Bezirk Lichtenberg
































Lichtenberg ist der elfte[4]Verwaltungsbezirk von Berlin. Am 31. Dezember 2017 hatte er 288.320 Einwohner. Er entstand 2001 durch die Fusion der bis dahin eigenständigen Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen.


Alle Ortsteile des heutigen Bezirks gehören seit der Gründung von Groß-Berlin im Jahr 1920 zum Berliner Stadtgebiet, darunter der namensgebende Ortsteil Lichtenberg.




Inhaltsverzeichnis





  • 1 Geographie

    • 1.1 Natur


    • 1.2 Ortsteile


    • 1.3 Kieze (LOR)



  • 2 Geschichte

    • 2.1 Früheste Besiedlung


    • 2.2 Lichtenberg als Berliner Bezirk (1920–2000)


    • 2.3 Nach der Wiedervereinigung (seit 2001)



  • 3 Bevölkerung

    • 3.1 Überblick


    • 3.2 Bevölkerungsgruppen



  • 4 Wirtschaft

    • 4.1 Struktur


    • 4.2 Gewerbe und medizinische Einrichtungen



  • 5 Verkehr

    • 5.1 Bahnverkehr


    • 5.2 Individualverkehr


    • 5.3 Öffentlicher Personennahverkehr


    • 5.4 Fahrradverkehr



  • 6 Politik

    • 6.1 Bezirksverordnetenversammlung


    • 6.2 Bürgermeister


    • 6.3 Bürgerbeteiligung


    • 6.4 Wappen


    • 6.5 Städtepartnerschaften


    • 6.6 Polizei und Feuerwehr



  • 7 Bildung

    • 7.1 Hochschulen


    • 7.2 Grundschulen


    • 7.3 Oberschulen


    • 7.4 Weitere Schulen und Bibliotheken



  • 8 Sport


  • 9 Kultur

    • 9.1 Öffentliche Einrichtungen


    • 9.2 Veranstaltungen


    • 9.3 Der Bezirk in der Kunst



  • 10 Literatur


  • 11 Weblinks


  • 12 Einzelnachweise




Geographie |



Natur |


(Ausgewählte Beispiele)

Der Landschaftspark Herzberge ist ein Landschaftsschutzgebiet im Bezirk Lichtenberg. Die Parkanlage wird landwirtschaftlich genutzt durch die Beweidung der Flächen mit Rauwolligen Pommerschen Landschafen.


Der Stadtpark Lichtenberg, im 18. Jahrhundert von General Möllendorff mit seltenen und exotischen Pflanzen gestaltet, gehört seit 1908 der Gemeinde Lichtenberg. Für seine Besucher gibt es einen Rodelhang, Sportplätze, ein Planschbecken und Liegewiesen.


Der Rummelsburger See ist eine Spreebucht mit einer Länge von 1,6 Kilometer. Historisch waren am Ufer zahlreiche Industrieunternehmen angesiedelt, wodurch der See noch immer (Stand: in den 2010er Jahren) stark kontaminiert ist und nicht zum Baden genutzt wird.


Der Fennpfuhlpark, etwa 12,5 Hektar groß, wurde Anfang der 1970er Jahre zusammen mit dem Bau der umliegenden Großwohnsiedlung geplant und angelegt. Die zwei etwa 20.000 Jahre alten Pfühle sind Relikte aus der letzten Eiszeit und wurden bei einer Sanierung zwischen 1978 und 1981 durch einen Kanal verbunden.


Auf der Grenze zwischen den Berliner Ortsteilen Weißensee und Alt-Hohenschönhausen befinden sich Fauler See, Orankesee und Obersee mit sie umgebenden Parks. 1933 wurde der Faule See als Naturschutzgebiet gesichert. Durch die Bildung einer großen Faulschlammschicht verlandet der Faule See allmählich. Er ist Brut- und Raststätte für seltene Wasservogelarten und hier finden sich Röhrichte und typische Erlen- und Weidenbestände.[5]


Die bedeutendste und flächenmäßig größte Naturanlage im Bezirk ist der Tierpark Berlin, der 1955 eröffnet wurde. Er entstand aus dem früheren Friedrichsfelder Schlosspark.




Ortsteile |


Der Bezirk besteht aus zehn Ortsteilen. Die heutigen Ortsteile Lichtenberg, Friedrichsfelde, Karlshorst, Rummelsburg und Fennpfuhl gehörten bis zur Bezirksfusion 2001 zum damals eigenständigen Stadtbezirk Lichtenberg. Die heutigen Ortsteile Alt-Hohenschönhausen, Neu-Hohenschönhausen, Wartenberg, Falkenberg und Malchow bildeten von 1985 bis 2001 den eigenständigen Berliner Bezirk Hohenschönhausen.


Innerhalb der amtlichen Ortsteile werden durch Tradition auch einzelne Gebiete unterschieden. Diese sind unter dem Ortsteilnamen gesondert angegeben.




Berlin-Rummelsburg




Hochhäuser in Berlin-Neu-Hohenschönhausen




Haus Lemke (Mies van der Rohe Haus) in Alt-Hohenschönhausen





Schloss Friedrichsfelde




Schafsherde im Landschaftspark Herzberge



Wappen von Lichtenberg
Wappen von Berlin
Lichtenberg
11. Bezirk von Berlin



Bezirk MitteBezirk Friedrichshain-KreuzbergBezirk PankowBezirk Charlottenburg-WilmersdorfBezirk SpandauBezirk Steglitz-ZehlendorfBezirk Tempelhof-SchönebergBezirk NeuköllnBezirk Treptow-KöpenickBezirk Marzahn-HellersdorfBezirk LichtenbergBezirk ReinickendorfBrandenburgOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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.


Koordinaten

52° 32′ 0″ N, 13° 30′ 0″ O52.53333333333313.5Koordinaten: 52° 32′ 0″ N, 13° 30′ 0″ O.

Fläche
52,29 km²

Einwohner
288.320 (31. Dez. 2017)

Bevölkerungsdichte
5514 Einwohner/km²
Ausländeranteil
14,3[1] % (31. Dez. 2016)
Arbeitslosenquote
6,6[2] % (30. Okt. 2017)

Postleitzahl

10315, 10317, 10318, 10319, 10365, 10367, 10369, 13051, 13053, 13055, 13057, 13059

Vorwahl
030
Adresse der
Verwaltung

Rathaus Lichtenberg
Möllendorffstraße 6
10367 Berlin
Website

www.lichtenberg.berlin.de
Durchschnittsalter
42,7 Jahre[1](31. Dez. 2016)
Gliederung
Bezirksschlüssel
11
Gliederung des Bezirks

10 Ortsteile


Politik

Bezirksbürgermeister

Michael Grunst (Die Linke Berlin)
Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin

Birgit Monteiro (SPD)

Sitzverteilung (Bezirksverordnetenversammlung Stand:Oktober 2018[3])













LinkeSPDAfDCDUGrüne
fraktionslos
201312721

Sitzverteilung in der BVV














































Ortsteile
Fläche
(km²)
Ein­wohner[6]
30. Juni 2018
Ein­wohner
pro km²
Lage
1101 Friedrichsfelde
  • Alt-Friedrichsfelde

