Falken-Gesäß
Falken-Gesäß Stadt Oberzent 49.5652777777788.9369444444444287Koordinaten: 49° 33′ 55″ N, 8° 56′ 13″ O | |
|---|---|
Höhe: | 287 (266–410) m ü. NHN |
Fläche: | 10,31 km² [LAGIS] |
Einwohner: | 463 (31. Dez. 2016)[1] |
Bevölkerungsdichte: | 45 Einwohner/km² |
Eingemeindung: | 1. Oktober 1971 |
| Eingemeindet nach: | Beerfelden |
Postleitzahl: | 64760 |
Vorwahl: | 06068 |
Falken-Gesäß ist ein Stadtteil von Oberzent im südhessischen Odenwaldkreis und hat rund 500 Einwohner. Zu dem Stadtteil gehört der Weiler Leonhardshof.
Inhaltsverzeichnis
1 Geographische Lage
2 Geschichte
3 Sehenswürdigkeiten
4 Persönlichkeiten
5 Weblinks
6 Einzelnachweise
Geographische Lage |
Das Reihendorf Falken-Gesäß liegt im Odenwald westlich von Beerfelden im Finkenbachtal. Im Norden führt die Landesstraße 3120 und im Süden die Landesstraße 3119 am Ort vorbei.
Geschichte |
Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1321 mit dem Ortsnamen Valkengesezze. Neben Landwirtschaft wurde etwa zwischen 1700 und 1850 die Leinweberei betrieben. Danach folgte die Holzverarbeitung. Im 20. Jahrhundert wurde auch eine Diamantschleiferei betrieben.
Im Jahre 1939 hatte Falken-Gesäß 549 Einwohner und gehörte zum Landkreis Erbach. Am 1. Oktober 1971 wurde Falken-Gesäß in die Stadt Beerfelden eingegliedert,[2] die wiederum am 1. Januar 2018 mit weiteren Gemeinden die Stadt Oberzent bildete. Bis zum Jahr 2014 war der Ort ein anerkannter Erholungsort.[3]
Sehenswürdigkeiten |
Sehenswert ist die Ruine der St. Leonhardskapelle, einer ehemaligen Wallfahrtskirche, im Weiler Leonhardshof.
Persönlichkeiten |
Joe Hackbarth (1931–2000), Maler und Jazzmusiker, im Ort gestorben
Weblinks |
Beerfelden, Stadtteile. In: www.beerfelden.de. Stadt Beerfelden, archiviert vom Original am 26. Februar 2018; abgerufen am 26. Februar 2018.
Falken-Gesäß, Odenwaldkreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 9. Juli 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Literatur über Falken-Gesäß in der Hessischen Bibliographie
Einzelnachweise |
↑ Einwohnerstatistik. In: Internetauftritt. Stadt Beerfelden, archiviert vom Original am 23. Februar 2018; abgerufen am 9. November 2016.
↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 358.
↑ 79. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 21. November 2012. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 9, 2014, ISSN 0724-7885, S. 187.
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