Deutsches Archäologisches Institut






















Deutsches Archäologisches Institut
– DAI –

Deutsches Archäologisches Institut – DAI –
Logografie des Deutschen Archäologischen Instituts[1]
Kategorie:
archäologische Forschung
Träger:

Auswärtiges Amt
Rechtsform des Trägers:
Ministerium des Bundes
Sitz des Trägers:

Berlin (vormals Bonn)
Standort der Einrichtung:

Berlin DeutschlandDeutschland Deutschland seit 1833[2] (vormals Rom)[3]
Außenstellen:
*Rom[4]

  • Athen[5]


  • Frankfurt am Main (Römisch-Germanische Kommission; seit 1902)[6]


  • Kairo[7]


  • Istanbul[8]


  • Madrid[9]


  • München (Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik, seit 1951)[10]


  • Bagdad, Damaskus, Sanaa (jeweils zur Orient-Abteilung)[11]


  • Bonn (Kommission für Archäologie Außereuropäischer, 1979 bis 2005: Kommission für Allgemeine und Vergleichende Archäologie)[12]


  • Peking, Teheran (jeweils zur Eurasien-Abteilung, gegr. 1995)[13]


  • Jerusalem, Amman (jeweils zum Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes, gegr. 1900)[14]

Entstanden aus:

Istituto di corrispondenza archeologica[15]
Grundfinanzierung:
?
Leitung:

Friederike Fless, Präsidentin und Mitglied der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts[16]
Homepage:

[1]

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist eine international tätige wissenschaftliche Forschungseinrichtung, die 1829 in Rom als Istituto di corrispondenza archeologica gegründet wurde und heute als Bundesanstalt mit Hauptsitz in Berlin zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Ihre über 350 Mitarbeiter[17] sind an 20 Standorten weltweit[18] tätig und führen Ausgrabungen und Forschungen im Bereich der Archäologie und Altertumswissenschaften durch.[19]




Inhaltsverzeichnis





  • 1 Status, Aufgaben und Ziele


  • 2 Geschichte

    • 2.1 Von den Hyperboreern in Rom zum Reichsinstitut in Berlin


    • 2.2 Das wachsende Reichsinstitut bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges


    • 2.3 Generalsekretäre


    • 2.4 Präsidenten



  • 3 Struktur und Organisation

    • 3.1 Zentrale in Berlin

      • 3.1.1 Leitung


      • 3.1.2 Zentraldirektion


      • 3.1.3 Direktorium (März 2014)


      • 3.1.4 Querschnittsreferate der Zentrale


      • 3.1.5 Redaktion an der Zentrale – Publikationen



    • 3.2 Abteilungen und Außenstellen


    • 3.3 Kommissionen


    • 3.4 Referate/Zentrale Einrichtungen


    • 3.5 Förderverein



  • 4 Literatur


  • 5 Weblinks


  • 6 Fußnoten




Status, Aufgaben und Ziele |


Das Institut gehört zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland.[20] Die Einrichtung hat das Recht auf wissenschaftliche Selbstverwaltung.[21] Es werden Beziehungen zu vielen wissenschaftlichen Organisationen weltweit unterhalten, andererseits sind neben vielen deutschen Archäologen und Vertretern von Nachbardisziplinen auch viele ausländische Forscher Mitglied des DAI. In mehreren Ländern werden Außenstellen und Forschungsstationen unterhalten.


Das DAI führt weltweit archäologische und kulturhistorische Untersuchungen durch und arbeitet dabei häufig mit Wissenschaftlern der Gastländer und anderen internationalen Gelehrten zusammen. Traditionell sind der Mittelmeerraum und Vorderasien der Hauptbetätigungsbereich, seit 1979 darüber hinaus auch weltweit. Es werden Ausgrabungen durchgeführt, Expeditionen unternommen und andere Projekte durchgeführt. Seit 2009 baut das DAI im Rahmen der Initiative Außenwissenschaftspolitik Exzellenzzentren in Forschung und Lehre auf.[22] Die Einrichtung gehört zu den international anerkannten Spitzenforschungsinstituten. Um diesen Standard zu halten, erhält das DAI Sonderforschungsmittel aus dem Genshagener Programm der Bundesregierung.