  • Friedrichsfelde Süd (Sewanviertel)

5,55
52.502
9.460


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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1102 Karlshorst
6,55
27.076
4.134


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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1103 Lichtenberg
  • Freiaplatz

  • Herzbergstraße

  • Loeperplatz

  • Roedeliusplatz

  • Stadtpark Lichtenberg

7,22
40.759
5.645


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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1104 Falkenberg
3,06
1.529
500


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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1106 Malchow
  • Volkspark Malchower See
1,54
618
401


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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1107 Wartenberg
6,92
2.483
359


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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1109 Neu-Hohenschönhausen
5,16
56.469
10.944


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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1110 Alt-Hohenschönhausen
9,33
48.458
5.194


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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1111 Fennpfuhl
  • Roederplatz

  • Fennpfuhlpark


  • Anton-Saefkow-Platz (Ortsteilzentrum)

2,12
33.500
15.802


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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1112 Rummelsburg

  • Victoriastadt (Kaskelkiez)

  • Weitlingkiez

4,52
24.926
5.515


BerlinBrandenburgWartenbergFalkenbergMalchowNeu-HohenschönhausenAlt-HohenschönhausenFennpfuhlLichtenbergRummelsburgFriedrichsfeldeKarlshorstOrtsteile des Bezirks Lichtenberg
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Kieze (LOR) |


Die kleinräumige Gliederung für Berlin sind die Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) mit Abgrenzung nach fachlichen Kriterien. Diese werden für sozialräumliche Planungszwecke genutzt und haben das Raumbezugssystem der „Statistischen Gebiete / Verkehrzellen“ ersetzt.[7] Daten zu den Bevölkerungsstrukturen in diesen Planungsgebieten sind im Kiezatlas der Sozialraumdaten online zugänglich.[8] Die Schlüsselnummern der LOR setzen sich jeweils aus den zwei Ziffern des Bezirks (Lichtenberg=11), dem Prognoseraum, der Bezirksregion (ungefähr an den Ortsteilen ausgerichtet) und den eigentlichen Planungsräumen zusammen.












































































































































































































































































































Lebensweltlich orientierte Räume des Bezirks – Kieze
LOR[9]Schlüssel­nummer[10]Name (Planungsraum)
Bezirksregion
(~ Ortsteil)
Anzahl Ein­wohner[11]Deut­sche[12]Bürger mit MGH[13]Aus­länder[14]Anteil Deutsche[15]
0111010101Dorf MalchowMalchow/ Wartenberg/ Falkenberg
000592

000535

000024

000033
90 %
0211010102Dorf WartenbergMalchow/ Wartenberg/ Falkenberg
002557

002440

000072

000045
95 %
0311010103Dorf FalkenbergMalchow/ Wartenberg/ Falkenberg
001604

001198

000078

000328
75 %
0411010204Falkenberg OstNeu-Hohen­schönhausen Nord
008907

006567

001070

001270
74 %
0511010205Falkenberg WestNeu-Hohen­schönhausen Nord
006713

005056

000847

000810
75 %
0611010206Wartenberg SüdNeu-Hohen­schönhausen Nord
005997

004882

000479

000636
81 %
0711010207Wartenberg NordNeu-Hohen­schönhausen Nord
007113

005904

000531

000678
83 %
0811010308Zingster Straße OstNeu-Hohen­schönhausen Süd
011771

008813

001363

001595
75 %
0911010309Zingster Straße WestNeu-Hohen­schönhausen Süd
009670

007464

000912

001294
77 %
1011010310MühlengrundNeu-Hohen­schönhausen Süd
005238

004705

000270

000263
90 %
1111020411Malchower WegAlt-Hohen­schönhausen Nord
009242

007152

000579

001511
77 %
1211020412HauptstraßeAlt-Hohen­schönhausen Nord
006410

005329

000456

000625
83 %
1311020513OrankeseeAlt-Hohen­schönhausen Süd
004014

003250

000139

000625
81 %
1411020514Große-Leege-StraßeAlt-Hohen­schönhausen Süd
009074

007454

000374

001246
82 %
1511020515Landsberger AlleeAlt-Hohen­schönhausen Süd
014529

011409

001338

001782
79 %
1611020516Weiße TaubeAlt-Hohen­schönhausen Süd
003725

003363

000206

000156
90 %
1711030617Hohenschönhauser StraßeFennpfuhl
006044

004319

000671

001054
71 %
1811030618Fennpfuhl WestFennpfuhl
015954

012380

001514

002060
78 %
1911030619Fennpfuhl OstFennpfuhl
010784

007859

001255

001670
73 %
2011030720HerzbergstraßeLichtenberg
005858

002143

000288

003427
37 %
2111030721RüdigerstraßeLichtenberg
025327

018685

001654

004988
74 %
2411030824Frankfurter Allee SüdFrankfurter Allee Süd
010019

006878

001284

001857
69 %
2511040925VictoriastadtNeu-Lichtenberg
003817

003087

000261

000469
81 %
2611040926WeitlingstraßeNeu-Lichtenberg
028022

022977

001726

003319
82 %
2211041022Rosenfelder RingFriedrichs­felde Nord
005448

003796

000496

001156
70 %
2311041023Gensinger StraßeFriedrichs­felde Nord
005980

004262

000770

000948
71 %
2711041027TierparkFriedrichs­felde Nord
003033

002156

000246

000631
71 %
2811041128SewanstraßeFriedrichs­felde Süd
025108

020186

001992

002930
80 %
2911051229RummelsburgRummelsburger Bucht
003494

002996

000261

000237
86 %
3011051330Karlshorst WestKarlshorst
009336

007783

000443

001110
83 %
3111051331Karlshorst NordKarlshorst
011073

009122

000457

001494
82 %
3211051332Karlshorst SüdKarlshorst
006668

005992

000368

000308
90 %


Geschichte |



Früheste Besiedlung |


Die frühesten archäologischen Funde auf dem Gebiet des heutigen Bezirks datieren aus der mittleren Steinzeit, aber auch Funde aus der Bronzezeit, Eisenzeit und dem Frühmittelalter zeugen von einer wiederkehrenden Besiedelung vor der mittelalterlichen deutschen Landnahme.[16]


Der Verwaltungsbezirk Lichtenberg entstand durch Zusammenlegung von mehreren historisch lange Zeit voneinander unabhängigen Dörfern und Stadtteilen. Das eigentliche Dorf Lichtenberg, seit dem 21. Jahrhundert auch als Alt-Lichtenberg bezeichnet, ist nur eine dieser Siedlungen. Zu den weiteren ehemaligen Dörfern im Bezirk Lichtenberg zählen Friedrichsfelde, Hohenschönhausen, Falkenberg und Malchow. Viele Ortsteile des Verwaltungsbezirks Lichtenberg tragen die Namen dieser Dörfer.


Ortsteile


Falkenberg

Falkenberg wird in der Schreibung Valkenberg 1370 erstmals in einer Urkunde des Markgrafen Otto V. genannt. Marie-Elisabeth von Humboldt, Mutter von Alexander und Wilhelm von Humboldt, erhielt 1791 das Rittergut Falkenberg. Nach ihrem Tod wurde sie in der Falkenberger Kirche beigesetzt.

