9. November
Der 9. November ist der 313. Tag des gregorianischen Kalenders (der 314. in Schaltjahren), somit bleiben 52 Tage bis zum Jahresende.
Da auf dieses Datum eine Reihe von Ereignissen fällt, die in der Geschichte Deutschlands Wendepunkte markierten, wird der 9. November auch als „Schicksalstag der Deutschen“ bezeichnet.
Historische Jahrestage Oktober · November · Dezember | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Inhaltsverzeichnis
1 Ereignisse
1.1 Politik und Weltgeschehen
1.2 Wirtschaft
1.3 Wissenschaft und Technik
1.4 Kultur
1.5 Gesellschaft
1.6 Religion
1.7 Katastrophen
1.8 Sport
2 Geboren
2.1 Vor dem 19. Jahrhundert
2.2 19. Jahrhundert
2.3 20. Jahrhundert
2.3.1 1901–1925
2.3.2 1926–1950
2.3.3 1951–1975
2.3.4 1976–2000
3 Gestorben
3.1 Vor dem 20. Jahrhundert
3.2 20. Jahrhundert
3.3 21. Jahrhundert
4 Feier- und Gedenktage
5 Literatur
6 Weblinks
Ereignisse |
Politik und Weltgeschehen |
0235: St. Pontianus, der erste ab 230 amtierende Bischof von Rom, für den es ein geschichtlich belegtes Datum gibt, wird nach seiner Absetzung durch den römischen Kaiser Maximinus Thrax und Verurteilung zur Zwangsarbeit in einem Steinbruch auf Sardinien erschlagen.
1313: In der Schlacht von Gammelsdorf setzt sich der spätere Kaiser Ludwig der Bayer gegen seinen Vetter Friedrich den Schönen durch und erhält damit die Vormundschaft über die jugendlichen Herzöge von Niederbayern.
1330: Die Schlacht bei Posada beginnt, in der die Walachen unter Basarab I. die Ungarn unter Karl I. schlagen.
1620: Der böhmische König Friedrich I. flieht nach der Niederlage seiner Truppen in der Schlacht am Weißen Berg am Vortag aus Prag nach Breslau.
1729: Mit dem Vertrag von Sevilla wird der Englisch-Spanische Krieg beendet.
1749: In der Schlacht von Penfui auf der Insel Timor bezwingen niederländische Soldaten und ihre Verbündeten eine portugiesische Streitmacht samt den verbündeten Topasse. In der Folge übernehmen die Niederländer die Herrschaft auf dem Westteil der Insel, was die Teilung Timors begründet.
1799: Lucien Bonaparte
1799: Am 18. Brumaire VIII führt Napoleon Bonaparte mit Unterstützung seines Bruders Lucien einen Staatsstreich durch und beendet damit offiziell die Französische Revolution. Die Mitglieder des Direktoriums treten entweder zurück oder werden abgesetzt und verhaftet.
1848: Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich: Robert Blum, linksliberaler Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung, wird nach der Niederschlagung des Oktoberaufstands von Wien im Rahmen der Märzrevolution unter Missachtung seiner Abgeordnetenimmunität von einem Hinrichtungskommando erschossen.
1867: Tokugawa Yoshinobu, der 15. und letzte Shōgun des Tokugawa-Shogunats in Japan, dankt ab.
1906: Theodore Roosevelt unternimmt als erster amtierender US-Präsident eine Auslandsreise, die ihn zum im Bau befindlichen Panamakanal führt. Der Präsident wird von seiner Frau Edith begleitet.
1914: Der seit Monaten im Kreuzerkrieg im Indischen Ozean äußerst erfolgreich operierende Kleine Kreuzer der deutschen Kaiserlichen Marine SMS Emden wird im Seegefecht bei den Kokosinseln kampfunfähig gemacht.
1918: Novemberrevolution: Reichskanzler Max von Baden verkündet eigenmächtig die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und betraut Friedrich Ebert mit den Amtsgeschäften. Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft gegen 14 Uhr vom Reichstagsgebäude die „deutsche Republik“ aus. Zwei Stunden später verkündet der Spartakist Karl Liebknecht vom Berliner Stadtschloss aus die „deutsche Räterepublik“.
1918: Philipp Scheidemann
1918: Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gründen in Berlin die Zeitung Die Rote Fahne als Organ des Spartakusbundes.
1923: Der Hitler-Ludendorff-Putsch wird von der Bayerischen Landespolizei vor der Feldherrnhalle in München blutig niedergeschlagen, nachdem der Bayerische Ministerpräsident Gustav Ritter von Kahr über den Rundfunk seine Unterstützung für den Putsch zurückgenommen und die Auflösung der NSDAP erklärt hat.
1925: Hitler ordnet auf dem NSDAP-Parteitag die Umbenennung des im April gegründeten Sturmkommandos in Schutzstaffel (SS) an.
1930: Bei der letzten österreichischen Nationalratswahl der Ersten Republik werden die Sozialdemokraten stimmen- und mandatsstärkste Partei.
1932: Bei den Unruhen von Genf 1932 erschießen Soldaten der Schweizer Armee dreizehn Demonstrierende bei einer antifaschistischen Kundgebung und verletzen sechzig schwer.