Ziel des DAIs ist es, für ein vertieftes Verständnis der Kulturen untereinander zu sorgen. Es möchte einen Beitrag zum Dialog der Kulturen leisten. Zudem soll es zum hohen Ansehen Deutschlands in der Welt beitragen.[23]



Geschichte |



Von den Hyperboreern in Rom zum Reichsinstitut in Berlin |




Eduard Gerhard, der Hauptinitiator


Die Entstehung des Deutschen Archäologischen Instituts fällt in die Anfangszeit der Archäologie als wissenschaftliche Disziplin. Schon zuvor gab es etwa mit der Accademia Etrusca Gelehrtengesellschaften, die sich mit den materiellen Hinterlassenschaften der antiken Völker befassten, diese Forschungen waren aber noch zumeist antiquarischer Natur. Erste Gedanken zu einer Organisation entstanden in den 1820er Jahren in Rom unter den „Römischen Hyperboreern“, einem Freundeskreis von europäischen Gelehrten, Künstlern und Diplomaten. Sie hatten erkannt, dass die in immer schnellerem Tempo gewonnenen neuen Erkenntnisse und Artefakte einer wissenschaftlich-organisierten internationalen Zusammenarbeit bedurften. Die frühen Versuche zur Gründung einer solchen Römisch-Hyperboräischen Gesellschaft finden bis heute ein Echo im Logo des DAI, das einen Hyperboräischen Greifen zeigt. Am 2. Januar 1829 riefen der Archäologe Eduard Gerhard, der preußische Gesandte Christian Karl Josias von Bunsen, der hannoversche Geschäftsträger in Rom August Kestner, der Commissario della antichità Carlo Fea sowie der dänische Bildhauer Bertel Thorvaldsen zur Gründung des Istituto di corrispondenza archeologica auf. Die Gründungsveranstaltung fand am 21. April des Jahres statt, dem mythischen Geburtstag der Stadt Rom. Als Protektor konnte der preußische Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm IV. gewonnen werden. Erster Präsident wurde der französische Gesandte beim Königreich Neapel, der Duc de Blacas d'Aulps. Die Geschäftsführung oblag Sekretaren, die Leitung hatte der Generalsekretär inne. Nach Blacas d'Aulps Tod 1839 wurde 1841 Fürst von Metternich Präsident. Nach dessen Tod 1859 wurde das in der frühen Zeit der Organisation wichtige Amt zur politischen und gesellschaftlichen Repräsentation nicht mehr neu besetzt und erlosch. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten auch Otto Magnus von Stackelberg und Theodor Panofka.


Zunächst war es Ziel des Instituts, alle archäologischen Entdeckungen auf dem Gebiet der klassischen Antike zu sammeln und zu publizieren. Schwerpunkt lag auf den griechischen und römischen Antiken, doch sollten Funde aus Ägypten und Vorderasien nicht ausgeschlossen werden. Es gab zwei Formen von Mitgliedern. Zum einen die korrespondierenden Mitglieder (socii ordinarii), die als Zuträger in einem über ganz Europa verteilten Netz organisiert sein sollten. Dazu dienten Sektionen in Italien, Deutschland, Frankreich und England. Vor allem die Pariser Sektion entwickelte in den ersten Jahren unter der Führung des Duc de Luynes eine rege Tätigkeit. Die zweite Gruppe waren die ordentlichen Mitglieder (membri). Sie waren verpflichtet, wissenschaftliche Beiträge zu liefern, aber auch die Publikationen abzunehmen.


Als 1833 der wichtigste Ideengeber und Konzeptionator des Instituts, Eduard Gerhard, ans Königliche Museum nach Berlin berufen wurde, verlagerte sich zunehmend auch der Schwerpunkt des Instituts, zumindest der Leitung, dorthin. Gleichzeitig setzten sich immer mehr die nationalstaatlichen Interessen durch und die Organisation verlor zusehends ihre Internationalität. Dennoch wurden in dieser Zeit auch große Fortschritte gemacht. Auf dem Gelände der Preußischen Gesandtschaft auf dem Kapitol wurde 1836 ein erstes, wenn auch noch bescheidenes, Institutsgebäude errichtet. Seit 1842 wurden die Sekretare bezahlt, schließlich 1859 die Gesamtkosten durch das Preußische Kultusministerium übernommen. Das leitende Organ, die Zentraldirektion, war zunächst international besetzt, seit dem Revolutionsjahr 1848 waren nur noch deutsche Mitglieder vertreten. 1871 wurde das Institut für archäologische Korrespondenz, wie es mittlerweile hieß, förmlich zu einer preußischen Staatsanstalt umgewandelt. Drei Jahre später wurde es zum Kaiserlich-Deutschen Archäologischen Institut ernannt.