Friedrichsfelde

Der erste historische Nachweis für das Dorf Rosenfelde (1699 in Friedrichsfelde umbenannt) stammt aus dem Jahr 1265.

Hohenschönhausen

Die Nennung von Henricus bilrebeke (Heinrich Billerbeck) als Pfarrer der Kirche von Hohenschönhausen im Jahr 1352 war der erste direkte Nachweis dieses späteren Ortsteils.

Karlshorst

Im Kaiserreich entstand auf dem Vorwerk Carlshorst (seit 1901: Karlshorst) die gleichnamige Villenkolonie. Im Offizierskasino der Pionierschule I wurde in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet. In Andenken an dieses Ereignis befindet sich dort das Deutsch-Russische Museum.

Lichtenberg

Das Dorf Lichtenberg entstand im Zuge der deutschen Kolonisation des Barnim um 1230. Es wurde allerdings erst am 24. Mai 1288 urkundlich in einem Grenzvertrag erwähnt.

Malchow

1344 wurde Malchow in einer Schenkungsurkunde von Ludwig dem Älteren an (Markgraf von Brandenburg) erstmals genannt. 1684 ließ der Gutsbesitzer Paul von Fuchs in Malchow ein zweigeschossiges Herrenhaus, das Schloss Malchow sowie ein Brauhaus und weitere Gebäude errichten.

Wartenberg

Das Dorf Wartenberg wurde 1270 erstmals in einer brandenburgischen Urkunde genannt. Im Jahr 1783 erwarb der spätere preußische Staatsminister Otto von Voß Dorf und Gut Wartenberg. Er errichtete ein Herrenhaus mit Wirtschaftsgebäuden, die seit den 1980er Jahren unter Denkmalschutz stehen.[17]


Lichtenberg als Berliner Bezirk (1920–2000) |


Bei der Gründung von Groß-Berlin im Jahr 1920 wurde die Stadt Lichtenberg zusammen mit der Landgemeinde sowie dem Gutsbezirk Biesdorf, den Landgemeinden Friedrichsfelde, Kaulsdorf, Mahlsdorf, Marzahn und Hellersdorf einschließlich des Gutsbezirks Wuhlgarten zum neu gegründeten 17. Berliner Verwaltungsbezirk, der den Namen Lichtenberg erhielt.




Hauptgebäude des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit, seit den 1990er Jahren Stasi-Museum


Friedrichsberg und der Westteil der ehemaligen Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg, die innerhalb des S-Bahn-Rings liegen, wurden 1938 dem Verwaltungsbezirk Friedrichshain zugeschlagen. Dadurch verminderte sich die Bevölkerungszahl des Bezirks, die im Oktober 1937 noch knapp 247.000 betragen hatte, auf rund 184.000 im Oktober 1938.[18]


Im Jahr 1965 wies Lichtenberg 168.897 Einwohner auf, deren Zahl sich bis 1979 verringerte, weil die Ortsteile Marzahn, Mahlsdorf, Kaulsdorf, Biesdorf und Hellersdorf ausgegliedert worden waren. Der Magistrat schuf daraus den eigenständigen Stadtbezirk Marzahn, der 1986 in die Stadtbezirke Marzahn und Hellersdorf geteilt und 2001 unter dem neuen Namen Marzahn-Hellersdorf wiederhergestellt wurde.


Zwischen der Normannenstraße und der Frankfurter Allee siedelte sich in den späten 1960er Jahren die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit an, wozu vorhandene Gebäude genutzt aber auch neue errichtet wurden. In einigen Räumen befindet sich seit 1990 die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße.



Nach der Wiedervereinigung (seit 2001) |


Die im Jahr 2001 vom Senat beschlossene Verwaltungsreform führte zur Fusion von Lichtenberg mit dem zuvor eigenständigen Stadtbezirk Hohenschönhausen. Der so entstandene elfte Berliner Bezirk trägt weiterhin den Namen Lichtenberg.


Im Jahr 2008 erhielt der Bezirk den von der Bundesregierung verliehenen Titel Ort der Vielfalt.



Bevölkerung |



Überblick |




Bevölkerungspyramide des Bezirks Lichtenberg 2010


Am 30. Juni 2016 zählte der Bezirk Lichtenberg 288.320 Einwohner auf einer Fläche von 52,3 Quadratkilometern. Somit lag am Stichtag die Bevölkerungsdichte bei 5.514 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote bezifferte sich am 30. Juni 2016 auf 8,2 Prozent.[2] Am 31. Dezember 2016 betrug das Durchschnittsalter der Bevölkerung 42,7 Jahre.[1]




Einwohnerentwicklung von 1900 bis 2017 zum jeweiligen Gebietsstand – siehe dazu auch Anmerkungen bei der Tabelle



Aufgelistet sind die Einwohnerzahlen des Berliner Verwaltungsbezirks Lichtenberg seit seiner Gründung im Jahr 1920 sowie in einigen Jahren davor in den entsprechenden Gebietsgrenzen.[19] Historisch weiter zurückreichende Einwohnerzahlen des Dorfes und der Stadt Lichtenberg vor ihrer Eingemeindung nach Berlin finden sich im Artikel über den Ortsteil Lichtenberg.


Die Zahlen ab 2001 (Stand jeweils 31. Dezember) basieren auf Daten des Einwohnermelderegisters des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten.[20][21]































Jahr
Einwohner
1900 1
58.030
1910 1
164.221
1919 1
183.706
1925198.832
1932232.209
1933241.186
1939 2
196.811
1945145.388
1946157.721
1947158.700
1949162.500

























Jahr
Einwohner
1950163.375
1961157.668
1965168.897
1970170.133
1981186.605
1987 3
178.187
1990167.362
1993167.261
1994168.135
1995168.280
1997163.200

























Jahr
Einwohner
2000154.375
2001 4
254.691
2002253.754
2003252.267
2004251.202
2005252.401
2006252.042
2007250.811
2008251.059
2009251.626
2010253.539

















Jahr
Einwohner
2011256.280
2012260.505
2013264.858
2014268.465
2015275.142
2016283.121
2017286.246

1auf dem Territorium des erst 1920 gebildeten Berliner Verwaltungsbezirks Lichtenberg


2nach der Neuabgrenzung der Berliner Verwaltungsbezirke am 1. April 1938


31987 wurden Teile Lichtenbergs den Bezirken Hohenschönhausen und Marzahn zugeordnet