Das im Jahr 2008 originalgetreu wieder errichtete Mendelssohn-Denkmal
1936: In der Nacht vom 9. zum 10. November entfernen die Nationalsozialisten das Denkmal des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy vor dem Leipziger Gewandhaus. Der Leipziger Oberbürgermeister Carl Friedrich Goerdeler, der sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Auslandsreise befindet, erklärt daraufhin unter Protest seinen Rücktritt.
1937: Nach der Schlacht um Shanghai
1937: Die japanischen Invasionstruppen gewinnen im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg die Schlacht um Shanghai und erlangen damit die Kontrolle über die eroberte chinesische Hafenstadt.
1938: Pogromnacht: Im Deutschen Reich kommt es reichsweit zu organisierten Übergriffen gegen Juden und jüdische Einrichtungen, bei denen unter anderem Synagogen in Brand gesteckt werden. Polizei und Feuerwehr haben Weisung, nur nichtjüdisches Eigentum zu schützen.
1939: Kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs werden zwei Offiziere des britischen Secret Intelligence Service, Richard Henry Stevens und Sigismund Payne Best, im niederländischen Venlo von einem SS-Sonderkommando unter Alfred Naujocks entführt, nachdem sich deutsche Geheimagenten unter Walter Schellenberg für Widerstandskämpfer ausgegeben haben. Der Venlo-Zwischenfall macht große Teile des britischen Spionagenetzes in Europa praktisch wertlos und liefert Hitler eine Rechtfertigung für den Einmarsch in die Niederlande im Mai 1940.
1949: Die Außenminister der USA, Großbritanniens und Frankreichs beschließen die Aufnahme von Verhandlungen mit der Bundesrepublik Deutschland, die schließlich zum Petersberger Abkommen führen.
1953: Durch den Austritt aus der Union française erlangt Kambodscha die vollständige Unabhängigkeit von Frankreich.
1955: Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilt, dass in Deutschland lebende Österreicher, die mit dem Anschluss 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft bekamen, diese mit der Souveränität Österreichs wieder verloren haben.
1965: Ferdinand Marcos
1965: Auf den Philippinen gewinnt Ferdinand Marcos die Präsidentschaftswahlen gegen Amtsinhaber Diosdado Macapagal.
1967: Bei der feierlichen Amtseinführung des neuen Rektors der Hamburger Universität entfalten Studenten ein Transparent mit dem Spruch Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren, der zum Symbol der 68er-Bewegung werden wird.
1969: Die linksterroristische Organisation Tupamaros West-Berlin platziert eine Bombe im Jüdischen Gemeindehaus in Berlin. Die Bombe explodiert jedoch nicht.
1974: Nach 58 Tagen Hungerstreik stirbt RAF-Mitglied Holger Meins in der Justizvollzugsanstalt Wittlich.
1975: Auf der sowjetischen Fregatte Storoschewoi kommt es zu einer Meuterei, die nach einigen Tagen mit Androhung von Waffengewalt durch andere Einheiten der Baltischen Flotte unterdrückt wird.
1977: Mitglieder der Bewegung 2. Juni unter der Führung von Thomas Gratt entführen in Wien den Industriellen Walter Palmers, Leiter der Palmers Textil AG, um Geld für die Stadtguerilla zu beschaffen.
1982: Die zuvor per Volksabstimmung gebilligte neue türkische Verfassung tritt in Kraft; der durch den Militärputsch 1980 an die Macht gekommene General Kenan Evren wird für eine Sieben-Jahres-Periode Staatspräsident.
1989: Pressekonferenz mit Günter Schabowski
1989: Fall der Berliner Mauer
1989: Fall der Berliner Mauer: Nachdem SED-Politbüromitglied Schabowski auf einer im DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz die Gewährung von Reisefreiheit bekanntgegeben und die Nachfrage nach dem Beginn dieser Regelung um 18:57 Uhr mit „Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich“ beantwortet hatte, strömen Tausende zu den Grenzübergangsstellen: Beginnend mit dem Übergang Bornholmer Straße öffnen sich für die DDR-Bürger damit die Berliner Mauer und die anderen innerdeutschen Grenzen.
1990: Nach Zweitauszählung der irischen Präsidentenwahl zwei Tage zuvor wird der Wahlsieg von Mary Robinson bekannt gegeben. Sie wird als erste Präsidentin Irlands am 3. Dezember in ihr Amt eingeführt.
1990: Erst auf massiven Druck aus dem Ausland erfolgt in Nepal die Einführung einer demokratischen Verfassung durch König Birendra.
1992: Der 1990 von den Mitgliedstaaten der NATO und des Warschauer Paktes unterzeichnete Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) tritt in Kraft.
1993: Die 1566 erbaute Stari most (dt.: Alte Brücke), das Wahrzeichen der Stadt Mostar in Bosnien-Herzegowina, stürzt nach andauerndem Beschuss durch die kroatische Armee ein.
2000: Uttarakhand wird (zunächst unter dem Namen Uttaranchal) neuer Bundesstaat Indiens.
2001: Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 beschließt der Deutsche Bundestag das Anti-Terror-Gesetz, in dem unter anderem das Religionsprivileg im Vereinsrecht abgeschafft wird, um das Verbot radikaler, vor allem islamistischer Gemeinschaften zu ermöglichen.
