Bellingen (Westerwald)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
Landkreis: | Westerwaldkreis | |
Verbandsgemeinde: | Westerburg | |
Höhe: | 430 m ü. NHN | |
Fläche: | 4,29 km2 | |
| Einwohner: | 605 (31. Dez. 2017)[1] | |
Bevölkerungsdichte: | 141 Einwohner je km2 | |
Postleitzahl: | 56459 | |
Vorwahl: | 02663 | |
Kfz-Kennzeichen: | WW | |
Gemeindeschlüssel: | 07 1 43 207 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Neumarkt 1 56457 Westerburg | |
Website: | ||
Ortsbürgermeister: | Michael Wisser | |
| Lage der Ortsgemeinde Bellingen im Westerwaldkreis | ||
Bellingen ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Westerburg an.
Inhaltsverzeichnis
1 Geographische Lage
2 Geschichte
3 Politik
3.1 Gemeinderat
3.2 Bürgermeister
3.3 Wappen
4 Kulturdenkmäler
5 Verkehr
6 Persönlichkeiten
7 Weblinks
8 Einzelnachweise
Geographische Lage |
Bellingen liegt in einer Talmulde sieben Kilometer nordwestlich von Westerburg.
Geschichte |
Der Ort wurde urkundlich erstmals im Jahr 1386 erwähnt, als Besitzungen des St. Florinstifts zu Koblenz in der Zehnt zu Höhn verpachtet wurden.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Bellingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]
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Politik |
Gemeinderat |
Der Gemeinderat in Bellingen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem vorsitzenden Ortsbürgermeister.[3]
Bürgermeister |
Ehrenamtlicher Ortsbürgermeister ist Michael Wisser, er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 89,9 Prozent der Stimmen direkt gewählt.[4]
Wappen |
Blasonierung: „Gespalten von Gold und Blau, belegt mit einem Balken in verwechselten Farben, vorne oben fünf blaue Schildchen (Schindeln), 3:2 gestellt, unten eine siebenblättrige blaue herzförmige Rübe, hinten oben eine schräggestellte goldene Henkelkanne, einen goldenen Strahl in einen goldenen Kelch gießend, unten drei goldene Schildchen, 2:1 gestellt.“
Wappenerklärung: Henkelkanne mit Kelch, Attribute des hl. Florinus von Remüs, stehen für das Koblenzer St. Florinusstift und die erste urkundliche Erwähnung Bellingens. Der blau-gold wechselnde Balken weist auf das untergegangenen Dorf Sottenbach in der Bellinger Gemarkung und auf die nach diesem Dorf benannte Adelsfamilie von Sottenbach hin (15. Jahrhundert). Die fünf blauen Schindeln symbolisieren die fünf umgebenden Nachbargemeinden Langenhahn, Stockum-Püschen, Rotenhain, Wölferlingen und Rothenbach, die drei goldenen Schindeln die drei ehemaligen Herrschaften Oranien-Nassau, Kurtrier und Sayn-Hachenburg, die am Dreiherrenstein in der süd-westlichen Gemarkung Bellingens aufeinanderstießen. Die Rübe symbolisiert die landwirtschaftliche Prägung und vergangene Notzeiten, die sieben Rübenblätter stehen für die sieben angrenzenden Gemarkungen Hölzenhausen, Püschen, Rotenhain, Wölferlingen, Rothenbach, Hintermühlen und Langenhahn.
Kulturdenkmäler |
Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Bellingen (Westerwald)
Verkehr |
- Südlich der Gemeinde verläuft die B 255, die von Montabaur nach Herborn führt.
- Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Montabaur an der A 3
- Der nächstgelegene ICE-Halt ist der Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
Persönlichkeiten |
Johann Georg Baldus (* 1789 in Langenhahn, † 1855 in Bellingen), im Herzogtum Nassau Abgeordneter der Nassauischen Deputiertenkammer, der zweiten Kammer des Parlamentes, in Wiesbaden von 1832 bis 1847, Präsident der Kammer von 1834 bis 1836, Mitglied im Vorparlament der Paulskirche 1848.
Weblinks |
- Website der Gemeinde Bellingen
- Ortsgemeinde Bellingen auf den Seiten der Verbandsgemeinde Westerburg
Kurzporträt von Bellingen bei SWR Fernsehen
Einzelnachweise |
↑ ab Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Wahl der ehrenamtlichen Orts- und Stadtbürgermeister
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