4nach der 2001 erfolgten Fusion mit dem Bezirk Hohenschönhausen


Bevölkerungsgruppen |


Am 31. Dezember 2016 lag der Ausländeranteil bei 14,3 %, während der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bei 22,2 % lag.[1] Die Anzahl der Migranten variiert jedoch zwischen den verschiedenen Ortsteilen: So hatten 2010 im nördlich gelegenen Hohenschönhausen 3,5 % einen Migrationshintergrund, während im südlichen Ortsteil Lichtenberg rund 25 % der Einwohner einen Migrationshintergrund aufwiesen.[22] Die größten ausländischen Herkunftsländer stellen die Staaten der ehemaligen Sowjetunion dar, von denen die meisten Aussiedler bzw. Russlanddeutsche sind. Die zweitgrößte Gruppe bilden Südostasiaten, vornehmlich Vietnamesen. Rund 15 % der Schüler an Lichtenberger Gymnasien haben einen vietnamesischen Migrationshintergrund.[23] Des Weiteren gibt es einen vermehrten Zuzug von Menschen mit muslimischen Wurzeln. So entstammten am 30. Juni 2011 rund 8.800 Einwohner (3,3 % der Bevölkerung des Bezirks) einem muslimischen bzw. nahöstlichen Land.[24]




Infrastruktur der ostasiatischen Zuwanderer; das Dong Xuan Center











































































































Einwohnerzahlen von 2011 zu 2016[24]
Kategorie20012011[25]2017[26]
Deutsche und ausländische Einwohner254.691256.280283.334
Durchschnittsalter40,943,342,7
Deutsche Staatsangehörige (gesamt)235.863236.561242.997
Deutsche Staatsangehörige ohne Migrationshintergrund217.737219.983
Deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund
018.824

023.014
Ausländische Staatsangehörige
019.719

040.337
Ausländer und Einwohner mit Migrationshintergrund
038.543

063.351
Deutsche (Staatsangehörige) insgesamt236.561242.997
Anteil Deutsche ohne Migrationshintergrund (%)
092,3 %

085,8 %
Anteil Deutsche mit Migrationshintergrund (%)
007,3 %

008,1 %
Anteil der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit (%)
007,7 %

014,2 %
Gesamtzahl Deutsche mit Migrationshintergrund (im Bezirk)
018.824

023.014
-* aus der EU
003.421

003.637
-* aus dem ehemaligen Jugoslawien
000601

001.270
-* aus der ehemaligen Sowjetunion
009.919

010.618
-* aus islamischen Ländern
005.709

006.864
-* aus Vietnam
001.476

002.260
– aus den USA
000079

000170
Ausländische Einwohner (im Bezirk)
019.719

040.337
-- aus der EU
004.810

011.517
-- aus dem ehemaligen Jugoslawien
002.347

003.578
-- aus der ehemaligen Sowjetunion
004.002

005.509
-- aus islamischen Ländern
003.222

011.871
-- aus Vietnam
004.456

005.661
-- aus den USA
000137

000288


Wirtschaft |


Die Wirtschaft Lichtenbergs ist geprägt von einer Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen im Handel, Handwerk und Dienstleistungsbereich.



Struktur |


Ebenso prägend für die Wirtschaftsstruktur des Bezirks sind moderne und exportintensive Industrie- und Technologieunternehmen der Metallverarbeitung, des Werkzeug- und Fahrzeugbaus, des wissenschaftlichen Gerätebaus und der Elektrotechnik. Darüber hinaus finden sich Druckereien und Lebensmittelhersteller sowie industrienahe Dienstleister.[27]


Der Bezirk hat zehn Gewerbegebiete mit insgesamt über 460 Hektar Fläche. 2015 konnten rund 20.000 Betriebe registriert werden. Im Gewerbegebiet um die Herzbergstraße nahm der Bestand im Jahr 2015 um 97 Betriebe zu.[28]


In Würdigung des gesellschaftlichen und ökonomischen Engagements der Lichtenberger Unternehmerschaft für den Standort wird in jedem Jahr ein „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“[29] ausgezeichnet. Als einziges Berliner Bezirksamt bietet Lichtenberg als Serviceleistung ein Unternehmensportal (UPL)[30] als Informations- und Kommunikationsplattform für die Unternehmen der Region an und gestaltet jährlich mehrere Netzwerktreffen der Portalmitglieder.[31]



Gewerbe und medizinische Einrichtungen |





Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge


  • Gewerbegebiet Berlin eastside

  • Zementwerk Berlin

  • Kraftwerk Klingenberg

  • Betriebsbahnhof Berlin-Rummelsburg

  • Zwischenpumpwerk Lichtenberg

  • Gewerbegebiet Herzbergstraße

  • Kinderklinik Lindenhof

  • Oskar-Ziethen-Krankenhaus

  • Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge


Verkehr |



Bahnverkehr |


Im Bezirk Lichtenberg liegen der Fern- und Regionalbahnhof Lichtenberg sowie die Regionalbahnhöfe Hohenschönhausen und Karlshorst. Der Bahnhof Ostkreuz gehört zu einem kleinen Teil zu Lichtenberg.



Individualverkehr |


Durch den Bezirk führt eine der längsten Straßen Berlins, die Landsberger Allee. Sie war bis zur Bezirksfusion 2001 die Grenze zwischen dem Bezirk Lichtenberg (südlich der Straße) und Hohenschönhausen (nördlich der Straße). Ein längeres Teilstück der – auf gemeinsamer Trasse geführten – Bundesstraßen B 1/B 5, die den Bezirk in Ost-West-Richtung durchquert, ist ein Abschnitt der Frankfurter Allee und die Straße Alt-Friedrichsfelde. Die Bundesstraße B2 führt ebenfalls durch Lichtenberg. Die Fertigstellung der Tangentiale Verbindung Ost (TVO), deren dritter Bauabschnitt durch Lichtenberg verläuft, wurde 2011 beschlossen und befindet sich gegenwärtig (Stand:2017) in der Planungsphase.



Öffentlicher Personennahverkehr |




Ehemalige Arkaden an der Landsberger Allee, seit Beginn der 2000er Jahre Hotel l’Andels, davor eine Mehrfachhaltestelle der Straßenbahn


Im Nahverkehr ist der Bezirk durch die S-Bahn-Linien S3, S41, S42, S5, S7, S75, S8, S85 und S9 sowie die U-Bahn-Linie U5 erschlossen. Mehrere Straßenbahn- und Omnibuslinien führen durch den Bezirk. Der größte Teil des Berliner Straßenbahnnetzes befindet sich in Lichtenberg. In der Siegfriedstraße gibt es darüber hinaus einen Betriebshof für Straßenbahn und Omnibus, der bis 1973 den einzigen Ost-Berliner Obus-Fuhrpark beherbergte.



Fahrradverkehr |


Zahlreiche größere Straßen weisen getrennte Radwege auf, die nicht immer im guten Zustand sind. Ende der 2010er Jahre werden weitere breitere und deutlicher gekennzeichnete Fahrradstreifen angelegt, die dem Ziel einer Fahrradgerechten Stadt besser entsprechen.
Zusammen mit dem Bezirk Spandau ist Lichtenberg Vorreiter bei der Bereitstellung von kostenlos ausleihbaren Lastenfahrrädern.[32] Außerdem haben sich hier außerhalb des Stadtzentrums viele Fahrradverleiher etabliert.



Politik |




Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung 2016[33]

Wahlbeteiligung: 60,1 %




 %

30

20


10

0








29,8



21,7



19,2



12,6



8,2



2,9



2,9



2,7





Linke

SPD

AfD

CDU

Grüne

Piraten

FDP

Sonst.