2007: Der Deutsche Bundestag verabschiedet mit 366 zu 156 Stimmen (bei zwei Enthaltungen) das umstrittene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung.
2012: David Petraeus, Chef des Geheimdienstes CIA, tritt nach Bekanntwerden einer außerehelichen Liebesbeziehung von seinem Amt zurück.
Wirtschaft |
1965: Ein großflächiger Stromausfall legt das Leben im Nordosten der Vereinigten Staaten und auch in Teilen Kanadas über Stunden hinweg lahm. Der Blackout beeinflusst den Tagesablauf von etwa 30 Millionen Menschen.
1997: In Großbritannien geht BBC News 24 auf Sendung.
Wissenschaft und Technik |
Merkurtransit im Jahr 2003
1802: Alexander von Humboldt beobachtet in der peruanischen Hafenstadt Callao einen Merkurtransit.
1944: Otto Hahn wird der Nobelpreis für Chemie zuerkannt.
1967: Beim ersten Start einer Saturn V-Rakete wird unter anderem der Hitzeschutzschild von Apollo 4 getestet.
1991: In der Forschungsanlage Joint European Torus (JET) wird der erste nennenswerte Erfolg bei der Energieerzeugung mittels Kernfusion erzielt. Für zwei Sekunden wird ein energielieferndes Plasma hergestellt.
1994: Der Gesellschaft für Schwerionenforschung gelingt es erstmals, das später Darmstadtium genannte Element 110 durch Verschmelzung eines Blei- und eines Nickel-Atomkerns zu erzeugen.
2005: Die ESA-Raumsonde Venus Express startet vom kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur zur Venus.
Kultur |
1732: Am Wiener Hoftheater findet die Uraufführung der Oper Adriano in Siria von Antonio Caldara statt.
1831: In Prag erfolgt die Uraufführung von Conradin Kreutzers Oper Die Jungfrau.
1843: Das Thalia Theater, Hamburgs ältestes Theater, wird gegründet.
1859: Im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus wird der zweite Tag des dreitägigen Schillerfestes begangen.
1881: Das 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms, eines der längsten bis dahin komponierten Konzerte, wird in Budapest uraufgeführt.
1896: In Helsinki erfolgt die Uraufführung von Jean Sibelius’ Oper Jungfru i Tornet (Die Jungfrau im Turm).
1911: An der Wiener Hofburg wird Julius Bittners Oper Der Bergsee uraufgeführt.
1914: Am Johann Strauß-Theater in Wien erfolgt die Uraufführung der Operette Rund um die Liebe von Oscar Straus.
1926: An der Dresdner Staatsoper findet die Uraufführung von Paul Hindemiths Oper Cardillac unter der musikalischen Leitung von Fritz Busch statt. Die Oper mit dem Libretto von Ferdinand Lion nach der Novelle Das Fräulein von Scuderi von E. T. A. Hoffmann mit Robert Burg in der Hauptrolle wird von der Kritik verrissen.
1930: In Düsseldorf wird Manfred Gurlitts Oper Soldaten uraufgeführt.
1967: In den USA erscheint die erste Ausgabe der Musikzeitschrift Rolling Stone.
1967: In dem französischen Comicmagazin Pilote erscheint die erste Folge der ersten Valérian-Geschichte.
1999: Der Fernwehpark Hof Signs of Fame, eine Sammlung von Schildern aus aller Welt in der deutschen Stadt Hof an der Saale, wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Gesellschaft |
1888: Jack the Ripper ermordet in Whitechapel mit Mary Jane Kelly sein fünftes und wahrscheinlich letztes Opfer.
1897: In Köln gründet Lorenz Werthmann den Charitasverband für das katholische Deutschland.
1907: Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung der Kolonie Transvaal in Südafrika, der kurz zuvor die innere Selbstverwaltung zugestanden worden ist, wird dem britischen König Eduard VII. anlässlich seines 66. Geburtstags der 3106 Karat schwere Rohdiamant Cullinan überreicht.
1953: In der Treppenstraße in Kassel wird die erste Fußgängerzone Deutschlands eröffnet.
1983: In Amsterdam werden der Vorstandschef der Brauerei Heineken, Alfred Heineken, und sein Fahrer entführt. Die Täter erpressen umgerechnet fast 16 Millionen Euro Lösegeld. Nach dreiwöchiger Gefangenschaft kann die Polizei die beiden Männer befreien.
Religion |
0235: Der am 28. September als Papst zurückgetretene Pontianus wird in einem Steinbruch auf Sardinien erschlagen.
0324: Papst Silvester I. weiht die von Kaiser Konstantin erbaute Lateranbasilika ein.
1732: Alfonso Maria de Liguori, der später zum Kirchenlehrer erhobene italienische Priester, gründet in Scala die Kongregation des Heiligsten Erlösers und damit die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen.
1956: Brahma-Statue im Erawan-Schrein
1956: In Bangkok wird dem Hindu-Gott Brahma der Erawan-Schrein geweiht, um eine Serie von Unglücksfällen beim Bau eines Hotels zu beenden.
1986: Teoctist I. wird zum Patriarchen der rumänischen orthodoxen Kirche gewählt.