Die Gründung des Istituto di corrispondenza archeologica war einer der wegweisenden Vorgänge bei der Verwissenschaftlichung der Archäologie. Ungeachtet der Bedeutung der Denkmale im Einzelnen wurde erstmals begonnen, alle archäologischen Funde zu sammeln und zu publizieren, womit eine archäologische Geschichtsforschung erst möglich wurde. Mit dem Bullettino degli Annali dell'Istituto di Corrispondenza Archeologica wurden die ersten archäologischen Periodica herausgegeben und die Möglichkeit einer kontinuierlichen Publizierung der neuen Erkenntnisse geschaffen. Ebenfalls neu war die Schaffung einer großen Präsenzbibliothek, die allen Forschern offenstand. Damit wurde erstmals dauerhaft eine derartige Forschungsstätte geschaffen. Hinzu kamen öffentliche Vorträge und Adunanzen (Diskussionen). All diese Aktionen machten das römische Institut zu einem der Mittelpunkte der archäologischen Forschungen in Europa und zum Vorbild für viele der nachfolgenden nationalen Institute in den Mittelmeerländern und in Vorderasien. Die Entwicklung von einem internationalen privatrechtlichen Verein in Rom zu einem preußisch-deutschen Institut war nicht das Ergebnis einer gezielten Übernahme durch den preußischen Staat. Sie spiegelt nur die damalige politische Situation in Europa wider. Eine internationale Organisation dieser Art konnte aufgrund der äußeren Gegebenheiten noch nicht von Dauer sein. Dennoch waren die Forschungen auch weiterhin international ausgerichtet.



Das wachsende Reichsinstitut bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges |


Mit der Umwandlung in ein Reichsinstitut wurde 1874 auch mit der Abteilung Athen eine zweite Außenstelle eröffnet, die ebenfalls wie die römische Abteilung den Denkmälerbestand erfassen und publizieren sollte, deren Augenmerk daneben allerdings auch von Beginn an auf archäologischer Feldarbeit, archäologischer Landeskunde und der topographischen Forschung lag. Die römische Abteilung nahm derartige Forschungen erst nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Es war die zweite derartige Institution in Athen nach dem französischen Institut, das bereits 1846 gegründet wurde.


Den veränderten wissenschaftlichen Rahmenbedingungen war die Gründung der Römisch-Germanischen Kommission (RGK) im Jahr 1902 geschuldet. Unter Einfluss des Historismus wandelte sich das Interesse von der kunsthistorisch-philologischen Ausrichtung der Archäologie immer mehr zu einer empirischen Sachkunde, die auf den Ergebnissen der Feldforschungen aufbaute. Ziel war es, eine Organisation zu schaffen, die neueren archäologischen Fachrichtungen der Ur- und Frühgeschichte sowie der Provinzialrömischen Archäologie ein Dach gab. Die RGK sollte zum Mittelpunkt der archäologischen Forschung in Deutschland werden, die bislang noch von regionalen Einrichtungen der Denkmalpflege und Altertumsvereinen zum einen, und der Reichs-Limeskommission zum anderen getragen wurde. Wie in Italien wurden zunächst keine eigene Ausgrabungen durchgeführt, dennoch beteiligte sich die Kommission an Unternehmungen etwa in Haltern und Trier.


Zum hundertjährigen Bestehen des DAI expandierte die Organisation weiter und übernahm dabei schon bestehende Strukturen. In Ägypten entstand die Abteilung Kairo, die auf mehreren deutschen Vorgängerorganisationen basierte. Bei der Gründung der Abteilung Istanbul konnte das DAI auf die Strukturen der Berliner Museen zurückgreifen, die seit dem späten 19. Jahrhundert in Kleinasien tätig waren. Die Eröffnung einer Zweigstelle in Madrid wurde ebenfalls seit 1929 ins Auge gefasst, jedoch in einem bescheidenen Rahmen erst 1943 umgesetzt.



