscherkassy. Von den durch die Rote Armee eingeschlossenen Truppen der Wehrmacht (u. a. die SS-Panzer-Division „Wiking“) wurden 21.000 Mann (ca. 37,5 %) getötet oder gerieten in Gefangenschaft. Den Übrigen (ca. 35.000 Mann von ursprünglich 56.000) gelang der Durchbruch nach Westen.
Während des Baus der Druschba-Trasse (1975–1986) war Tscherkassy Sitz der Baudirektion für den Abschnitt von Krementschuk bis Bar, der von der DDR übernommen wurde.
Die Stadt besteht aus zwei Stadtrajonen (Rajon Prydnipro und Rajon Sosniw) sowie der Siedlung Orschanez (Оршанець).
Brücke von Tscherkassy
Verkehr |
Tscherkassy liegt an der Bahnlinie Moskau – Odessa. Diese überquert nördlich der Stadt auf einer ca. 12 km langen Auto- und Eisenbahnüberführung den zum Krementschuker Stausee aufgestauten Dnepr. Der Nahverkehr erfolgt hauptsächlich mit einem 1965 eröffneten städtischen O-Busnetz mit derzeit 10 Linien sowie privaten Busunternehmen auf städtisch lizenzierten Linien.
Söhne und Töchter der Stadt |
Ippolit Djakow (1865–1934), Oberbürgermeister Kiews
Wiktor Samirailo (1868–1939), Maler, Buchillustrator und Bühnenbildner
Moissei Urizki (1873–1918), bolschewistischer Revolutionär und Politiker
Lazar Weiner (1897–1982), US-amerikanischer Komponist und Chorleiter
Louis Krasner (1903–1995), Geiger und Musikpädagoge
Wolodymyr Chandohij (* 1953), Diplomat, kommissarischer Außenminister der Ukraine
Vitalij Kowaljow (* 1968), Opernsänger
Andrij Maksymenko (* 1969), Schachmeister
Iryna Heraschtschenko (* 1971), Journalistin und Politikerin
Anastassija Udalzowa (* 1978), russische Sozialistin und oppositionelle Politikerin
Irena Karpa (* 1980), Schriftstellerin, Journalistin, Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin
Olena Choloscha (* 1982), Hochspringerin
Oleksandr Skitschko (* 1991), Fernsehmoderator, Komiker und Schauspieler
Serhij Kulisch (* 1993), Sportschütze
Städtepartnerschaften |
Tscherkassy unterhält folgende Städtepartnerschaften
Aserbaidschan
– Sumqayıt[1]
China Volksrepublik
– Stadtbezirk Wanzhou der Stadt Chongqing, Volksrepublik China[2]
Weblinks |
city information portal – Stadtinformation (in Englisch)
Meine Stadt in der Ukraine – Bebilderte Stadtinformationen (in Deutsch)
Einzelnachweise |
↑ Partnerstädte von Aserbaidschanischen Städten. In: azerbaijans.com. Abgerufen am 24. Januar 2016.
↑ Chongqing Municipal Government (chinesisch)
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