2006: Drei Jahre nach der Grundsteinlegung für das Jüdische Zentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern wird Münchens neue Hauptsynagoge feierlich eröffnet.
Katastrophen |
1872: In Boston bricht ein Großbrand aus, der im Laufe der Nacht nahezu die gesamte Bostoner Innenstadt zerstört. Mindestens 20 Menschen kommen ums Leben, der Schaden beträgt rund 73 Millionen US-Dollar.
1913: Positionen von Wracks nach dem Sturm
1913: Die als Great Lakes Storm of 1913 bezeichnete folgenschwerste Naturkatastrophe im Gebiet der Großen Seen erreicht ihre intensivste Phase. Ein Blizzard mit hohen Windgeschwindigkeiten richtet schwere Schäden an, verursacht mehrere Schiffsuntergänge und kostet eine Vielzahl von Menschenleben.
1963: Eine Kohlenstaubexplosion im Mitsui Miiki-Bergwerk in Ōmuta kostet 458 Menschen das Leben, 555 werden in der schwersten Bergwerkskatastrophe nach dem Krieg in Japan verletzt.
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.
Sport |
1985: Der Russe Garri Kasparow wird der dreizehnte und bis dahin jüngste Weltmeister der Schachgeschichte, in Moskau besiegt er in einem Wettkampf über 24 Partien mit 5:3 Siegen bei 16 Remisen Titelverteidiger Anatoli Karpow.
1999: Das Landgericht Essen verurteilt vier deutsche Hooligans wegen des brutalen Überfalls auf den französischen Gendarmen Daniel Nivel während der Fußballweltmeisterschaft 1998 zu Haftstrafen von dreieinhalb bis zehn Jahren.
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren |
Vor dem 19. Jahrhundert |
1414: Albrecht Achilles, deutscher Adliger und Kurfürst von Brandenburg
1455: Johann V., deutscher Adliger und Graf von Nassau-Dillenburg
1541: Virgil Pingitzer, deutsch-österreichischer Rechtswissenschaftler
1573: Ambrosius Schlumpf, Schweizer Bürgermeister
1588: Bénédict Turrettini, Schweizer Theologe
1606: Christoph Althofer, deutscher lutherischer Theologe
1606: Hermann Conring, deutscher Universalgelehrter
1636: Jakob Andreas Crusius, deutscher Jurist
1664: Johannes Speth, deutscher Organist
1674: Johann Adalbert Angermayer, deutsch-böhmischer Maler
1681: Johann Wilhelm Jahn, deutscher Theologe und Historiker
1683: Georg II., britischer König
1691: Christoph Langhansen, deutscher Mathematiker und lutherischer Theologe
1721: Mark Akenside, englischer Arzt und Dichter
1723: Amalie von Preußen, deutsche Prinzessin und Komponistin
1739: Henrik Gabriel Porthan, finnischer Geschichtsforscher
1755: Franz Gallus Sündermahler, deutscher Jurist und Beamter- 1788: Ernst Gottlob Jäkel, deutscher Pädagoge und Philologe
1800: Emanuel Arnold, böhmischer Politiker
19. Jahrhundert |
1810: Thomas Bragg, US-amerikanischer Politiker
1810: Bernhard von Langenbeck, deutscher Chirurg
1812: Paul Abadie, französischer Baumeister und Restaurator
1818: Iwan Sergejewitsch Turgenew, russischer Schriftsteller
1831: Henry du Pré Labouchère, britischer Politiker
1832: Adele Spitzeder (auch Adele Vio), deutsche Schauspielerin und Betrügerin
1832: Émile Gaboriau, französischer Schriftsteller
1835: Davorin Jenko, slowenischer Komponist und Dirigent
1837: Alfred Holmes, englischer Geiger und Komponist
1840: Karl Heinrich von Gros, deutscher Jurist und Hochschullehrer
1841: Eduard VII., britischer König
1858: John Stromberg, kanadischer Komponist, Pianist und Dirigent
1859: Håkon Løken, norwegischer Jurist, Journalist und Politiker
1866: Ferdinand Hanusch, österreichischer Sozialreformer
1868: Marie Dressler, kanadische Schauspielerin
1871: Hans Angerer, österreichischer Gymnasialprofessor, Geologe und Politiker
1872: Raissa Adler, österreichische Frauenrechtlerin
1873: Tadeusz Miciński, polnischer Schriftsteller
1873: Fritz Thyssen, deutscher Unternehmer
1874: Walter Rothkegel, deutscher Bodenkundler und Taxwissenschaftler
1875: Rudolf von Sebottendorf, deutscher Abenteurer, Okkultist, Verleger und Antisemit, Gründer der Thule-Gesellschaft
1878: Álvaro de Castro, portugiesischer Militär und Politiker, Ministerpräsident
1880: Jordan Jowkow, bulgarischer Schriftsteller
1880: Rudolf Karel, tschechischer Komponist
1882: Roy E. Ayers, US-amerikanischer Politiker
1883: Charles Demuth, US-amerikanischer Maler
1884: Vincenz Duncker, deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
1885: Hermann Weyl, deutscher Mathematiker
Jean Monnet (* 1888)