Gewinne und Verluste


im Vergleich zu 2011[33]


 %p

 20

 18

 16

 14

 12

 10

   8

   6

   4


   2

   0


  -2

  -4

  -6

  -8





-4,4



-7,6



+19,2



+0,6



+0,7



-6,3



+2,1



-4,4



Linke

SPD

AfD

CDU

Grüne

Piraten

FDP

Sonst.



Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang



Bezirksverordnetenversammlung |


Die Politik im Bezirk Lichtenberg war nach 1990 durch eine absolute Mehrheit der PDS in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) bestimmt. Lichtenberg war auch einer der drei Bundestagswahlkreise, die die PDS bei der Bundestagswahl 2005 direkt gewinnen konnte. Kritiker argumentieren, die starke Position der heutigen Linkspartei in Lichtenberg begründe sich in der noch aus DDR-Zeiten stammenden Sozialstruktur.


Bei der Wahl zur BVV 2006 verlor die PDS (nun: Linkspartei.PDS) neun Sitze und damit ihre absolute Mehrheit, blieb jedoch stärkste Fraktion. Zweitstärkste Fraktion wurde die SPD mit 17 Sitzen.



Bürgermeister |


Die BVV bestimmt regelmäßig nach der Wahl einen Bezirksbürgermeister aus den Reihen der neu gewählten Abgeordneten. Dieser hat seinen Verwaltungssitz im Rathaus in der Möllendorffstraße. Ein weiterer Sitz großer Teile der BVV befindet sich im Komplex Alt-Friedrichsfelde 60.




Bürgerbeteiligung |


Seit 2005 gibt es einen Bürgerhaushalt, der erstmals für das Haushaltsjahr 2007 aufgestellt wurde.[34]


Am 17. September 2006 fand mit der Wahl auch der erste Bürgerentscheid Berlins auf Bezirksebene statt. Konkret konnten die Wahlberechtigten Lichtenbergs über die Fusionspläne der drei südlichen Gymnasien des Bezirks abstimmen. Eingebracht wurde der Bürgerentscheid von Eltern, Schülern und Lehrern des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasiums, die eine geplante Fusion mit dem Immanuel-Kant-Gymnasium ablehnten und alternativ eine Fusion zwischen Immanuel-Kant-Gymnasium und Georg-Forster-Gymnasium bewirken wollten. Der letztere Vorschlag wurde dann umgesetzt.



Wappen |



Das Wappen des Bezirks Lichtenberg wurde nach der Fusion der ehemaligen Bezirke Lichtenberg und Hohenschönhausen neugestaltet. Während der Name für den Bezirk schnell feststand, zog sich der Prozess der Wappenfindung knapp über fünf Jahre hin. Es gab bereits 2004 einen Entwurf, der den heraldischen Anforderungen durch den Senatsbeauftragten nicht genügte und deshalb überarbeitet werden musste. Das seitdem gültige Wappen wurde am 28. Februar 2006 durch den Senat von Berlin verliehen.


Coat of arms of borough Lichtenberg.svg

Blasonierung: Das obere grüne Feld des geteilten Schildes zeigt einen silbernen Berg, der zu beiden Seiten jeweils mit einem kleinen silbernen Hügel verbunden ist. Hinter dem Berg zeigt sich eine wachsende goldene strahlende Sonne. Die Sonne wird von zwei silbernen Laubbäumen mit schwarzen Ästen und schwarz-silbernem Stamm begleitet, die auf den kleinen Hügeln stehen. Im unteren blauen Feld befinden sich nebeneinander drei schwebende goldene Ähren, die Mittlere etwas tiefer. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.[35]


Wappenbegründung: Das quergeteilte Schild zeigt im oberen Feld Elemente aus dem ehemaligen Bezirkswappen Lichtenbergs und im unteren Feld Elemente aus dem Bezirkswappen Hohenschönhausens. Das obere Feld mit der Sonne hinter dem Berg verweist auf die erhöht gelegene helle Lichtung, die dem Bezirk den Namen gab. Das untere Feld mit den drei Ähren symbolisiert die mit dem Bezirk Hohenschönhausen eingebrachten drei historischen Dörfer Malchow, Wartenberg und Falkenberg. Das Blau des unteren Feldes greift das blaue Wellenband des alten Lichtenberger Wappens auf und verweist damit auf die Lage am Rummelsburger See und dem Spreeufer. Das Grün und die Bäume im oberen Feld sind Ausdruck des Waldreichtums. Die Mauerkrone ist das verbindende Element aller Berliner Bezirke.



Städtepartnerschaften |


Der Bezirk Lichtenberg verfolgt mit seinen Städtepartnerschaften das Ziel, einen Beitrag zur Völkerverständigung und friedlichen Miteinander zu leisten. Lichtenberg unterhält sieben Partnerschaften mit Städten in sechs verschiedenen Ländern.


Besonders die Kooperationen mit den folgenden Institutionen und Vereinen haben dazu beigetragen, die Kontakte zu Lichtenbergers Partnerstädten zu intensivieren und lebendig zu halten:


Verein Solidaritätsdienst International (SODI), Verein für Solidarität und Entwicklung von Selbsthilfe in Mosambik (Associação de Solidariedade e Desenvolvimento de Auto-Ajuda, ASDA),[36] Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), Verein Osteuropa Zentrum Berlin (OEZB), Alexander-Puschkin-Schule, Barnim-Gymnasium, Verein der Vereinigung der Vietnamesen in Berlin & Brandenburg (VdVBB e. V.), Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen, Bürgerverein Fennpfuhl und Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (BGZ).





Rathaus Lichtenberg, Sitz des Bezirksbürgermeisters und des Bezirksamts


Der Bezirk Lichtenberg unterhält Partnerschaftsbeziehungen[37] mit:


MosambikMosambik Kamubukwana, Stadtbezirk von Maputo in Mosambik, seit 22. August 1995:
Im Jahr 2015 wurde der 20. Jahrestag dieser Städtepartnerschaft begangen. Dazu besuchte eine Delegation aus dem bevölkerungsreichsten Bezirk (ca. 280.000 Menschen) der mosambikanischen Hauptstadt Maputo den Berliner Bezirk.[38] Im Herbst 2015 startete der Bezirk Lichtenberg mit seiner Partnerkommune Kamubukwana das Projekt Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (NAKOPA) mit einem Förderzeitraum vom 1. November 2015 bis 30. Oktober 2018.[39]
PolenPolen Białołęka, Stadtbezirk von Warschau in Polen, seit 8. März 2000:
Am 2. November 2016 unterzeichneten die ehemalige Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro und ihre Amtskollegin Ilona Soja-Kozlowska die neuen Schwerpunkte der polnisch-deutschen partnerschaftlichen Zusammenarbeit für die Jahre 2016–2018.[40]
RusslandRussland Kaliningrad, Stadt in Russland, seit 26. April 2001:
Die beiden Partnerstädte verständigten sich im Herbst 2011 auf eine engere Zusammenarbeit, vor allem auf dem Gebiet des Tourismus und dem damit verbundenen Marketing. Des Weiteren sollen Schulpartnerschaften abgeschlossen und der Jugend- und Sportleraustausch intensiviert werden.[41] Erfahrungsaustausche, gegenseitige Besuche zum Kaliningrader Stadtfest oder zu den Deutsch-Russischen Festtagen in Karlshorst prägen die Partnerschaft. Zusammen mit dem Verein Osteuropazentrum Berlin organisierte das Bezirksamt auch Veranstaltungen zu Vergangenheit und Gegenwart der Stadt unter dem Titel Königsberg-Kaliningrad im Kulturhaus Lichtenberg.[42]
PolenPolen Hajnowka, Stadt in Polen, seit 21. September 2001:
Der am 1. Dezember 2014 gewählte Landrat Miroslaw Romaniuk der Partnergemeinde Hajnowka, Region empfing am 2. Oktober 2015 Andreas Prüfer, den damaligen stellvertretenden Bezirksbürgermeister, Mitarbeiterin Karin Strumpf, Beauftragte für Städtepartnerschaften und Bezirksverordnete Jutta Feige. In Anwesenheit des Vorstandes des Kreises Hajnowka wurde der Partnerschaftsvertrag 2015–2017 unterzeichnet. Ein Schwerpunkt liegt auf inklusive Jugendbegegnungen.[43]
LitauenLitauen Jurbarkas, Stadt in Litauen, seit 29. Oktober 2003:
Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens dieser Partnerschaft wurde beim Fennpfuhlfest Wir von hier im Oktober 2013 ein Erinnerungsbäumchen in Anwesenheit von Vertretern beider Verwaltungen gepflanzt.[44]Jurbarkas beging 2014 sein 755-jähriges Stadtjubiläum. Eine Lichtenberger Delegation angeführt vom damaligen stellvertretenden Bezirksbürgermeister Andreas Prüfer hatte den Feierlichkeiten beigewohnt.[45]
OsterreichÖsterreich Margareten, Stadtbezirk von Wien in Österreich, seit 20. April 2015:[46]
Im Rahmen der Wiener Wochen für Beruf und Weiterbildung besuchten Birgit Monteiro, der damalige Baustadtrat Wilfried Nünthel, der ehemalige BVV-Vorsteher Rainer Bosse und Karin Strumpf, Beauftragte für Städtepartnerschaften, vom 19. bis 21. April 2015 den 5. Wiener Gemeindebezirk Margareten. Beide Partner hatten sich darüber verständigt, auch weiterhin Erfahrungen auszutauschen hinsichtlich der Themen Klimaschutz, Wirtschaftsplattform für lokale Unternehmen, familienfreundlicher Bezirk, Kunst und Kultur sowie Jugendarbeit.[47]
VietnamVietnam Hoan Kiem, Stadtbezirk von Hanoi in Vietnam:
Im Herbst 2015 wurde die Partnerschaft mit dem Stadtteil Hoan Kiem der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi durch die ehemalige Bürgermeisterin Birgit Monteiro bei einem Vor-Ort-Besuch besiegelt.[48] Verstärkt wurde die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen wie Soziales und wirtschaft sowie die Kooperation der Verwaltungsämter angestrebt.[49]



Polizei und Feuerwehr |


Zuständig für die innere Sicherheit im Bezirk Lichtenberg ist die Direktion 6 der Berliner Landespolizei. Sie hat ihren Sitz im Nachbarbezirk Marzahn-Hellersdorf in der Poelchaustraße 1.[50]


In der Josef-Orlopp-Straße befindet sich der Standort der Lichtenberger Berufsfeuerwehr. In einigen Ortsteilen gibt es darüber hinaus ebenfalls Berufsfeuerwachen wie in Karlshorst in der Dönhoffstraße und Freiwillige Feuerwehren wie in der Ferdinand-Schultze-Straße 128 in Alt-Hohenschönhausen.



Bildung |





Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin in Karlshorst



Hochschulen |



  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)


  • Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)


  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) – Campus Friedrichsfelde (Alt-Friedrichsfelde 60)


  • Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst (H:G)

  • Institut für Sportwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin mit rund 500 Studenten


Grundschulen |




Robinson-Grundschule


  • Adam-Ries-Grundschule im Ortsteil Friedrichsfelde

  • Bernhard-Grzimek-Grundschule im Ortsteil Friedrichsfelde

  • BIP-Kreativitäts-Schule, im Ortsteil Karlshorst

  • Brodowin-Grundschule im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen

  • Bürgermeister-Ziethen-Grundschule im Ortsteil Friedrichsfelde

  • Evangelische Schule Lichtenberg, im Ortsteil Friedrichsfelde

  • Feldmark-Schule, im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen

  • Friedrichsfelder Grundschule im Ortsteil Friedrichsfelde

  • Grundschule am Roederplatz im Ortsteil Fennpfuhl

  • Grundschule am Wäldchen im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen

  • Grundschule am Wilhelmsberg im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen

  • Grundschule auf dem lichten Berg im Ortsteil Lichtenberg


  • Grüner Campus Malchow im Ortsteil Malchow

  • Grundschule im Gutspark im Ortsteil Lichtenberg

  • Hermann-Gmeiner-Grundschule im Ortsteil Lichtenberg

  • Karlshorster Grundschule im Ortsteil Karlshorst

  • Katholische Schule Sankt Mauritius, im Ortsteil Lichtenberg

  • Kirsten-Boie-Grundschule im Ortsteil Rummelsburg

  • Lew-Tolstoi-Grundschule im Ortsteil Karlshorst

  • Martin-Niemöller-Grundschule im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen

  • Matibi-Grundschule im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen

  • Obersee-Grundschule im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen

  • Paul-und-Charlotte-Kniese-Schule, im Ortsteil Friedrichsfelde

  • Randow-Grundschule im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen

  • Richard-Wagner-Grundschule im Ortsteil Karlshorst


  • Robinson-Grundschule im Ortsteil Rummelsburg

  • Schule Am Faulen See, im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen

  • Schule an der Victoriastadt, im Ortsteil Rummelsburg

  • Schule im Ostseekarree, im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen

  • Sonnenuhr-Grundschule im Ortsteil Fennpfuhl

  • Selma-Lagerlöf-Schule (Sprachheilschule) im Ortsteil Fennpfuhl


Oberschulen |




Barnim-Gymnasium in Falkenberg


  • Alexander-Puschkin-Schule im Ortsteil Friedrichsfelde, seit 2003: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

  • Barnim-Oberschule (Gymnasium), Latein ab der 5. Klasse,[51] im Ortsteil Falkenberg

  • Kreativitätsgymnasium (Privatschule)

  • Fritz-Reuter-Oberschule im Ortsteil Wartenberg


  • Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium im Ortsteil Karlshorst

  • George-Orwell-Oberschule im Ortsteil Friedrichsfelde


  • Grüner Campus Malchow im Ortsteil Malchow

  • Gutenberg-Oberschule (UNESCO-Projektschule) im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen


  • Immanuel-Kant-Gymnasium, 1904 gegründet, älteste Schule des Bezirks, im Ortsteil Rummelsburg

  • Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium im Ortsteil Fennpfuhl

  • Keith-Haring-Oberschule im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen

  • Manfred-von-Ardenne-Gymnasium im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen

  • Mildred-Harnack-Oberschule, Sekundarschule und Europaschule im Ortsteil Lichtenberg