Generalsekretäre |



  • Alexander Conze (1887–1905)


  • Otto Puchstein (1905–1911)


  • Hans Dragendorff (1911–1922)


  • Gerhart Rodenwaldt (1922–1926)


Präsidenten |



  • Gerhart Rodenwaldt (1926–1932)


  • Theodor Wiegand (1932–1936)


  • Martin Schede (1938–1945)


  • Carl Weickert (1947–1954)


  • Erich Boehringer (1954–1960)


  • Kurt Bittel (1960–1972)


  • Werner Krämer (1972–1980)


  • Edmund Buchner (1980–1988)


  • Helmut Kyrieleis (1988–2003)


  • Hermann Parzinger (2003–2008)


  • Hans-Joachim Gehrke (2008–2011)


  • Friederike Fless (seit 2011)[24]


Struktur und Organisation |



Zentrale in Berlin |




Das Wiegand-Haus in Berlin-Dahlem, Sitz des Präsidenten des DAI




Kurt-Bittel-Haus, der neue Eingangsbereich und die Zentralbibliothek des DAI an der Zentrale in Berlin


In der Zentrale des DAI in der Podbielskiallee in Berlin-Dahlem, im Haus Wiegand, befinden sich die Büros der Präsidentin, des Generalsekretärs sowie zentrale Dienste und Serviceeinrichtungen.



Leitung |


An der Spitze des Deutschen Archäologischen Instituts steht ein(e) Präsident/-in, seit 2011 ist es mit Friederike Fless erstmals eine Frau. Ihr zur Seite steht der Generalsekretär, seit 2014 Philipp von Rummel. Er vertritt den Präsidenten und entlastet ihn vor allem in Fragen der Wissenschaftsorganisation und der Wissenschaftspolitik. Der Präsident ist an die Vorgaben der Zentraldirektion gebunden.



Zentraldirektion |


Die 18-köpfige Zentraldirektion, der Aufsichtsrat, ist das oberste Aufsichts- und Beschlussgremium das DAI. Sie beschließt den Haushalt, gibt das wissenschaftliche Programm vor und entscheidet über Publikationen. Zudem wählt sie den Präsidenten des DAI und die Direktoren der Abteilungen und Kommissionen. Sie besteht aus der Präsidentin des DAI, einem Vertreter des Auswärtigen Amtes (derzeit Andreas Görgen), einer Vertreterin des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft (derzeit Sabine Eilers), einem Vertreter der leitenden Direktoren (derzeit Dirce Marzoli) sowie Universitätsprofessoren deutscher Universitäten, namentlich für die:


  • Ägyptologie: Ursula Verhoeven-van Elsbergen

  • Alte Geschichte: Peter Funke (Vertreter der Präsidentin im Vorsitz der Zentraldirektion)

  • Archäologische Bauforschung: Thekla Schulz-Brize

  • Christliche Archäologie und Byzantinistische Kunstgeschichte (Byzantinische Archäologie): Stephan Westphalen

  • Klassische Archäologie: Johanna Fabricius, Michael Heinzelmann, Christian Kunze, Franziska Lang, Carola Reinsberg, Ralf von den Hoff

  • Klassische Philologie: Jürgen Hammerstaedt

  • Provinzialrömische Archäologie: Michaela Konrad

  • Vor- und Frühgeschichte: Jürgen Kunow, Joseph Maran

  • Vorderasiatische Altertumskunde und Assyriologie (Assyriologie und Hethitologie): Walther Sallaberger.

(Stand: Mai 2014)


Mit beratender Stimme nehmen die Mitglieder des Direktoriums an den Sitzungen teil.[25]


Bis zum Inkrafttreten einer neuen Satzung zum 1. Januar 2005 hatte die Klassische Archäologie ein noch größeres Gewicht. Sie stellte zehn der Universitätsprofessoren, jeweils einen Vertreter schickten die anderen Fachrichtungen. Zudem war der Generalsekretär des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz von Amts wegen Mitglied der Zentraldirektion.


Die Zentraldirektion ist auch für die Vergabe der Stipendien zuständig, abgesehen von Stipendien, die von den Kommissionen vergeben werden. Wichtigstes ist das seit 1859 jährlich vergebene Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts.



Direktorium (März 2014) |


Das Direktorium besteht aus der Präsidentin, dem Generalsekretär sowie den Direktoren der sieben Abteilungen und der drei Kommissionen. Die Aufgabe des Direktoriums wird in der Satzung festgeschrieben.[26]


  • Abteilung Athen: Katja Sporn

  • Abteilung Istanbul: Felix Pirson

  • Abteilung Kairo: Stephan Seidlmayer

  • Abteilung Madrid: Dirce Marzoli

  • Abteilung Rom: Ortwin Dally

  • Eurasien-Abteilung: Svend Hansen

  • Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik: Christof Schuler

  • Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen: Burkhard Vogt

  • Orient-Abteilung: Ricardo Eichmann

  • Römisch-Germanische Kommission: Eszter Bánffy


Querschnittsreferate der Zentrale |


  • Architekturreferat (Bauaufnahmen, Rekonstruktionen, historische Bauforschung)