1888: Jean Monnet, französischer Unternehmer und Politiker, erster Präsident der Europäischen Kommission (EGKS), „Vater Europas“
1889: Snub Pollard, australischer Schauspieler
1891: Theodor Geiger, deutscher Soziologe
1892: Erich Auerbach, deutscher Literaturwissenschaftler und Romanist
1896: Michailo Werikiwski, ukrainischer Komponist
1897: Ronald G. W. Norrish, britischer Chemiker und Nobelpreisträger
1899: Mezz Mezzrow, US-amerikanischer Jazz Sopransaxophonist und Klarinettist
20. Jahrhundert |
1901–1925 |
1901: Eduard Marks, deutscher Schauspieler, Schauspiellehrer und Hörspielsprecher
1902: Anthony Asquith, britischer Filmregisseur
1902: Bernd Eistert, deutscher Chemiker
1903: Carlo Hemmerling, Schweizer Komponist, Pianist und Organist
1904: Karl Adolphs, deutscher Politiker
1904: Viktor Brack, deutscher SS-Offizier, Mitorganisator der NS-Euthanasiemorde (Aktion T4) und Kriegsverbrecher
1905: Friedrich Arndt, deutscher Puppenspieler, Autor, Regisseur und Hörspielsprecher
Erika Mann (* 1905)
1905: Erika Mann, deutsche Schauspielerin, Kabarettistin, Schriftstellerin und Lektorin
1906: Pete Brown, US-amerikanischer Jazzmusiker
1907: Burrill Phillips, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge
1907: Louis Ferdinand Prinz von Preußen, deutscher Adliger und Chef des Hauses Hohenzollern
1907: Erich Wustmann, deutscher Völkerkundler und Reiseschriftsteller
1908: Kay Thompson, US-amerikanische Sängerin, Schauspielerin und Schriftstellerin
1909: Mirza Nasir Ahmad, 3. Khalifat ul-Massih
1910: Georg Meier, deutscher Auto- und Motorradrennfahrer
1911: Kaj Franck, finnischer Designer
1911: Ed Kahn, US-amerikanischer American-Football-Spieler
1911: Lu Säuberlich, deutsche Schauspielerin
1913: Sepp Kerschbaumer, italienischer Politaktivist, Gründer des Befreiungsausschusses Südtirol
1913: Eva Lissa, deutsche Schauspielerin
1913: Günter von Roden, deutscher Historiker und Archivar
1914: Hedy Lamarr, österreichische Schauspielerin und Erfinderin
1915: Hanka Bielicka, polnische Schauspielerin
1918: Choi Hong Hi, koreanischer General und Begründer der Kampfsportart Taekwondo
1918: Spiro Theodore Agnew, US-amerikanischer Vizepräsident
1919: Werner Eberlein, deutscher Politiker, Mitglied des Politbüros des ZK der SED
1919: Johann Herberger, deutscher Fußballspieler
1921: Pierrette Alarie, kanadische Sängerin und Gesangspädagogin
1921: Jan Schrumpf, niederländischer Fußballspieler
1922: Augusto Vargas Alzamora, peruanischer Erzbischof und Kardinal
1922: Dorothy Dandridge, US-amerikanische Schauspielerin
1922: Erich Ebert, deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Synchronautor und Dialogregisseur
1922: Lauro Olmo, spanischer Schriftsteller
1922: Fiete Reder, deutscher Handballspieler und -trainer
1923: Elizabeth Hawley, US-amerikanische Journalistin und Chronistin
1924: Rudolf Anheuser, deutscher Basketball-Schiedsrichter
1924: Robert Frank, schweizerisch-amerikanischer Fotograf, Filmregisseur und Kameramann.
1924: Joy Page, US-amerikanische Schauspielerin
1925: Helmut Rohde, deutscher Politiker, MdB, MdEP, Bundesminister
1926–1950 |
1926: Maria Anders, deutsche Historikerin
1926: Vicente Aranda, spanischer Filmregisseur
1926: Idrissa Arouna, nigrischer Offizier, Politiker und Diplomat
1926: Martin Benrath, deutscher Schauspieler
1926: Mary Morrison, kanadische Sängerin und Gesangspädagogin
1927: Felix Glonti, georgischer Komponist
1928: Werner Veigel, deutscher Journalist und Moderator
1928: Anne Sexton, US-amerikanische Dichterin
Imre Kertész (* 1929)
1929: Imre Kertész, ungarischer Schriftsteller, Nobelpreisträger
1929: Francisco Norden, kolumbianischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
1931: Paolo Taviani, italienischer Regisseur
1934: Ingvar Carlsson, schwedischer Politiker, Premierminister
1934: Elmar Pieroth, deutscher Politiker, MdL, MdB, Landesminister
1934: Ronald Harwood, britischer Schriftsteller
1934: Carl Sagan, US-amerikanischer Astronom und Autor
1935: Liane Hielscher, deutsche Schauspielerin
1936: Conny Freundorfer, deutscher Tischtennisspieler
1936: Michail Tal, russischer Schachweltmeister
1936: Teddy Infuhr, US-amerikanischer Schauspieler, Kinderdarsteller
1937: Eddie Blay, ghanaischer Boxer
1937: Mary Travers, US-amerikanische Sängerin
