Borod




































Wappen
Deutschlandkarte

Wappen der Ortsgemeinde Borod



Borod

Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Borod hervorgehoben

50.66757.7097222222222280Koordinaten: 50° 40′ N, 7° 43′ O
Basisdaten

Bundesland:

Rheinland-Pfalz

Landkreis:

Westerwaldkreis

Verbandsgemeinde:

Hachenburg

Höhe:
280 m ü. NHN

Fläche:
3,16 km2
Einwohner:
527 (31. Dez. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte:
167 Einwohner je km2

Postleitzahl:
57614

Vorwahl:
02688

Kfz-Kennzeichen:
WW

Gemeindeschlüssel:
07 1 43 212
Adresse der Verbandsverwaltung:
Gartenstraße 11
57627 Hachenburg

Website:

www.gemeinde-borod.de

Ortsbürgermeister:
Volkmar Gäfgen
Lage der Ortsgemeinde Borod im Westerwaldkreis

Karte

Borod ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hachenburg an.




Inhaltsverzeichnis





  • 1 Geographische Lage


  • 2 Geschichte


  • 3 Politik

    • 3.1 Gemeinderat


    • 3.2 Bürgermeister


    • 3.3 Söhne und Töchter des Ortes


    • 3.4 Wappen



  • 4 Wirtschaft und Infrastruktur

    • 4.1 Verkehr


    • 4.2 Öffentliche Einrichtungen



  • 5 Weblinks


  • 6 Einzelnachweise




Geographische Lage |


An der Westgrenze der Verbandsgemeinde Hachenburg, im nordwestlichen Teil des Westerwaldkreises, liegt in einem Seitental der Wied die Gemeinde Borod. Die Ortschaft erstreckt sich von der sogenannten Knochenmühle an der Wied in südwestlicher Richtung.


Die Gemeinde hat eine Fläche von 316 Hektar, hiervon sind 101 Hektar Wald und 171 Hektar werden landwirtschaftlich genutzt, die restliche Fläche ergibt den bebauten Anteil. Die Höhenlage der Gemarkung bewegt sich zwischen 248 und 336 m ü. NHN. Die Jahres-Durchschnittstemperatur liegt bei ca. 8 °C. Im Jahresdurchschnitt fallen 900 mm Niederschläge.



Geschichte |


Borod entstand als Rodungssiedlung die zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert, deren Namen sich vermutlich von Boran ableitet, der die Rodungen geleitet haben könnte. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1454/1465 als Burnroede. Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich der Ortsname um 1457 in Borrenteroide, um 1476 in Borenrode, um 1558 in Boerrode, um 1569 in Borrod, um 1597 in Borod und um 1668 in Bohret, bevor sich die heutige Bezeichnung endgültig durchsetzte.[2]


Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Borod, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]



















Jahr
Einwohner
1815169
1835216
1871228
1905253
1939338
1950386















Jahr
Einwohner
1961392
1970429
1987379
1997504
2005560
2017527


Politik |



Gemeinderat |


Der Gemeinderat in Borod besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]



Bürgermeister |


  • 1945–1965: Gustav Ehlgen

  • 1965–1975: Emil Vohl

  • 1975–1985: Albert Schmidt

  • 1985–2005: Franz Thießen

  • 2005–2009: Andreas Mahlert

  • seit 2009: Volkmar Gäfgen [5]


Söhne und Töchter des Ortes |



  • Ewald Schnug (Gärtner) (1930–2013), Gärtnermeister, Träger des Bundesverdienstkreuzes, 1. Beigeordneter der Stadt Altenkirchen, Hegeringleiter und Kreisjagdmeister [6]


Wappen |





Wappen von Borod


Blasonierung: „Durch Zinnenschnitt geteilt. Oben von Rot und Silber, unten von Silber und Rot gespalten. Oben vorn drei goldene Ähren, überdeckt von einer silbernen Sichel, hinten ein schräglinker blauer Wellenbalken. Unten vorn ein achtspeichiges blaues Mühlrad, hinten gekreuzt silbern ein Schlegel und eine Rodehacke.“[7]




vergrößern und Informationen zum Bild anzeigen


Panoramabild Borod



Wirtschaft und Infrastruktur |



Verkehr |


Borod ist über die B 8 günstig an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen. Die Bundesstraße verbindet den Ort mit den Mittelzentren Hachenburg (10 km) und Altenkirchen (6 km). Zu den Autobahnanschlüssen der A 3 Mogendorf (25 km) und Dierdorf (28 km) gelangt man über die B 8/B 413. Zur Anschlussstelle Hennef der A 560 (AS 60) (50 km) gelangt man direkt über die B 8.



Öffentliche Einrichtungen |


Die öffentlichen Einrichtungen sind um die ehemalige Schule konzentriert deren Turm weithin sichtbar ist. In unmittelbarer Nachbarschaft stehen die Grundschule und das Gemeindehaus, in dem sich auch das Feuerwehrhaus befindet.


Die Kinder im Vorschulalter werden vom Kindergarten in Wahlrod betreut. Schüler besuchen die Grundschule in Borod, die Haupt- und Realschule in Hachenburg und Altenkirchen oder die Gymnasien in Altenkirchen, Marienstatt und Dierdorf, die jeweils mit Linienbussen zu erreichen sind.



Weblinks |



 Commons: Borod – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

  • Internetpräsenz der Ortsgemeinde Borod

  • Ortsgemeinde Borod auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Hachenburg


Einzelnachweise |



  1. ab Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017, Gemeindeebene (Hilfe dazu).


  2. Historie der Gemeinde Borod


  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten


  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen


  5. Die Bürgermeister der Gemeinde Borod


  6. Ewald Schnug verstorben


  7. Ortsgemeinde Borod auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Hachenburg


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