  • Naturwissenschaftliches Referat (Schwerpunkte Anthropologie, Archäobotanik, Archäozoologie, Dendrochronologie)

  • IT-Referat (wissenschaftliche IT, Entwicklung digitaler Forschungsumgebungen)

  • Kulturgüterschutz und Site Management[27]


Redaktion an der Zentrale – Publikationen |


Eine Liste der Publikationen (Zeitschriften, Reihen, Monographien) des DAI findet sich im Internet.[28]


Das DAI gibt einige der wichtigsten deutschen Fachzeitschriften für Archäologie heraus:
(in Klammern die geläufigen Abkürzungen nach den DAI-Richtlinien)


  • Archäologie weltweit. Magazin des Deutschen Archäologischen Instituts[29]


  • Jahrbuch des Deutschen Archäologischen Instituts (JdI)


  • Archäologischer Anzeiger (AA)


  • Archäologische Bibliographie (als Druckausgabe eingestellt, siehe online unter ZENON sowie Dyabola)

  • Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Abteilung Rom = Römische Mitteilungen (RM)

  • Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Abteilung Athen = Athenische Mitteilungen (AM)

  • Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Abteilung Istanbul = Istanbuler Mitteilungen (IstMitt)


  • Madrider Mitteilungen (MM)


  • Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. Abteilung Kairo (MDAIK)
    • nur in der Zeit von 1930 bis 1944 als Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo (MDIAAK) in Berlin herausgegeben und die Abkürzung gelegentlich verwendet.[30]


  • Sonderschrift des Deutschen Archäologischen Instituts. Abteilung Kairo (SDAIK)


  • Sonderschrift des Deutschen Archäologischen Instituts. Abteilung Rom (SDAIR)


  • Archäologische Mitteilungen aus Iran und Turan (AMIT)


  • Baghdader Mitteilungen (BaM) (eingestellt)


  • Damaszener Mitteilungen (DaM) (eingestellt)


  • Beiträge zur Allgemeinen und Vergleichenden Archäologie (BAVA)


  • Bericht der Römisch-Germanischen Kommission (BerRGK)


  • Germania. Anzeiger der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts (Germania)


  • Chiron. Mitteilungen der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des Deutschen Archäologischen Instituts (Chiron)


  • Eurasia Antiqua. Zeitschrift für Archäologie Eurasiens (EurAnt)

  • Zeitschrift für Orient-Archäologie


Abteilungen und Außenstellen |



  • Eurasien-Abteilung (Berlin), unter der Leitung von Svend Hansen, Stellvertreterin ist Mayke Wagner

    • Außenstelle Teheran, Iran, unter der Leitung von Barbara Helwing


    • Außenstelle Peking, China, unter der Leitung von Mayke Wagner



  • Orient-Abteilung (Berlin) unter der Leitung von Ricardo Eichmann, Stellvertreterin ist Margarete van Ess

    • Außenstelle Damaskus, Syrien, unter der Leitung von Claudia Bührig


    • Außenstelle Sanaa, Jemen, unter der Leitung von Iris Gerlach


    • Außenstelle Bagdad, Irak, kommissarische Leiterin ist Margarete van Ess



  • Abteilung Athen, Griechenland, unter der Leitung von Katja Sporn, Stellvertreter ist Reinhard Senff


  • Abteilung Istanbul, Türkei, unter der Leitung von Felix Pirson, Stellvertreterin ist Katja Piesker


  • Abteilung Kairo, Ägypten, unter der Leitung von Stephan Seidlmayer, Stellvertreter ist Daniel Polz


  • Abteilung Madrid, Spanien, unter der Leitung von Dirce Marzoli, Stellvertreter ist Thomas G. Schattner
    • Forschungsstelle Lissabon


  • Abteilung Rom, Italien, unter der Leitung von Ortwin Dally, Stellvertreter ist Norbert Zimmermann

Das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes in Jerusalem ist zugleich Forschungsstelle des Deutschen Archäologischen Instituts. Sie wird von Dieter Vieweger, dem leitenden Direktor für Jerusalem und Amman, geführt, der zudem die Leitung des Teilinstituts in Jerusalem innehat. Das Teilinstitut in Amman leitet Jutta Häser.