1937: Martin Schwab, deutscher Schauspieler
1939: Ulrich Schamoni, deutscher Regisseur
1939: Björn Engholm, deutscher Politiker, MdL, MdB, Bundesminister, Ministerpräsident
1939: Alain Giletti, französischer Eiskunstläufer
1941: Michael Arndt, deutscher Politiker
1941: Tom Fogerty, US-amerikanischer Musiker (Creedence Clearwater Revival)
1942: Richard Greene, US-amerikanischer Geiger
1942: Karin Kiwus, deutsche Schriftstellerin
1942: Digby Martland, britischer Autorennfahrer
1943: Michael Kunze, deutscher Liedtexter und Musicalkomponist
1943: Günter Tietjen, deutscher Politiker, MdB
1944: George Armstrong, englischer Fußballspieler und -trainer
1944: Jörg Duppler, deutscher Marineoffizier und Militärhistoriker
1944: Phil May, britischer Rocksänger (The Pretty Things)
1944: James Talley, US-amerikanischer Musiker
1944: Herbert Wimmer, deutscher Fußballspieler
1945: Jos van Immerseel, belgischer Cembalist, Pianist und Dirigent
1947: Ursula Apitzsch, deutsche Politikwissenschaftlerin und Soziologin
1947: Donald Grantham, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Hochschullehrer
1948: Bille August, dänischer Regisseur
1951–1975 |
1951: Šarūnas Adomavičius, litauischer Diplomat, Verwaltungsjurist, Rechtswissenschaftler, Kriminologe und Politiker
1951: Gerry Brown, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger
1952: Andreas Aigmüller, deutsch-österreichischer Musiker und Komponist
1952: Peter Hahne, deutscher Fernsehjournalist und -moderator
Jack Szostak (* 1952)
1952: Jack Szostak, kanadisch-US-amerikanischer Molekularbiologe britisch-polnischer Abstammung, Nobelpreisträger
1953: Alan Ames, britischer Prediger
1953: David Leslie, britischer Rennfahrer und Fernsehkommentator
1954: Deborah Sue Armstrong, US-amerikanische Sprinterin
1954: Dennis Stratton, britischer Musiker
1954: Dietrich Thurau, deutscher Radsportler
1955: Fernando Meirelles, brasilianischer Filmregisseur
1955: Lars Ulrik Mortensen, dänischer Cembalist und Dirigent
1956: Leo Clijsters, belgischer Fußballspieler
1958: Eva Herman, deutsche Fernsehmoderatorin und Autorin
1959: Thomas Quasthoff, deutscher Bariton
1959: Sito Pons, spanischer Motorradrennfahrer
1960: Andreas Brehme, deutscher Fußballspieler und -trainer
1961: Lutz Schülbe, deutscher Fußballspieler
1962: Sergio Batista, argentinischer Fußballspieler und -trainer
1962: Wolfgang Wendland, deutscher Musiker und Filmemacher, Politiker und Satiriker
1963: Biagio Antonacci, italienischer Sänger und Liedermacher
1964: Sonja Kirchberger, österreichische Schauspielerin
1965: Bryn Terfel, britischer Opernsänger
1965: Karoline Eichhorn, deutsche Schauspielerin
1968: Frank Hengstenberg, deutscher Politiker
1968: Axel Schulz, deutscher Boxer
1970: Chris Jericho, US-amerikanischer Wrestler und Rocksänger
1970: Susan Tedeschi, US-amerikanische Blues-Gitarristin, Sängerin und Songschreiberin
1971: Mauricio Annunziata, argentinischer Komponist und Pianist
1971: Big Punisher, US-amerikanischer Rapper
1972: Eric Dane, US-amerikanischer Schauspieler
1973: Kofi Ansuhenne, deutscher Musiker, Songschreiber und Musikproduzent
1973: Nick Lachey, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
1974: Sven Hannawald, deutscher Skispringer
1974: Alessandro Del Piero, italienischer Fußballspieler
1975: Henrike Müller, deutsche Politikerin
1976–2000 |
Olga Brusnikina (* 1978)
1978: Olga Brusnikina, russische Synchronschwimmerin, Olympiasiegerin
1978: Nikolaus Mayr-Melnhof, österreichischer Autorennfahrer
1978: Sisqó, US-amerikanischer Sänger
1979: Casper Ankergren, dänischer Fußballspieler
1979: Caroline Flack, britische Fernsehmoderatorin
1979: Marcelina Kiala, angolanische Handballspielerin
1981: Florian Ludewig, deutscher Radsportler
1981: Christoph Rehage, deutscher Autor
1982: Marcus Storey, US-amerikanischer Fußballspieler
1982: Massiv, deutsch-palästinensischer Rapper
1982: Petra Wimbersky, deutsche Fußballspielerin
1983: Maike März, deutsche Handballspielerin
1984: Andrei Olegowitsch Aschmarin, russischer Badmintonspieler
1984: Delta Goodrem, australische Musikerin
1984: French Montana, US-amerikanischer Rapper und Sänger
1986: Elina Andriola, griechische Sportlerin
1986: Paula Kalenberg, deutsche Schauspielerin
1986: Prince Tagoe, ghanaischer Fußballspieler