  • Oberschule am Rathaus im Ortsteil Lichtenberg

  • Paul-Schmidt-Oberschule im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen

  • Philipp-Reis-Oberschule im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen

  • Vincent-van-Gogh-Schule im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen

  • Werner-Seelenbinder-Schule (Schul- und Leistungssportzentrum Berlin) im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen


Weitere Schulen und Bibliotheken |




Max-Taut-Schule (Oberstufenzentrum)


  • Carl-von-Linné-Schule Berlin, eine der größten Schulen für Körperbehinderte und Preisträger des Deutschen Schulpreises 2007

  • Nils-Holgersson-Schule Berlin, Schule mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung; im 21. Jahrhundert neu gebaut

  • Oberstufenzentrum Max-Taut-Schule im Ortsteil Rummelsburg


  • Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg, Musikschule, die auch eine Ausbildung in traditioneller vietnamesischer Musik bietet

  • Volkshochschule Berlin-Lichtenberg im Gebäude der Musikschule

  • Im Bezirk befinden sich verschiedene Bibliotheken wie die Anna-Seghers-Bibliothek (Bezirkszentralbibliothek),[52] die Anton-Saefkow-Bibliothek (Mittelpunktbibliothek), die Bodo-Uhse-Bibliothek (Mittelpunktbibliothek) und die Egon-Erwin-Kisch-Bibliothek (Mittelpunktbibliothek).


Sport |




Empfang der Eisbären Berlin im Roten Rathaus nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Jahr 2005


Im Bezirk Lichtenberg sind 93 Sportvereine mit 112 Standorten ansässig, das Angebot umfasst 66 Sportarten (Stand: 2004). Insgesamt sind etwa 23.000 Vereinsmitglieder in Lichtenberg registriert.


Zu den bekanntesten Sportvereinen im Bezirk gehören der mehrmalige deutsche Eishockey-Meister EHC Eisbären Berlin, der frühere DDR-Serienmeister im Fußball BFC Dynamo sowie der SC Berlin (Leichtathletik und Schwimmsport), die allesamt auf dem Gelände des Sportforums Hohenschönhausen beheimatet sind.


Weitere bekannte Vereine des Bezirks sind die Fußballvereine SV Lichtenberg 47, der seine Heimspiele im Hans-Zoschke-Stadion austrägt, SV Sparta Lichtenberg und der Wartenberger SV mit den Sportarten Fußball, Gymnastik, Volleyball und Laufen.[53]


Das Sportforum ist Teil des Olympiastützpunktes Berlin und war bzw. ist Trainingsstätte für zahlreiche bekannte deutsche Sportler (wie die Eisschnelllauf-Weltmeisterin Claudia Pechstein oder die ehemalige Schwimm-Welt- und -Europameisterin Franziska van Almsick).



Kultur |





Theater an der Parkaue für junges Publikum in Lichtenberg




Skulptur im Tierpark Berlin



Öffentliche Einrichtungen |


  • Lichtenberger Bibliotheken


  • Tierpark Berlin in Friedrichsfelde (mit dem Schloss Friedrichsfelde)

  • Mies van der Rohe Haus


  • Theater an der Parkaue: Kinder- und Jugendtheater des Landes Berlin

  • Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

  • Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße

  • Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

  • Kinder- und Jugendparlament Lichtenberg

  • Alternatives Jugendzentrum WB13

  • Unabhängiges Jugendzentrum Karlshorst (UJZ)

  • Kulturhaus Karlshorst


Veranstaltungen |


Seit 2007 findet jährlich die Lange Nacht der Bilder in den Bezirken Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg statt. An verschiedenen Standorten in den Bezirken werden bei dieser Veranstaltung Ausstellungen präsentiert, offene Ateliers gezeigt sowie Konzerte, Lesungen und Gesprächsrunden veranstaltet.[54]


Im Ortsteil Rummelsburg befindet sich der überregional rezipierte Techno-Club Sisyphos.




Der Bezirk in der Kunst |


Das Tierheim Berlin in Falkenberg diente mehrmals als Film- und Fotokulisse, z. B. im Science-Fiction-Film Aeon Flux (2005).[55][56]





Literatur |


  • Jan Feustel: Spaziergänge in Lichtenberg. Haude und Spener, Berlin 1996, ISBN 3-7759-0409-3.
  • Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.): Lichtenberger Wanderungen. 4. Auflage, Berlin Oktober 2017.

  • Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.): Rathaus Lichtenberg. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1994, ISBN 3-87584-532-3 (Geschichte Lichtenbergs und viel altes Kartenmaterial, Schwerpunkt auf dem Rathaus Lichtenberg).

  • Museum Lichtenberg im Stadthaus (Hrsg.): 725 Jahre Lichtenberg – Große Geschichten der kleinen Dörfer. Ausstellungskatalog (Berlin 2013).

  • Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.): Lust auf Lichtenberg. Berlin 2004.

  • Jürgen Hofmann: Lichtenberg – Kurze Geschichte eines Berliner Bezirks. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.), Berlin 2013, ISBN 978-3-00-043170-8.

  • Museum Lichtenberg im Stadthaus (Hrsg.): Faszination Archäologie. Funde aus Ur- und Frühgeschichte in Lichtenberg und Hohenschönhausen. Begleitbroschüre zur Ausstellung (Berlin 2012).


Weblinks |



 Commons: Bezirk Lichtenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


 Wiktionary: Lichtenberg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

  • Offizielle Webseite des Bezirksamts Lichtenberg von Berlin


Einzelnachweise |



  1. abcd Statistischer Bericht – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2016 (PDF; 3,1 MB). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Abgerufen am 25. Juni 2016.


  2. ab Jochen Knoblach: Arbeitslosigkeit sinkt – Das Paradoxon des Berliner Arbeitsmarktes. In: Berliner Zeitung, 2. November 2017, abgerufen am 2. November 2017.


  3. Fraktionsstatus verloren: Nächster Austritt aus der BVV-Fraktion der Grünen. In: Berliner Woche, Ausgabe Lichtenberg, 19. Januar 2018


  4. Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel


  5. Ober- und Orankesee (Memento vom 7. März 2018 im Internet Archive) auf umweltbüro-lichtenberg.de; abgerufen im März 2018.


  6. Melderechtlich registrierte Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2018, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 26. November 2018 (PDF-Datei) (Hilfe dazu).


  7. statistik-berlin-brandenburg.de Bedeutung der LOR und Adressverzeichnisse der Lebensweltlich orientierten Räume.


  8. Der Zugang zu den Daten der einzelnen Kiezen erfolgt durch Zusatz der Schlüsselnummern zur Webadresse. Die Daten von 2008 und 2009 sind als PDF, die späteren als HTML-Liste zugänglich.


  9. Nummer im LOR: Auf der unteren Detailebene ist das Stadtgebiet Berlins flächendeckend in 447 Planungsräume untergliedert, die keine Blöcke schneiden. Innerhalb der Bezirke sind die zweistelligen Nummern der Planungsräume charakteristisch.


  10. Die Nummern sind mit den Webadressen zu den Sozialraumdaten der Kieze (Planungsräume im LOR-System) verlinkt. Darunter finden sich auch die Kartenausschnitte der Kieze auf Basis „OpenStreetMap.org Kartenmaterial CC-BY-SA“.