Kommissionen |



  • Römisch-Germanische Kommission in Frankfurt am Main unter der Leitung von Eszter Bánffy, Stellvertreterin ist Kerstin P. Hofmann
    • Forschungsstelle Ingolstadt

    • Forschungsstelle Budapest an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (seit Juni 2016)



  • Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik in München unter der Leitung von Christof Schuler, Stellvertreter ist Rudolf Haensch


  • Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen (KAAK), früher Kommission für Allgemeine und Vergleichende Archäologie (KAVA) in Bonn unter der Leitung von Burkhard Vogt, Stellvertreter ist Jörg Linstädter

    • Forschungsstelle Ulaanbaatar


Referate/Zentrale Einrichtungen |


  • Architekturreferat, Leiterin ist Ulrike Wulf-Rheidt †

  • Referat Naturwissenschaften, Leiter ist Norbert Benecke

  • IT-Referat, Leiter ist Reinhard Förtsch

  • Redaktion, Leiter ist Peter Baumeister

  • Bibliothek, Leiter ist Hans Rupprecht Goette


Förderverein |


Finanziell unterstützt wird das Deutsche Archäologische Institut von seinem Förderverein, der Theodor Wiegand Gesellschaft – Gesellschaft der Freunde des Deutschen Archäologischen Instituts (TWG).



Literatur |



  • Adolf Michaelis: Geschichte des Deutschen Archäologischen Instituts 1829–1879. Asher, Berlin 1879.


  • Gerhart Rodenwaldt: Archäologisches Institut des Deutschen Reiches 1829–1929. de Gruyter, Berlin 1929.


  • Das Deutsche Archäologische Institut. Geschichte und Dokumente. 10 Bände. von Zabern, Mainz 1979–1986.


  • Klaus Junker: Das Archäologische Institut des Deutschen Reiches zwischen Forschung und Politik: die Jahre 1929 bis 1945. von Zabern, Mainz 1997, ISBN 3-8053-2339-5.


Weblinks |


  • Offizielle Website


  • Literatur von und über Deutsches Archäologisches Institut im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek


  • Die 100-Jahr-Feier des Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches. In: Zeitbilder, 21. April 1929, Seiten 2–4.


 Wikisource: Deutsches Archäologisches Institut – Quellen und Volltexte


 Commons: Deutsches Archäologisches Institut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Fußnoten |



  1. https://fallback.dainst.org/dai/portraet/der-greif


  2. § 1 Abs. 2 Satzung des Deutschen Archäologischen Instituts (PDF)


  3. Vorbemerkung zur Satzung des Deutschen Archäologischen Instituts (PDF)


  4. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14443


  5. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14487


  6. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14595


  7. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14452


  8. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14478


  9. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14469


  10. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14505


  11. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14586


  12. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14496


  13. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/14604


  14. https://fallback.dainst.org/standort/-/organization-display/ZI9STUj61zKB/69060


  15. Vorbemerkung zur Satzung des Deutschen Archäologischen Instituts (PDF)


  16. https://fallback.dainst.org/dai/organisation/organe/zentraldirektion


  17. https://fallback.dainst.org/dai/mitarbeiter


  18. https://fallback.dainst.org/dai/mitarbeiter


  19. https://fallback.dainst.org/dai/mitarbeiter


  20. § 1 Abs. 2 Satzung des Deutschen Archäologischen Instituts (PDF)


  21. § 1 Abs. 2 Satzung des Deutschen Archäologischen Instituts (PDF)


  22. Das Deutsche Archäologische Institut auf einer Webseite des Auswärtigen Amtes


  23. Das Deutsche Archäologische Institut auf einer Webseite des Auswärtigen Amtes


  24. https://www.dainst.org/dai/mitarbeiter/praesidentin


  25. Organisation des Deutschen Archäologischen Instituts (Memento des Originals vom 6. Juni 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dainst.org


  26. Mitglieder des Direktoriums (Memento des Originals vom 6. Juni 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dainst.org


  27. https://fallback.dainst.org/dai/standorte/profil


  28. Publikationen des DAI


  29. Archäologie Weltweit


  30. Abkürzungen von Zeitschriften, Serien, Fachliteratur, Institutionen oder Begriffen zur Ägyptologie - Abkürzungen M. Auf: kv5.de, abgerufen am 7. August 2015.


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52.4613.298611111111Koordinaten: 52° 27′ 36″ N, 13° 17′ 55″ O









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