1987: Jaqueline Anastácio, brasilianische Handballspielerin
1987: Francine Zouga, kamerunische Fußballspielerin
1988: Analeigh Tipton, US-amerikanische Schauspielerin
1989: Baptiste Giabiconi, französisches Model
1989: Kyle Rudolph, US-amerikanischer American-Football-Spieler
1990: Lalawélé Atakora, togoischer Fußballspieler
1990: Olga Gorschenina, russische Handballspielerin
1990: Nosa Igiebor, nigerianischer Fußballspieler
1991: Čestmír Kožíšek, tschechischer Skispringer
1991: Giovanni Venturini, italienischer Rennfahrer
1992: Michelle von Treuberg, deutsche Schauspielerin
1994: Collin Martin, US-amerikanischer Fußballspieler
Gestorben |
Vor dem 20. Jahrhundert |
1101: Welf IV., Herzog von Bayern
1148: Ari Þorgilsson, isländischer Historiker
1209: Reinher della Torre, Bischof von Chur
1321: Walter Langton, Bischof von Coventry und Lichfield
1400: Gerhard von Schwarzburg, deutscher Bischof von Naumburg und von Würzburg
1504: Friedrich I., König von Neapel
1541: Caspar Adelmann von Adelmannsfelden, deutscher Humanist und Kanoniker
1612: Paul Jenisch, deutscher Pädagoge und Theologe
1636: Karl der Ältere von Žerotín, böhmisch-mährischer Politiker und Schriftsteller
1639: Sixtinus Amama, niederländischer Theologe und Orientalist
1641: Ferdinand von Spanien, spanischer Kardinal und Feldherr
1677: Aert van der Neer, niederländischer Landschaftsmaler
1697: Louis d’Anglure de Bourlemont, französischer Jurist, Diplomat und Erzbischof
1799: Juliane von Hessen-Philippsthal, Regentin von Schaumburg-Lippe
1809: Paul Sandby, britischer Maler
1835: José Ignacio de Gorriti, argentinischer Militär und Politiker
Robert Blum († 1848)
1841: Jean Victor Audouin, französischer Naturforscher, Entomologe und Ornithologe
1848: Robert Blum, deutscher Politiker und Revolutionär
1856: John Middleton Clayton, US-amerikanischer Politiker
1856: Friedrich von Klinckowström, preußischer Gutsbesitzer und Politiker
1868: John Mercer Johnson, britisch-kanadischer Politiker
1876: Édouard Baptiste, französischer Komponist, Organist und Musikpädagoge
1876: Friedrich Ritschl, deutscher Philologe
1888: Mary Jane Kelly, wahrscheinlich letztes Opfer von Jack the Ripper
1891: Christian Wilhelm Bernhardt, deutscher Pädagoge und Heimatforscher
1893: Hermann August Hagen, deutscher Entomologe
1896: Emil Frommel, deutscher Theologe und Volksschriftsteller
1898: Robert Franklin Armfield, US-amerikanischer Politiker
20. Jahrhundert |
1906: Gustav Augspurg, deutscher Rechtsanwalt und Politiker
1918: Guillaume Apollinaire, französischer Dichter
1918: Albert Ballin, deutscher Reeder
1919: Eduard Müller, Schweizer Politiker
1923: Charles Ruffell, britischer Leichtathlet
1926: Karl Ernst Ranke, deutscher Internist
1931: Heinrich Albrecht, deutscher Sozialpolitiker und Wohnungsreformer
1932: Johannes Henricus Zaaijer, niederländischer Mediziner
1933: Scipione, italienischer Maler und Schriftsteller
1935: Walter L. Fisher, US-amerikanischer Rechtsanwalt und Politiker, Innenminister
1937: James Ramsay MacDonald, britischer Politiker und Premierminister
1938: Ernst Eduard vom Rath, deutscher Diplomat
1938: Wassili Konstantinowitsch Blücher, sowjetischer Militär
1940: Neville Chamberlain, britischer Politiker
1941: Amédé Ardoin, US-amerikanischer Musiker
1942: Ernest Chuard, Schweizer Politiker
1943: Johann Auinger, österreichischer Politiker
1944: Miklós Radnóti, ungarischer Dichter
1945: Frank Hutchison, US-amerikanischer Old-Time-Musiker
1949: Louis Arnould, französischer Romanist und Französist
1952: Chaim Weizmann, israelischer Politiker und Staatspräsident
1953: Abd al-Aziz ibn Saud, saudischer König
1953: Dylan Thomas, britischer Schriftsteller
1957: Jacques Rouché, französischer Herausgeber und Operndirektor
1959: Ramón Cabanillas, spanisch-galicischer Schriftsteller
1961: Antoon Coolen, niederländischer Schriftsteller und Journalist
1963: Antonio Farage, syrischer Titularerzbischof und Patriarchalprokurator
1964: Cecília Meireles, brasilianische Lyrikerin und Journalistin
1966: Daniel Edwin Rutherford, britischer Mathematiker
1967: Charles Bickford, US-amerikanischer Schauspieler
1968; Georges Delaroche, französischer Autorennfahrer
1969: Valentine Ackland, britische Dichterin
1970: Charles de Gaulle, französischer General und Staatspräsident