  11. In den verlinkten Sozialraumdaten sind weitere Angaben zur Altersstruktur aufgenommen.


  12. Deutsche ohne Migrationshintergrund.


  13. Deutsche mit Migrationshintergrund sind hier: (1) Deutsche mit ausländischem Geburtsland oder Einbürgerungskennzeichen oder Optionskennzeichen (im Inland geborene Kinder ausländischer Eltern erhalten seit dem 1. Januar 2000 unter den in § 4 Abs. 3 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) genannten Voraussetzungen zunächst die deutsche Staatsangehörigkeit (Optionsregelung)). (2) Deutsche unter 18 Jahren ohne eigene Migrationsmerkmale mit ausländischem Geburtsland oder Einbürgerungskennzeichen zumindest eines Elternteils, wenn die Person an der Adresse der Eltern/des Elternteils gemeldet ist.


  14. Ausländische Staatsangehörigkeit. In den verlinkten Sozialraumdaten ist die Staatsangehörigkeit nach Herkunftsgebiet weiter aufgeschlüsselt.


  15. Deutsche ohne Migrationshintergrund. Der Berliner Durchschnitt liegt für den Anteil Deutscher ohne Migrationshintergrund bei 67.7 %, bei jenen mit Mitgrationshintergrund bei 12,4 % und ausländische Staatsbürger sind berlinweit mit 17,9 % nach Stand vom 31. Dezember 2016 angegeben.


  16. Joachim Krüger/Reena Perschke/Thomas Thiele: Faszination Archäologie. Funde aus Ur- und Frühgeschichte in Lichtenberg und Hohenschönhausen. In: MuseumsJournal Berlin, 26. Jg., Nr. 3, Juli–September 2012 (Berlin 2012) 62–63.


  17. Baudenkmalsensemble Dorfstraße Wartenberg


  18. Bevölkerungsstand der Reichshauptstadt Berlin. In: Berliner Adreßbuch, 1939, Teil 1, S. 18.


  19. Statistisches Landesamt Berlin: Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin. 27. Jg. (1900–1902); Statistisches Taschenbuch der Stadt Berlin. 1. Jg. 1924; Statistisches Jahrbuch der Stadt Berlin. 9. Jg. 1933 und 11. Jg. 1935; Berlin in Zahlen. 1942, 1946/1947 und 1948/1949; Statistisches Jahrbuch. des Statistischen Landesamtes Berlin 1988, 1995 und 1996; Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik. 1988.


  20. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2012. Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 12 des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, S. 7.


  21. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2017. (PDF) Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 17 des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, S. 5.


  22. Einwohner sowie Personen mit Migrationshintergrund im Bezirk Lichtenberg am 31. Dezember 2010. (Memento vom 10. Januar 2016 im Internet Archive) (PDF) Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, abgerufen am 17. Juni 2013.


  23. Strenge Erziehung – Die besten deutschen Schüler stammen aus Vietnam. In: Die Welt, 6. Februar 2011, abgerufen am 17. Juni 2013.


  24. ab Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2011 (PDF; 2,6 MB). Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 17. Juni 2013.


  25. Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 11 – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2011


  26. Statistischer Bericht A I 5 – hj 1 / 17 Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2017


  27. Wirtschaftsstandort Lichtenberg. Abgerufen am 25. Oktober 2016. 


  28. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Abteilung Wirtschaft, Personal und Finanzen – Büro für Wirtschaftsförderung (Hrsg.): Wirtschaftsbericht 2015. Februar 2016, S. 3. 


  29. Unternehmen des Jahres 2016 auf meinostberlin-tv.de. Abgerufen am 1. November 2016. 


  30. Unternehmensportal Lichtenberg. Abgerufen am 1. November 2016. 


  31. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Abteilung Wirtschaft, Personal und Finanzen – Büro für Wirtschaftsförderung (Hrsg.): Wirtschaftsbericht 2015. Februar 2016, S. 6. 


  32. Dein Freies Lastenrad in Berlin – fLotte, abgerufen am 24. Oktober 2018.


  33. ab Die Landeswahlleiterin für Berlin, abgerufen am 28. Oktober 2016


  34. Berlin-Lichtenberg – Bürgerhaushalt


  35. Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen


  36. Verein für Solidarität und Entwicklung von Selbsthilfe in Mosambik. Abgerufen am 16. April 2017. 


  37. Städtepartnerschaften neu besiegelt. Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg vom 15. November 2017.


  38. Partnerstadt Maputo. Abgerufen am 16. April 2017. 


  39. Landkarte zu NAKOPA-Projekten. Abgerufen am 16. April 2017. 


  40. Bürgermeisterinnen verlängern Partnerschaft. Abgerufen am 16. April 2017. 


  41. Zusammenarbeit: Städtepartnerschaft wird ausgebaut. In: Berliner Morgenpost. Wochenend-Extra, Ausgabe Lichtenberg, 12./13. November 2011.


  42. Partnerstadt Kaliningrad. Abgerufen am 16. April 2017. 


  43. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin (Hrsg.): Jahresbericht 2015. S. 17. 


  44. Monika Arnold: Ein bunter Kulturnachmittag bei „Wir von hier“, dem 11. Fennpfuhlfest. (Memento vom 13. Oktober 2013 im Internet Archive) Auf morgenpost.de/leserreporter; abgerufen am 1. November 2013


  45. Jurbarkas feiert. Delegation aus dem Bezirk gratuliert. In: Lichtenberger Rathausnachrichten. 4. Oktober 2014, S. 8. 


  46. Städtepartnerschaft mit Margareten (Wien). Abgerufen am 2. August 2016. 


  47. Margareten von Wien. Abgerufen am 16. April 2017. 


  48. Sabine Deckwerth: Auf nach Vietnam! In: Berliner Zeitung, 15. Oktober 2015, S. 15.


  49. Partnerschaft mit Hoàn Kiếm von Hanoi. Abgerufen am 16. April 2017. 


  50. Homepage der Polizeidirektion 6, abgerufen am 7. März 2018.


  51. Monika Arnold: Inklusion – kein leeres Wort am Barnim-Gymnasium. (Memento vom 9. Dezember 2014 im Internet Archive) In: Berliner Morgenpost Online, 10. Oktober 2013


  52. Stadtbibliothek Berlin-Lichtenberg


  53. Website Wartenberger Sportverein, abgerufen am 26. Februar 2019.


  54. Lange Nacht der Bilder in Lichtenberg. Abgerufen am 2. August 2016. 


  55. Aeon Flux Pictures: Aeon Flux Images. Szenenbild mit Haupteingang des Tierheims Berlin. IGN, archiviert vom Original am 23. Februar 2014; abgerufen am 23. Dezember 2010. 


  56. Aeon Flux Pictures: Image 81 of 117. Szenenbild mit Außenfassade der Hundehäuser des Tierheims Berlin. (Nicht mehr online verfügbar.) IGN, ehemals im Original; abgerufen am 13. Januar 2014.@1@2Vorlage:Toter Link/uk.movies.ign.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) i Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. 


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