1973: Apostol Karamitew, bulgarischer Schauspieler
1974: Gitta Lind, deutsche Schlagersängerin
1974: Holger Meins, deutscher Terrorist (RAF)
1974: Paul Weitkus, deutscher Generalmajor
1975: Paul Hatvani, österreichischer Schriftsteller, Chemiker und Übersetzer
1976: Gottfried von Cramm, deutscher Tennisspieler
Toyen († 1980)
1978: Paul Rolland, US-amerikanischer Musikpädagoge und Bratschist
1980: Eugen Denzel, deutscher Maler, Grafiker und Pressezeichner
1980: Fritz Lattke, deutscher Maler
1980: Toyen, eigentlich Marie Čermínová, tschechische surrealistische Malerin, Zeichnerin und Grafikerin, Vertreterin des Poetismus
1980: Andreas Paul Weber, deutscher Lithograph, Zeichner und Maler
1981: Rolf von Goth, deutscher Schauspieler und Hörspielregisseur
1981: Wolfgang Krebs, deutscher Geologe und Hochschullehrer
1982: Emil Bettgenhäuser, deutscher Politiker
1984: Hans Petersson, deutscher Mathematiker
1985: Marie-Georges Pascal, französische Schauspielerin
1988: Yves Baudrier, französischer Komponist
1988: Clarke Hinkle, US-amerikanischer American-Football-Spieler
Yves Montand († 1991)
1991: Yves Montand, französischer Schauspieler und Chansonnier
1992: Berthold Altmann, deutscher Jurist
1992: Erich Angermann, deutscher Historiker
1993: Ross Andru, US-amerikanischer Comiczeichner und Verlagsredakteur
1993: Stanley Myers, britischer Komponist
1995: Alessandro Cicognini, italienischer Filmkomponist
1997: Helenio Herrera, argentinischer Fußballtrainer
1999: Herbert C. Abramson, US-amerikanischer Musikproduzent
1999: José de Jesús Aguilera Rodríguez, mexikanischer Bischof
1999: Claude Ballot-Léna, französischer Autorennfahrer
2000: Sherwood Johnston, US-amerikanischer Autorennfahrer
2000: Hermann Lindner, deutscher Maler und Grafiker
21. Jahrhundert |
2002: Adrian Aeschbacher, Schweizer Pianist
2002: Heinrich Schiemann, deutscher Wissenschaftsjournalist
2003: Stephen A. Benton, US-amerikanischer Physiker
2003: Art Carney, US-amerikanischer Schauspieler
2003: Mario Merz, italienischer Künstler
2004: Iris Chang, US-amerikanische Schriftstellerin
2004: Emlyn Hughes, englischer Fußballspieler
2004: Stieg Larsson, schwedischer Journalist und Schriftsteller
2005: Stephen McGill, britischer Bischof
2005: Kocheril Raman Narayanan, indischer Staatspräsident
2005: Dagmar Schmidt, deutsche Politikerin, MdB
2005: Alfred Söllner, deutscher Rechtswissenschaftler, Richter am Bundesverfassungsgericht
2005: Wilhelm Walcher, deutscher Physiker
2006: Willi R. Aengevelt, deutscher Immobilienmakler
2006: Ed Bradley, US-amerikanischer Journalist
2006: Markus Wolf, deutscher Politiker und Leiter der DDR-Auslandsaufklärung
Ernst Fuchs († 2015)
2010: Vitus B. Dröscher, deutscher Sachbuchautor
2011: Har Gobind Khorana, indisch-US-amerikanischer Molekularbiologe und Nobelpreisträger
2012: Joseph D. Early, US-amerikanischer Politiker
2012: Sergei Nikolski, russischer Mathematiker
2013: Helen Eadie, britische Politikerin
2013: Filip Müller, slowakischer Überlebender von Auschwitz
2013: Georg P. Salzmann, deutscher Büchersammler
2014: Joe Walsh, irischer Politiker
2015: Ernst Fuchs, österreichischer Maler und Grafiker
2015: Allen Toussaint, US-amerikanischer Musiker und Produzent
2017: John Benedict Hillerman, US-amerikanischer Schauspieler
Feier- und Gedenktage |
- Kirchliche Gedenktage
Emil Frommel, deutscher Pfarrer und Schriftsteller (evangelisch)
Weihetag der Lateranbasilika (katholisch)
- Namenstage
Roland, Theodor
- Staatliche Feier- und Gedenktage
Kambodscha: Unabhängigkeit von Frankreich (1953)
- Weitere Informationen zum Tag
Europa: Tag der Erfinder
Weitere Einträge enthält die Liste von Gedenk- und Aktionstagen.
Literatur |
- Elisabeth Domansky: „Kristallnacht“, the Holocaust and German Unity. The Meaning of November 9 as an Anniversary in Germany, in: History & Memory (H & M) 4 (1992), S. 60–79.
- Johannes Willms (Hrsg.): Der 9. November. Fünf Essays zur deutschen Geschichte, 2. Aufl., München 1995, ISBN 3-406-37447-6.
- Jörg Koch: Der 9. November in der deutschen Geschichte. 1918–1923 – 1938–1989, 3. überarbeitete Aufl., Freiburg 2009, ISBN 978-3-7930-9596-5.
Weblinks |
Der 9. November in der deutschen Geschichte (Memento vom 22. Januar 2012 im Internet Archive): Studie mit umfangreicher Quellenangabe – Historisches Institut der RWTH Aachen